Ev. Ordensgemeinschaft: Emmaus-Lebensgemeinschaft , Ortsname: Hersbruck Hersbruck, Emmaus-Lebensgemeinschaft - Familien im christlichen DienstIm Jahr 1992 wurde in der St.-Thomas-Kirche in Altensittenbach (seit 1976 Stadtteil von Hersbruck) mit einem Einsegnungsgottesdienst unter Mitwirkung des evangelischen Landesbischofs Johannes Hanselmann (1927-1999) die Emmaus-Lebensgemeinschaft (ELG) gegründet. Es handelte sich dabei um eine Familienkommunität, die aus einem seit 1974 bestehenden Jugendkreis (seit 1980 Emmaus-Kreis mit bis zu 30 Mitgliedern) der Kirchengemeinde Altensittenbach hervorgegangen war. Ihre Mitglieder sind im Unterschied zur zölibatären, also ... mehr
Klostername: Hilpoltstein, Ortsname: Hilpoltstein Hilpoltstein ? Seelenheil für die Stifter
Burg Hilpoltstein wurde vermutlich Anfang des 12. Jahrhunderts angelegt. Ab 1230 sind die Herren von Stein, Reichsbeamte unter den Staufern und Wittelsbachern, als Besitzer genannt. Heinrich von Stein (1254?1265) besaß eine machtvolle Stellung als Verwalter der kaiserlichen Güter in Franken. Der Ausbau der Burgsiedlung Hilpoltstein erfolgte um 1280 durch Heinrich und seinen Sohn Hilpolt. Ritter Hilpolt III. von Stein und sein Sohn Hilpolt IV. gründeten ... mehr
Himmelkron ? Zisterzienserinnen, Prinzessinnen und Diakonissen
In den Weihnachtstagen des Jahres 1279 übergab Graf Otto IV. von Orlamünde (gest. 1291) die auf einem Bergsporn oberhalb des Weißen Mains gelegene Burg in Pretzendorf dem Orden der Zisterzienser zur Gründung eines Klosters. Dies geschah mit Zustimmung seiner Gemahlin Agnes von Truhendingen und der drei Söhne. Die Stiftungsurkunde nennt eine ganze Reihe von Beweggründen: ?aus göttlicher Eingebung, zur Vergebung der Sünden und zum ... mehr
Klostername: Höchstadt a.d. Aisch, Ortsname: Höchstadt a.d. Aisch Kapuziner in Höchstadt a.d. Aisch ? katholische Mission im evangelischen Umfeld
Die Bevölkerung von Höchstadt an der Aisch war zwar Anfang des 18. Jahrhunderts überwiegend katholischen Glaubens; der Einfluss der zahlreichen evangelischen Ortschaften im Umkreis galt der Obrigkeit jedoch als gefährlich. Deshalb beantragte Lothar Franz von Schönborn, Kurerzbischof von Mainz und Fürstbischof von Bamberg, im Jahr 1703 bei der in Landshut versammelten Provinzleitung der bayerischen Kapuziner die Errichtung einer Mission für ... mehr
Klostername: Schmerlenbach, Ortsname: Hösbach Schmerlenbach Benediktinerinnen im Geist von Cîteaux
Gottfried von Kugelnberg (gest. 1219), Propst zu Mockstadt bei Büdingen und Domherr zu Würzburg, stiftete im Jahr 1218 das Frauenkloster Schmerlenbach aufgrund eines Gelübdes. Die Überreste des ursprünglich St. Maria in Hagen genannten Klosters gehören heute zur Gemeinde Hösbach bei Aschaffenburg. Im Jahr 1240 gab die Lage am Schmerlenbach dem Kloster seinen endgültigen Namen.
1219 bestätigte der Mainzer Erzbischof Siegfried II. (reg. 12001230) die ... mehr
Klostername: Hof, Franziskanerkloster, Ortsname: Hof Die Franziskaner in Hof ? eifrige Missionare der Bürgerschaft
Aufstieg und Verbreitung des Franziskanerordens erfolgten im 13. Jahrhundert außerordentlich rasch, obwohl die Ordensregeln von den Mitgliedern strengste Entsagung und völlige Besitzlosigkeit verlangten. Bereits 1221 kamen die ersten Minderbrüder im Auftrag des hl. Franz von Assisi nach Bayern. Ihre Gesamtzahl in Deutschland wird um das Jahr 1300 auf rund 40000 geschätzt. Die Minderbrüder ließen sich meist in den Städten nieder, um hier ... mehr
Klostername: Hof, Klarissenkloster, Ortsname: Hof Die Klarissen in Hof ? reiche Nonnen unterstützten arme Franziskaner
Es lässt sich nicht mehr genau feststellen, wann sich die Schwestern von St. Klara einst in der Stadt Hof niederließen. Ein erster Hinweis auf ihre Existenz stammt aus dem Jahr 1317. Damals bestätigte ihnen Papst Johann XXII. die Privilegien ihres Ordens. Mitte des 14. Jahrhunderts kam es zu einer größeren Zuwendung, die einer zweiten Gründung dieses Klosters gleichzusetzen ist. Gertrud und ... mehr
Klostername: Hohenwart, Ortsname: Hohenwart Hohenwart Benediktinerinnen zwischen Betstuhl und Prälatenbank
Die älteste Ansiedlung im Gebiet des heutigen Marktes Hohenwart ist auf dem Klosterberg zu suchen. Bis ins 11. Jahrhundert befand sich dort eine Burg im Besitz der Rapotonen. Im Jahr 1074 lebten von diesem Grafengeschlecht nur mehr die Geschwister Ortolf und Wiltrud. Wiltrud veranlasste ihren Bruder, ein Frauenkloster zu gründen. Die Existenz des Konvents sicherte umfangreicher Grundbesitz in Tirol und Schrobenhausen. Außer der ... mehr
Klostername: Fultenbach, Ortsname: Holzheim Fultenbach ? durch alchimistische Forschung in die Schuldenfalle
Die heute vollständig verschwundene Benediktinerabtei Fultenbach in der Gemeinde Ellerbach (Landkreis Dillingen) wurde der Überlieferung nach um 739 durch den Augsburger Bischof Wikterp gegründet. Während der Ungarneinfälle im 9. Jahrhundert scheint die Mönchsniederlassung zerstört worden zu sein. Im Jahr 1130 beurkundete der Augsburger Bischof Hermann die Erneuerung der Stiftung durch den Augsburger Domherrn Gebino. Dieser berief Mönche aus St. Blasien, stellte sich selbst ... mehr
Klostername: Illertissen, Schulbrüder des hl. Johannes de la Salle , Ortsname: Illertissen Illertissen, Schulbrüder des hl. Johannes de la Salle – Ganzheitliche Erziehungsarbeit
Johannes Baptist de La Salle (1651–1719; 1888 selig- und 1900 heiliggesprochen; Patron der Lehrer) gründete 1680 die Kongregation der Schulbrüder (Fratres Scholarum Christianorum, FSC). Der Orden widmete sich von Anfang an der Ausbildung unterprivilegierter Bevölkerungsschichten. Als Neuerung führte er in seinen Schulen den Klassenunterricht und als Unterrichtssprache die Muttersprache Französisch anstatt Latein ein, verbot körperliche Strafen und stellte die Würde ... mehr