Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Rosemarie Seidler über den Verlust ihres Hauses und die schwierige Wohnsituation nach der Hochwasserkatastrophe in Deggendorf 2013.
Dieser Clip ist Teil des folgenden Interviews:
Lebensgeschichtliches Zeitzeugeninterview mit Rosemarie Seidler, aufgenommen am 15.02.2014 in Deggendorf, über die Flucht vor dem Hochwasser am 04.06.2013 in Deggendorf, den Verlust ihres Hauses und den Neubau.
Biogramm
Rosemarie Seidler, 1942 geboren, ist Rentnerin und hat beim Katastrophen-Hochwasser im Juni 2013 in Deggendorf zusammen mit ihrem Mann Dietmar das gemeinsame Haus verloren. Sie berichtet über die Schwierigkeiten, die mit dem Neubau des Hauses verbunden waren und beschreibt die finanziellen und psychischen Belastungen.
Inhalte
Geboren 1942 – Hochwasser kam absolut überraschend – Warnung des Sohnes – Aufschüttung des Notdeiches an der Autobahn – Bruch des Isar-Damms – Verlassen des Hauses – Unterkunft bei einem Arbeitskollegen des Sohnes – schwierige Wohnungssuche – Unterkunft bei Bekannten für drei Monate – Abriss des Hauses unumgänglich – erneute Wohnungssuche – kostenlose Wohnung in einem ehemaligen Altenheim – Haus völlig überflutet – Einrichtung völlig zerstört – Räumung der Wohnung durch die Bundespolizei – Ölschaden – Abriss bestimmt durch Versicherung – Elementarversicherung, aber keine Hausratsversicherung – Probleme mit Neubau – Kosten die nicht von der Versicherung gedeckt sind, zahlt der Staat – Verlust von Erinnerungsstücken und Bildern – Erhalt von Spenden für die Einrichtung – Veränderungen in der Nachbarschaft durch Neubauten – ungenügender Schutz des Isar-Damms – Informationsveranstaltungen des Landratsamtes – Streit des Sohnes mit der Versicherung – psychische Belastung – erneute Wohnungssuche – Stärkung des Gemeinschaftsgefühls – Ausnutzung des Spendenlagers durch Menschen die nicht betroffen waren
Daten
Interview: Georg Schmidbauer M.A.
Kamera: Georg Schmidbauer M.A.