Edgar Mathe 1990-2014 Geschäftsführer der WBG Augsburg
Edgar Mathe erinnert daran, dass die Wohnbaugesellschaft (WBG) Augsburg 1927 entstanden war, um die katastrophalen Wohnverhältnisse der Weimarer Republik zu bekämpfen.
Emmy von Miller Förderin der Una Sancta-Bewegung
Emmy von Miller schildert, wie sie 1927 durch die Heirat mit Rudolf von Miller in die Familie von Miller kam. Außerdem erinnert sie sich daran, wie Oskar von Miller bei einem Festessen mit Großindustriellen und Politikern seine Ablehnung Hitlers zum Ausdruck brachte.
Rudolf Rupert von Miller Ingenieur, Unternehmer
Rudolf von Miller erläutert anhand der Eröffnungsfeier des Deutschen Museums die Unternehmenskultur, die sein Vater Oskar von Miller in dessen Ingenieurbüro in Anlehnung an den Großvater Ferdinand von Miller etabliert hatte.
Erich Ortenau beschreibt, wie er die rechtsextremistischen Putschversuche der frühen 1920er-Jahre wahrnahm.
Carl Ostermayer KZ-Überlebender, Drucker, Fotograf
Carl Ostermayer schildert, wie er als krankes Kind nach der Inflation 1923 von seinem mittellosen Vater zu einem kinderlosen Ehepaar in Pflege gegeben wurde.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Eva Maria Öttl geht auf die Gründung der Wurstwarenfabrik Zitzlsberger & Muttenhammer (Z&M) in Ruderting 1925 sowie auf die lokalen Berufsbilder von Frauen im frühen 20. Jahrhundert ein.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Eva Maria Öttl schildert die Bedeutung des katholischen Glaubens und den Schulalltag in Ruderting um 1900. Außerdem spricht sie über die Wurstwarenfabrik Zitzlsberger & Muttenhammer.
Eva Maria Öttl Volksschullehrerin; Heimatforscherin
Eva Maria Öttl beschreibt die Tätigkeiten der Bauersfrauen als saisonale Arbeitskräfte bei der Wurstwarenfabrik Zitzlsberger & Muttenhammer.
Lola Sinz-Kronheimer beschreibt ihre Herkunft aus einer weitgehend assimilierten, liberalen jüdischen Familie in München.
Ludwig Stark KZ-Überlebender, Maurer, Angestellter
Ludwig Stark berichtet über die Verhältnisse, in denen er während des Ersten Weltkriegs und der Inflation 1923 aufwuchs.
Käte Strobel charakterisiert die Jugendkultur innerhalb der Arbeiterbewegung in den 1920er-Jahren, insbesondere die Idee der "Kinderrepubliken". (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Käte Strobel erinnert sich, wie sie sich gegen den Einfluss der Eltern konfirmieren ließ, mit 16 Jahren dann aber doch aus der Kirche austrat. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Käte Strobel betont, dass sie als Arbeiterkind weder studieren noch ihren eigentlichen Berufswunsch Gärtnerin wählen durfte. Sie wurde schließlich kaufmännische Angestellte beim Landesverband für Obst- und Gartenbau. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Paul Wehr schildert den Umbau der familieneigenen Mühle zwischen 1925 und 1930 sowie die Konstruktion und Funktionsweise der Mühle nach der Modernisierung.
Karl Weller Kaufmann, KZ-Überlebender
Karl Weller berichtet von der Weltwirtschaftskrise und der hohen Arbeitslosigkeit Ende der 1920er-Jahre. Er versuchte, seinen Lebensunterhalt als Wandermusiker zu bestreiten.