Klostername: Bettbrunn, Ortsname: Kösching
Kösching, Bettbrunn, Kloster der Augustinereremiten – Seelsorge an der ältesten Hostienwallfahrt Bayerns
Der Legende nach ereignete sich im Jahr 1125 ein Wunder: Ein Viehhirte führte in seinem Hirtenstab stets eine geweihte Hostie mit sich. Als ein Gewitter aufkam und seine Tiere verängstigt wegliefen, beging der Hirt an der Hostie eine Freveltat, denn er warf mit diesem Stab nach dem Vieh. Die Oblate fiel zu Boden und ließ sich nicht mehr aufheben. ... mehr
Klostername: Konnersreuth, Salesianum, Ortsname: Konnersreuth Konnersreuth, Salesianum, Oblaten des hl. Franz von Sales – Seelsorge und Priesternachwuchs
Gut Fockenfeld, das rund zwei Kilometer östlich von Konnersreuth liegt, befand sich ursprünglich im Besitz der Herren von Schirnding. 1362 wurde es von Kloster Waldsassen erworben und als Meierhof und Verwaltungssitz genutzt. Nachdem die Zisterzienser das Anwesen um 1750/70 von ihrem Stiftsbaumeister Philipp Muttone zu einer weitläufigen barocken Schlossanlage erneuern hatten lassen, diente es ihnen als Sommersitz. In der ... mehr
Klostername: Konnersreuth, Theresianum, Ortsname: Konnersreuth Konnersreuth, Theresianum, Kloster der Marienschwestern vom Karmel – Mystik und Gebet
Anlässlich seiner Ernennung zum Regensburger Bischof 1962 regte Dr. Rudolf Graber die weltbekannte katholische Mystikerin Therese Neumann aus Konnersreuth dazu an, in ihrem Heimatort ein Kloster zu gründen, das der Ewigen Anbetung gewidmet ist. Die fromme Frau, die sich zuvor auch schon maßgeblich für die Ansiedlung der Salesianer engagiert hatte, fand in den Marienschwestern vom Karmel den für diese Aufgabe ... mehr
Klostername: Kronach, Ortsname: Kronach Kronach ? eifrige Brüder des hl. Franziskus
Schon während des Dreißigjährigen Kriegs kamen regelmäßig Franziskanerbrüder aus Bamberg und Marienweiher nach Kronach, um hier ihre Kollekten einzusammeln. 1648 entschloss sich der Stadtrat mit dem Orden über die Ansiedlung von drei Barfüßern zu verhandeln, damit auch Kronach ?mit Celebrirn, predigen und Kinderlehrhalten, und andern guten werckhen bedient sein wölle?. Nach der Zustimmung der Franziskaner gab auch der Bamberger Bischof Melchior Otto 1649 seine ... mehr
Kloster Kühbach ? Abtei der bayerischen Herrscher
Kühbach liegt im ?Wittelsbacher Land?. Der Landkreis Aichach-Friedberg im Städtedreieck München ? Augsburg ? Ingolstadt trägt diese Bezeichnung nach der bei Aichach liegenden Burg ?Wittelsbach?, die dem tausendjährigen Herrschergeschlecht der Bayern seinen Namen gab. Der Ort stand selbst lange Zeit in engem Kontakt zum bayerischen Herrscherhaus. Einst stifteten in Kühbach Graf Adalbero von Sempt-Ebersberg und seine Gemahlin Wildburg ein Kloster der Benediktinerinnen zu Ehren ... mehr
Klostername: Landsberg, Ortsname: Landsberg am Lech Die Ursulinen ? Lehrerinnen in Landsberg
Nachdem bereits seit der Mitte des 17. Jahrhunderts in Landsberg am Lech ein vom Jesuitenorden geführtes Knabengymnasium existierte, war es nahe liegend auch über die Errichtung einer entsprechenden Institution für Mädchen nachzudenken. Im Bereich des Mädchenschulwesens verfügten die Englischen Fräulein und die Ursulinen über einen guten Ruf. Für Landsberg war die Entscheidung zwischen diesen beiden Orden nicht einfach zu fällen.
Bürgermeister Johann Jakob Hailberger, Weinwirt ... mehr
Klostername: Landshut, Hlg. Geist, Ortsname: Landshut Heiliggeist in Landshut Sozialdienst vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Bereits 1209, nur vier Jahre nach der Gründung der Stadt Landshut durch Herzog Ludwig den Kelheimer, erscheint das Heiliggeistspital in einer Urkunde. Das Spital war eine Keimzelle der Stadtentwicklung. Heiliggeist erfüllte grundlegende soziale Dienste: Kranken- und Altenpflege sowie die Versorgung von Armen. Eine eigene Anstalt für Blatternkranke kam später dazu. Nach Gründung des Klosters Seligenthal 1232 wurde das Spital vorübergehend mit ... mehr
Klostername: Landshut, St. Martin und Castulus, Ortsname: Landshut St. Martin und Castulus in Landshut ? Geschenk des Herzogs an die Stadt
Durch den Regierungsantritt Herzog Wilhelms V. in München im Jahr 1579 hatte Landshut seine Bedeutung als Residenzstadt verloren. Deshalb wollte der Landesherr die Stadt durch die Verlegung des Kollegiatstifts St. Castulus von Moosburg an die Hauptpfarrkirche St. Martin entschädigen. Gleichzeitig sollte mit dieser Maßnahme das religiöse Leben in Landshut im Sinne der Gegenreformation gestärkt werden. Trotz heftigem Widerstand ... mehr
Klostername: Landshut, St. Peter und Paul, Ortsname: Landshut St. Peter und Paul, Landshut - Arme Brüder und Reiche Herzöge
Das Landshuter Kloster der Franziskaner wurde im Jahr 1280 von Herzog Heinrich XIII. gestiftet. Wie andere frühe Niederlassungen des Ordens lag es zunächst außerhalb der Stadt. Es befand sich am Fuß des Hofbergs, nahe der herzoglichen Burg Trausnitz. Der erste Konvent stammte aus Regensburg. Zu ihrer Versorgung durften die Landshuter Franziskaner im ganzen Herzogtum Niederbayern bis zum Inn auf "Kollektur" ... mehr
Klostername: Landshut, Seligenthal, Ortsname: Landshut Seligenthal zu Landshut ? Größtes Zisterzienserinnenkloster der Welt
Die bayerische Herzogin Ludmilla, eine Prinzessin aus dem böhmischen Herrschergeschlecht der Premysliden, stiftete nach der Ermordung ihres Mannes Ludwig I. im Jahr 1232 auf dem Grund des Heilig-Geist-Spitals in Landshut einen Nonnenkonvent und stattete ihn mit Grundbesitz aus. Die Witwe verfügte darüber hinaus die Ansiedlung von Nonnen des Zisterzienserordens. Ludmilla lebte selbst im Konvent und wurde nach ihrem Tod 1240 in der ... mehr