Willy Brandt Politiker (SPD); 1969-1974 Bundeskanzler
Willy Brandt schildert, wie es dem Elsässer Dr. Julius Leber gelang, die Sympathien und das Vertrauen der Lübecker Arbeiterschaft zu erringen. Das lag an seiner umfassenden Bildung und seiner verständlichen Sprache, vor allem aber an seinem großen Mut. Leber wurde dafür bewundert, dass er sich bei Saalschlachten mit den Nationalsozialisten gegen Ende der Weimarer Republik nicht auf die Hilfe anderer (wie etwa des Reichsbanners) verließ, sondern sich selbst verteidigte. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA023529)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Josef Felder, wie er 1923 von Mindelheim aus die Vorgänge rund um den Hitlerputsch in München sowie die Vorgänge in Berlin beobachtete. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Josef Felder, wie er 1920 Adolf Hitler bei einer Rede in München erlebte. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt blickt Josef Felder auf das Umfeld, in dem die NS-Bewegung in den 1920er-Jahren in Bayern wachsen konnte. Ein Grund liegt für ihn in der fehlenden Bereitschaft der BVP, mit der SPD zu koalieren. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Josef Felder seine Eindrücke von einer Rede Adolf Hitlers zur Gründung der NSDAP in München.
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Josef Felder über politische Auseinandersetzungen mit Nationalsozialisten und Kommunisten Ende der 1920er-Jahre.
Dietmar Holzapfel Hotel- und Gastwirt der "Deutschen Eiche" in München
Im hier gezeigten Ausschnitt gibt Dietmar Holzapfel am Beispiel der von ihm durchgeführten Hausführungen einen historischen Überblick über die mit der Gründung des Deutschen Reichs 1871 verbundene Einführung des Paragrafen 175 des Strafgesetzbuchs in Bayern, den Münchner Geiselmord von 1919 und die Thule-Gesellschaft, die Besuche Adolf Hitlers in der „Deutschen Eiche“ und dessen potenzielle Homosexualität sowie über Hans Scholl als ehemaligen HJ-Führer, der wegen seiner Homosexualität 1937 verurteilt wurde und später die Widerstandsgruppe Weiße Rose gründete. Zudem spricht Dietmar Holzapfel darüber, wie er in den 1980er-Jahren die Gefahren einer HIV-Infizierung erkannte.
Albert Lörcher Widerstandsaktivist, Gewerkschaftsfunktionär, Buchhändler
Albert Lörcher schildert, wie sie in der Sozialistischen Arbeiterjugend in der Weimarer Republik auch bewusst antisemitische NS-Literatur wie Adolf Hitlers „Mein Kampf“ oder Alfred Rosenbergs „Der Mythus des 20. Jahrhunderts“ lasen, um sich mit dieser Gedankenwelt kritisch auseinanderzusetzen.
Albert Lörcher Widerstandsaktivist, Gewerkschaftsfunktionär, Buchhändler
Albert Lörcher schildert seine Erlebnisse vom Hitlerputsch am 9. November 1923 in München. Zudem erläutert er die politische Voreingenommenheit der Justiz in der Weimarer Republik, die sich insbesondere im Prozess zum gescheiterten Putsch zeigte.
In diesem Ausschnitt beschreibt Erich Ortenau, wie er die rechtsextremistischen Putschversuche der frühen 1920er-Jahre wahrnahm.