Klostername: Straubing, Barmherzige Brüder, Ortsname: Straubing Straubing, Barmherzige Brüder – Tatkräftige Hilfe für Kranke und Behinderte
1843 gründeten die Barmherzigen Brüder von Neuburg aus, nach der Genehmigung durch König Ludwig I., in Straubing die erste Zweigniederlassung nach der Säkularisation. Ein Jahr später übernahmen sie die Pflege männlicher Kranker im städtischen Spital. Der erste Prior, Pater Magnobonus Markmiller (1800-1879) wohnte zusammen mit Frater Alfons Mittermeier und einem Novizen im alten Schulhaus von St. Peter. Als Kapelle diente ihnen ... mehr
Klostername: Sulzbach, Salesianerinnenkloster, Ortsname: Sulzbach-Rosenberg Die Salesianerinnen in Sulzbach - Erziehung der weiblichen Jugend
Seit 1692 bestand in Amberg eine Niederlassung der Salesianerinnen, die sich mit großem Erfolg dem Unterricht und der Bildung der weiblichen Jugend widmeten. Den entscheidenden Anstoß zur Errichtung eines Filialklosters im benachbarten Sulzbach gab Eleonore Philippine von Hessen-Rheinfels-Rothenburg, die Witwe des früh verstorbenen Herzogs Johann Christian von Sulzbach. Die Fürstin stiftete ihren gesamten Schmuck und ein beträchtliches Barvermögen für diesen frommen Zweck. ... mehr
Kloster Tegernsee - Benediktinisches Zentrum des alten Bayern Unübersehbar ist der gelb gestrichene Komplex für jeden, der nach Tegernsee kommt - ob nur auf der Durchfahrt in die Berge oder vielleicht zum Besuch des weitberühmten Bräustüberls. Es handelt sich dabei um das, was von den Bauten der ehemaligen Benediktinerabtei noch übrig ist, des einst vielleicht bedeutendsten Klosters im alten Bayern.Von der Gründung bis in das 10. JahrhundertUm die Mitte des 8. ... mehr
Klostername: Höglwörth, Ortsname: Teisendorf Das Augustinerstift Höglwörth ein Vorposten Salzburgs in AltbayernWolfgang Griesstätter (reg. 15221541), der auch Administrator in Baumburg war und ab 1541 als Fürstpropst von Berchtesgaden amtierte. Griesstätter gelang es nicht nur, den salzburgischen Bauernaufstand von Höglwörth fernzuhalten, es wird ihm auch ein maßgeblicher Anteil an der Erschließung des Eisenbergbaus zwischen Raschenberg und Neukirchen zugeschrieben.
Äußerer und innerer Verfall prägten jedoch die nachfolgenden Jahre im Stift Höglwörth. 1568 hielt sich nur noch ... mehr
Klostername: Tettenweis, Ortsname: Tettenweis Tettenweis, Benediktinerinnen-Abtei St. Gertrud – Tochterkloster der Abtei Frauenwörth
Im ausgehenden 19. Jahrhundert war der Zustrom in die Ordensberufe so groß, dass in fast allen Klöstern Platzmangel herrschte. Auch die Benediktinerinnenabtei Frauenwörth, die auf der Fraueninsel im Chiemsee beheimatet ist, konnte die Schar an Postulantinnen nicht mehr unterbringen. Man entschloss sich daher zur Gründung eines Tochterklosters. Unter Priorin Caecilia Trischberger (1899–1913) kam es im August 1899 zum Kauf des Schlossguts Tettenweis ... mehr
Klostername: Theres, Ortsname: Theres Theres ? Burg der Babenberger und Kloster der Benediktiner
Theres ("Therissa") am Main war im 10. Jahrhundert, neben Bamberg, die wichtigste Burg des mächtigen ostfränkischen Grafengeschlechts der Babenberger. Der Ortsname dürfte wohl eine Kurzform von ?Sintherihusan? sein. Nach dem Aufstand des Markgrafen Hezelo schenkte König Heinrich II. die Burg Theres 1010 an das junge Bistum Bamberg, das er als neue Ordnungsmacht am Obermain etabliert hatte.
Theres lag zwar in der Diözese des ... mehr
Thierhaupten - arme Benediktiner zwischen Altbayern und Schwaben
Tassilo III., der letzte bayerische Stammesherzog aus dem Geschlecht der Agilolfinger (reg. bis 788), gilt in der Überlieferung als Stifter des Klosters um die Mitte des 8. Jahrhunderts. Der Name "Thierhaupten" deutet auf den Schauplatz eines heidnischen Kults hin, dessen Tradition durch das Wirken von Mönchen verdrängt werden sollte. Noch 1787 wurde berichtet, dass das Kloster über dem Fundort eines Tierschädels erbaut worden ... mehr
Klostername: Thyrnau, Ortsname: Thyrnau Thyrnau, Zisterzienserinnenabtei St. Josef – Kunstvolles Stickereihandwerk im Dienst der Kirche
Die 1245 in Rathausen (Schweiz) gegründete, 1848 aufgehobene und seit 1876 im französischen Vèzelise (bei Nancy) ansässige Klostergemeinschaft der Zisterzienserinnen musste 1901 aufgrund der antiklerikalen Gesetzgebung Frankreich verlassen. Prinzregent Luitpold von Bayern bewilligte den Zisterzienserinnen am 13. Februar 1902 eine selbstständige klösterliche Niederlassung in Bayern. Die Nonnen fanden kurz darauf mit Unterstützung des Passauer Dompropstes, Landtags- und Reichstagsabgeordneten Dr. Franz ... mehr
Klostername: Tirschenreuth, Kloster der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, Ortsname: Tirschenreuth
Tirschenreuth, Arme Schulschwestern - Bildungschancen für Mädchen
Der Priester Alois Hörmann (1807 Tirschenreuth - 1867 Bubach) lernte während seiner Tätigkeit als Kaplan in Neumarkt den Orden der „Armen Schulschwestern“ kennen und beschloss, ihn auch in seiner Heimatstadt einzuführen. Er stellte daher 1848 an den Magistrat seiner Heimatstadt den Antrag zur Gründung eines Instituts der Schulschwestern für die Mädchenerziehung und zusätzlich einer Lateinschule, was man ihm beides bereitwillig bewilligte. Als Bauplatz konnte Hörmann den Standort ... mehr
Klostername: Tirschenreuth, Kloster der Mallersdorfer Schwestern „Unsere Liebe Frau“, Ortsname: Tirschenreuth
Tirschenreuth, Kloster der Franziskanerinnen – Gelebte Nächstenliebe
Im Jahr 1886 kamen die ersten Schwestern aus der Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie aus Mallersdorf nach Tirschenreuth. Der Elisabethenverein, der sich um die ambulante Krankenpflege in der Kreisstadt kümmerte, hatte sie zur Unterstützung angeworben. Zweck des Vereins war es, jedem Mitglied bei ernster Erkrankung von Angehörigen unentgeltlich entsprechende Pflege zu verschaffen. Damals gab es noch keine Sozial-, Kranken- oder Pflegeversicherung. ... mehr