Zeitzeugen berichten

Ausgrenzung von Juden im Alltag Thema

Resi Baumann Hausgehilfin, Hausfrau

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

Resi Baumann spricht über Anfeindungen, der ihre Familie aufgrund der Aufnahme eines jüdischen Pflegekindes während der NS-Diktatur in Stiefenhofen ausgesetzt war.

Signatur
zz-1496.03
Referenzjahr
1937

Gottfried Frieser Metzger, Vorarbeiter bei einer Ton- und Schamotte-Firma

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Ausgrenzung von Juden im Alltag

NS-Propaganda

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Gottfried Frieser über seine Wahrnehmung der Ausgrenzung von Juden im "Dritten Reich" - u.a. durch das Aufstellen von einem "Stürmer-Kasten" (der Zeitzeuge spricht von "Juden-Kasten").

Signatur
zz-1761.02

Adolf Höxter Gärtner, KZ-Überlebender

Themen

Antisemitismus vor 1933

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben

Nürnberg

Adolf Höxter berichtet von den immer schlechter werdenden Lebensumständen der Nürnberger Juden 1929-1939.

Signatur
zz-0312.01
Referenzjahr
1929, 1939

Martin Löwenberg KZ-Überlebender, Zwangsarbeiter; Pazifist

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

NS-Propaganda

Schulunterricht / Schulzeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Martin Löwenberg, wie ihn ein Lehrer im "Rassenkundeunterricht" in der Schule im "Dritten Reich" als Angehöriger einer "minderwertigen Rasse" diffamierte.

Signatur
zz-1128.01

Ferdinand Platz Bis 1992 Verwaltungsamtsrat beim Arbeitsamt Schwandorf

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Oberpfalz

Reichspogromnacht / "Reichskristallnacht" 1938

Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Ferdinand Platz seine damalige Wahrnehmung der jüdischen Bevölkerung Ambergs vor Kriegsbeginn. Zudem erklärt er, wie im Rahmen der Reichspogromnacht 1938 die Amberger Synagoge zerstört wurde und er die öffentliche Verbrennung ihrer Inneneinrichtung miterlebte.

Signatur
zz-2146.02
Referenzjahr
1938

Prof. Dr. Meir Schwarz Emigrant, Botaniker

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Jüdisches Leben

Kindheiten in Bayern

NS-Propaganda

Schulunterricht / Schulzeit

Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Prof. Dr. Meir Schwarz von seiner Kindheit im "Dritten Reich". Dabei erzählt er, dass die anderen Kinder tatsächlich glaubten, er hätte einen Affenschwanz, wie es in den nationalsozialistischen Schulbüchern stand.

Signatur
zz-0510.01
Referenzjahr
1934

Lola Sinz (geb. Kronheimer) Pianistin, Sängerin, Klavierlehrerin, Korrepetitorin, Pädagogin, Landwirtin

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Ausschaltung von Juden aus dem Berufsleben

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

Musik

Lola Sinz Kronheimer spricht darüber, wie sie ab 1933 schrittweise durch die antisemitischen Bestimmungen des NS-Regimes aus ihrem Beruf und ihrer Existenz als Konzertpianistin gedrängt wurde.

Signatur
tobre-131.03
Referenzjahr
1933

Lola Sinz (geb. Kronheimer) Pianistin, Sängerin, Klavierlehrerin, Korrepetitorin, Pädagogin, Landwirtin

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Auswirkungen der Nürnberger Rassengesetze

Lola Sinz-Kronheimer erklärt, wie die vom NS-Regime getroffenen Maßnahmen zur Judenverfolgung auch ihre Liebesbeziehung zum Komponisten Wolfgang von Bartels belasteten.

Signatur
tobre-131.04
Referenzjahr
1938

Lola Sinz (geb. Kronheimer) Pianistin, Sängerin, Klavierlehrerin, Korrepetitorin, Pädagogin, Landwirtin

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Musik

Lola Sinz-Kronheimer betont, wie ihr die Kontakte zur Pianistin Rosl Schmid und dem Cellisten Rudolf Metzmacher dabei halfen, ihre Ausgrenzung aus dem Berufsleben zu bewältigen.

Signatur
tobre-132.01
Referenzjahr
1938

Lola Sinz (geb. Kronheimer) Pianistin, Sängerin, Klavierlehrerin, Korrepetitorin, Pädagogin, Landwirtin

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Zwangsarbeit

Lola Sinz-Kronheimer berichtet, wie sie nach dem Inkrafttreten der Verordnung zum Tragen des Judensterns möglichst gar nicht mehr aus dem Haus ging und auch ihre Arbeit als Korrepetitorin für die Pianistin Rosl Schmid aufgeben musste.

Signatur
tobre-132.02
Referenzjahr
1941

Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin

Themen

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Holocaust / Shoah

Judendeportationen

Gerty Spies beschreibt ihre Gefühlslage, als sie im Sommer 1942 einen Brief erhielt, der ihre Deportation ankündigte.

Signatur
zz-0307.02
Referenzjahr
1942

Gerty Spies KZ-Überlebende, Schriftstellerin

Themen

Alltag im "Dritten Reich"

Ausgrenzung von Juden im Alltag

Schulunterricht / Schulzeit

Gerty Spies beschreibt, wie ihr Neffe während der NS-Diktatur Antisemitismus in der Schule erlebte.

Signatur
zz-0307.10