Klostername: Würzburg, St. Stephan, Ortsname: Würzburg St. Stephan in Würzburg ? Kanoniker und Benediktiner
Ab dem Jahr 1000 gründete Bischof Heinrich I. in Würzburg eine Reihe von Niederlassungen geistlicher Gemeinschaften vor den Mauern der Stadt. So entstand in der südlichen Vorstadt Sand um 1014 ein Kanonikerstift zu Ehren von St. Peter, St. Paul und St. Stephan.
Der Bau der ersten Kollegiatkirche mit zwei Querhäusern ging rasch vonstatten. Die romanische Westkrypta wurde bereits 1018 geweiht. Sie ist ... mehr
Klostername: Würzburg, St. Anna, Ortsname: Würzburg St. Anna in Würzburg ? adlige Fräulein und Beamtentöchter
Das Damenstift St. Anna war das Vermächtnis der im Jahr 1690 verstorbenen Gräfin Anna von Dernbach. Als Vorbild sollte ursprünglich das flämische Doppelstift Munsterbilsen dienen, in dem sowohl Kanonissen als auch Kanoniker lebten. Tatsächlich orientierte man sich bei der Einrichtung des letzten vor der Säkularisation in Würzburg gegründeten Damenstifts aber an den süddeutschen Kanonissen. Bis zur offiziellen Einrichtung von St. Anna ... mehr
Klostername: Würzburg, Engelgarten, Ortsname: Würzburg Die Kartause in Würzburg ? Engel in Teufels Garten
In einem Garten der Würzburger Patrizierfamilie Teufel zwischen dem Heilig-Geist-Spital vor dem Hauger Tor und dem Kloster St. Afra errichteten zwischen 1348 und 1352 Bischof Albrecht II. und Angehörige des Domkapitels eine Kartause. Bereits 1281 soll hier eine Marienkapelle gestanden haben. Das neue Kloster wurde allen Engeln geweiht (Omnes Sancti Angeli) und hieß deshalb auch ?Engelgarten? (Hortus Angelorum). Der erste Prior Johann ... mehr
Klostername: Würzburg, Kapuzinerkloster, Ortsname: Würzburg Kapuziner in Würzburg ? Hüter des Käppele
Auf dem Würzburger Nikolausberg westlich des Mains grüßen drei Zwiebelhauben zur Festung Marienberg. Ein Kreuzweg mit zahlreichen Stufen führt von der Stadt hinauf zum ?Käppele?, der berühmten Wallfahrtskapelle.
Die ?Kapelle? verdankt ihren Ursprung der volkstümlichen Marienverehrung der Barockzeit. Mitten im Dreißigjährigen Krieg (1640) errichtete ein Mainfischer in seinem Weinberg ein Vesperbild mit der schmerzhaften Muttergottes. 1653 baute man um diesen Bildstock eine erste Kapelle. ... mehr
Klostername: Würzburg, Mutterhaus der Schwestern des Erlösers, Ortsname: Würzburg Würzburg, Mutterhaus der Schwestern des Erlösers – lebenslange Sorge für kranke Mitmenschen
Mutter Alfons Maria, mit bürgerlichem Namen Elisabeth Eppinger, gründete 1849 in Niederbronn im Elsass mit Gleichgesinnten eine Schwesternschaft, die das Leben Jesu und seine Werke der Barmherzigkeit in den Mittelpunkt stellte. In den Zeiten der beginnenden Industrialisierung und der damit einhergehenden sozialen Not ärmerer Bevölkerungsschichten wollten sie sich vorrangig der Krankenpflege und Armenfürsorge widmen. Sie nannten sich „Schwestern vom ... mehr
Klostername: Würzburg, Redemptoristenkloster St. Alfons, Ortsname: Würzburg Würzburg, Redemptoristenkloster St. Alfons – Seelsorger in den Pfarreien
Bereits im 19. Jahrhundert wirkten die Redemporisten erstmals kurzzeitig im Bistum Würzburg. Sie gründeten 1867 das Kloster Fährbrück in Hausen, mussten es jedoch schon nach sechs Jahren im Zuge der ordensfeindlichen Politik in der Zeit des Kulturkampfs wieder aufgeben. Fast 80 Jahre später erfolgte dann ihre Ansiedlung in Würzburg.
Der als „Widerstandsbischof“ gegen das NS-Regime bekannt gewordene Würzburger Oberhirte Matthias Ehrenfried (Amtszeit 1924–1948) ... mehr
Klostername: Würzburg, Ritaschwestern, Ortsname: Würzburg Würzburg, Mutterhaus der Ritaschwestern – Hilfe für Familien in Not
Der Würzburger Augustiner-Eremit P. Hugolin Dach (1869–1918) erlebte bei seinen Seelsorgebesuchen in der Gemeinde die große Not, in der sich die Familien damals befanden. Er gründete den „Verein der organisierten Krankenfürsorge vom III. Orden des hl. Augustinus“, um durch Mitgliedsbeiträge und Spenden Geld zu sammeln und zugleich weltliche Pflegerinnen anzuwerben, die die Krankenschwestern der karitativ tätigen Orden in ihrer Arbeit unterstützen ... mehr
Klostername: Zangberg, Ortsname: Zangberg Zangberg, Kloster St. Josef – Solide Bildung für die weibliche Jugend
Die Mitglieder des Ordens von der Heimsuchung Mariens (OVM), der 1610 vom hl. Franz von Sales und der hl. Johanna Franziska von Chantal gegründet wurde, kennt man im deutschsprachigen Raum eher unter der Bezeichnung Salesianerinnen oder Visitantinnen. Ihr Name verweist auf ihr Einsatzgebiet, das sich ursprünglich auf die häusliche Betreuung von Kranken und Bedürftigen konzentrierte. Die erste Klostergründung in Deutschland ... mehr
Klostername: Zapfendorf, Benediktinerinnenkloster Maria Frieden, Ortsname: Zapfendorf Zapfendorf / Kirchschletten, Benediktinerinnenkloster Maria Frieden – Miteinander in einer Welt
Der 1143 erstmals urkundlich erwähnte Gutshof von Kirchschletten befand sich seit 1917 im Besitz der Benediktinerabtei Niederaltaich. 1953 erwarb ihn Äbtissin Edeltraud Danner OSB (1888-1973), die bei den Missionsbenediktinerinnen von Tutzing 1913 ihre Profess abgelegt hatte, seit 1924 auf den Philippinen arbeitete und dort 1931 eine Kongregation der Benediktinerinnen gegründet hatte. Edeltraud Danner wollte in Kirchschletten eine neue Niederlassung einrichten, ... mehr
Klostername: Oberzell, Ortsname: Zell Oberzell: Mainfränkische Prämonstratenser - Maschinenfabrik - Mutterhaus Vor den Toren Würzburgs liegt auf der linken Mainseite das Kloster Oberzell. Bis zu seiner Säkularisation im Jahr 1803 war es die einzige Kloster der Prämonstratenser in Franken im Rang einer Abtei. Die so genannte fränkische Tochter von Prémontré verdankte ihre Entstehung dem Besuch des hl. Norbert von Xanten in Würzburg im Jahr 1126. Er war auf der Rückreise von Rom, wo er ... mehr