Klostername: Tirschenreuth, Missionshaus St. Peter der Steyler Missionare, Ortsname: Tirschenreuth
Tirschenreuth, Missionshaus St. Peter – Priesternachwuchs für den missionarischen Auftrag
Die 1875 von P. Arnold Janssen in Steyl (Niederlande) gegründete Missionsgesellschaft hatte schon vor dem Ersten Weltkrieg die Absicht, in Bayern eine Niederlassung zu gründen. Da sich in der Ordenszentrale besonders viele Interessenten aus der Diözese Regensburg gemeldet hatten, vermutete man hier eine große Missionsbegeisterung in der Bevölkerung und suchte deshalb in dieser Region nach einem Standort. Im Norden von Tirschenreuth ... mehr
Klostername: Tittmoning, Allerheiligen, Ortsname: Tittmoning Tittmoning, Allerheiligen ? vom Eremitenkloster zum Gefängnis
Für die deutschsprachigen Klöster der Augustinereremiten war 1299 die Zusammenfassung in vier Ordensprovinzen verwirklicht worden. Neben der niederrheinischen oder kölnischen gab es fortan die rheinisch-schwäbische, die sächsisch-thüringische und die bayerische Provinz. Teil der bayerischen Ordensprovinz waren Ober- und Niederbayern, die Oberpfalz, die fränkischen Klöster in Kulmbach, Nürnberg und Windsheim, alle Niederlassungen in Österreich, der Steiermark, Kärnten und Böhmen sowie in Mähren, Schlesien und Polen ... mehr
Klostername: Tittmoning, Kollegiatstift, Ortsname: Tittmoning Tittmoning, Kollegiatstift ? Hebung des geistlichen Lebenswandels
Intensivierung der Seelsorge und Hebung des geistlichen Lebenswandels waren Ziele, welche sich auf verschiedenen Wegen erreichen ließen. Abgesehen von der Errichtung von Bildungsstätten für Priesteramtskandidaten (Priesterseminar und Universität), war die Gründung weltpriesterlicher Kollegiatstifte ein beliebter und viel beschrittener Weg. kaum mehr weltpriesterliche Kollegiatstifte gegründet, sieht man von Ausnahmen, etwa im Erzstift Salzburg, ab. Mit der Ausnahme Salzburg muss man sich jedoch auseinandersetzen, wenn man ... mehr
Traunstein, Kapuziner – Tiroler Anfänge
Tiroler Kapuziner kamen spätestens seit 1627 jedes Jahr zur Aushilfe nach Traunstein und wohnten während ihres Aufenthalts in Privatunterkünften. Im Jahr 1684 erlaubte ihnen der bayerische Kurfürst Max. II. Emanuel (1679–1726), in der Stadt ein Hospiz zu gründen. Der Regent behielt sich jedoch das Recht vor, die Tiroler Kapuziner jederzeit durch bayerische Ordensmitglieder zu ersetzen. Die wohlwollende Aufnahme der Traunsteiner Bürger ermutigte die Kapuziner, Ende 1685 ... mehr
Klostername: Traunstein, Heilig Kreuz, Ortsname: Traunstein Traunstein, Heilig Kreuz, Missionare vom Kostbaren Blut – Seelsorger der Vertriebenen
Der Priester Kaspar del Bufalo (1786–1837) gründete 1815 in Umbrien die Gemeinschaft der „Missionare vom Kostbaren Blut“, die sich zum Ziel gesetzt hatten, durch apostolische Dienste das religiöse Leben in Stadt und Land zu fördern. 1922 wurden die Niederlassungen in Schellenberg, Feldkirch, Lindenberg und Maria Baumgärtle zur eigenständigen Deutschen Provinz erhoben. Als sich in Traunstein nach dem Zweiten Weltkrieg viele ... mehr
Klostername: Triefenstein, Ortsname: Triefenstein Triefenstein Seelsorge und Weinbau
Das im Jahr 1088 gegenüber von Lengfurt auf einer Anhöhe bei einer bereits bestehenden Peterskapelle gegründete Augustinerchorherrenstift Triefenstein ist ein Geschöpf der Wirren des Investiturstreits, die im Bistum Würzburg unter Bischof Adalbero (reg. 10451090) auf ihrem Höhepunkt waren. Als Gründer von Triefenstein gilt Gerung, der Dekan des Stifts Neumünster zu Würzburg als Anhänger der Reformbewegung ein Gegner Adalberos. Die lokale Überlieferung sieht den obsiegenden Bischof ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: Die Christusträgerbruderschaft in Triefenstein, Ortsname: Triefenstein Die Christusträgerbruderschaft in Triefenstein: nach dem Vorbild des hl. ChristophorusAus der geistlichen Aufbruchsbewegung Anfang der 1960er-Jahre heraus entstand in Bensheim-Auerbach (Hessen) eine verbindliche Gemeinschaft von jungen Erwachsenen, die ihr Leben miteinander gestalten und dem Einsatz für Christus widmen wollten. Es handelte sich in der Mehrzahl um Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirche, die auf eine schlichte Liturgie und die Autonomie der einzelnen Gruppen besonderen Wert legt. Ein wichtiger Initiator war Br. Erwin ... mehr
Klostername: Türkheim, Ortsname: Türkheim
Türkheim, Kapuzinerkloster – über 250 Jahre Seelsorge
Das Kapuzinerkloster in Türkheim verdankte seine Existenz Herzog Maximilian Philipp, dem Bruder des Kurfürsten Ferdinand Maria von Bayern, und dessen Gemahlin Mauritia Febronia, die in Türkheim residierten und die fromme Stiftung vornahmen. Sie hatten sich bereits zuvor (1683/84) in unmittelbarer Nähe zu ihrem Schloss von Johann Schmuzer aus Wessobrunn eine Loretokapelle, eine Nachbildung der Casa Santa von Loreto, erbauen lassen. Anschließend wurden an deren ... mehr
Tuntenhausen, Chorherrenstift Beyharting – Seelsorger der Wallfahrt Tuntenhausen
Das Johannes dem Täufer geweihte Augustiner-Chorherrenstift in dem nahe Bad Aibling gelegenen Dorf Beyharting wurde von Judith, der Witwe des Edlen Tageno von Pihartingen (Beyharting), zusammen mit ihrem Bruder Megingoz gegründet. Die erste Kirche wurde 1130 nach Anweisung von Erzbischof Konrad von Salzburg durch Bischof Roman von Gurk geweiht. An die Südseite des Gotteshauses baute man die Dreiflügelanlage des Stifts an. Es war ... mehr
Klostername: Tutzing, Mutterhaus der Missionsbenediktinerinnen , Ortsname: Tutzing Tutzing, Mutterhaus der Missionsbenediktinerinnen – Weltweiter EinsatzDas Tutzinger Frauenkloster entwickelte sich innerhalb der letzten hundert Jahre zum Dreh- und Angelpunkt missionarischer Aktivitäten in aller Welt. Seine Gründungsgeschichte ist eng verknüpft mit der Erzabtei St. Ottilien in Eresing (siehe dort). Beide Gemeinschaften gehen auf den Schweizer Benediktiner Josef Georg Amrhein (1844–1927; Ordensname: Pater Andreas) aus Kloster Beuron zurück. Amrhein verfolgte die Absicht, die benediktinische Mission in den außereuropäischen Raum auszuweiten. Er ... mehr