Klostername: Schweinfurt, Karmelitenkloster, Ortsname: Schweinfurt Karmeliten in Schweinfurt ? vom Spital zur Geschützbastion
Im Jahr 1232 befreite König Heinrich VII. das Nikolausspital in der nachmaligen Reichsstadt Schweinfurt von allen früheren Rechtsverpflichtungen und stellte es unter seinen besonderen Schutz. Im späteren 13. Jahrhundert gelangten das Spital und seine dem hl. Nikolaus geweihte Kirche an den Bischof von Würzburg. Im zweiten Drittel des 14. Jahrhunderts erwarb der Schweinfurter Bürger Peter Esel das am südwestlichen Rand der Reichsstadt außerhalb ... mehr
Klostername: Sparneck, Ortsname: Sparneck Sparneck ? die ?Frauenbrüder? vereinigten Kontemplation mit Aktion
Friedrich von Sparneck zu Sparneck und Waldstein stiftete um das Jahr 1455 in dem mittelalterlichen Markt Sparneck ein Kloster der Karmeliten. Dieser Orden hatte sich während der Kreuzzüge als Eremitenverband in den Tälern und Höhlen des Berges Karmel in Nordpalästina gebildet. Er war in Deutschland seit dem 13. Jahrhundert vertreten. Auf Bitte der Karmeliten modifizierte Papst Innozenz IV. im Jahr 1247 die Regel. ... mehr
Das Straubinger Karmelitenkloster ? Ein marianischer Wallfahrtsort
Mit Einwilligung von Papst Urban V. verlegten die Regensburger Karmeliten bei St. Oswald wegen der häufigen Hochwasser im Jahr 1368 ihre Niederlassung nach Straubing. Albert Steinhaut, Propst des Hochstifts zu Augsburg und Bürger von Straubing, schenkte dem Konvent einen Bauplatz gegenüber dem 1356 errichteten Herzogschloss. Herzog Albrecht I., Regent des 1353 entstandenen Herzogtums Straubing-Holland, ließ den Ordensbrüdern Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel besondere ... mehr
Klostername: Habsberg, Karmeliten, Ortsname: Velburg, Ortsteil Habsberg Habsberg, Karmelitenkloster – Seelsorge an einer bedeutenden Wallfahrtsstätte der Oberpfalz
In den Ruinen der Burg auf dem Habsberg ließ Johann Panzer, Pfleger im Dienst des Grafen Tilly, 1680 eine Kapelle errichten und ein Marienbild aufstellen. Dieses Kunstwerk, das bald den Beinamen „Maria, Heil der Kranken“, erhielt, wurde schnell zum Mittelpunkt religiöser Verehrung, die weite Kreise zog und innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Wallfahrten aus der gesamten Oberpfalz zur Folge hatte. Die Gnadenkapelle ... mehr
Klostername: Vogelsburg, Ortsname: Volkach Vogelsburg ? Ein Gottesberg am Main
Drei Kilometer westlich von Volkach besteht auf der vom Main umflossenen Weinberghöhe seit fast 700 Jahren ein Kloster. Die Karmelitenmönche tauften es in Erinnerung an den Berg Karmel ?Gottesberg? (Mons Dei). Spuren einer frühgeschichtlichen Befestigung belegen die günstige und begehrte Lage des Orts. Im Jahr 906 schenkte König Ludwig die Vogelsburg an das Kloster Fulda. Im 13. Jahrhundert war der Fuldaer Besitz am Main großenteils ... mehr
Klostername: Weißenburg, Ortsname: Weißenburg in Bayern Weißenburg ? Ein mittelalterliches Zentrum der Marienverehrung
Das Karmelitenkloster in Weißenburg wurde 1325 von Heinrich Herrn zu Heydeck mit Unterstützung durch den Eichstätter Bischof Graf Gebhard von Griesbach gegründet. Der Bettelorden der Karmeliten war unter Führung des französischen Kreuzfahrers Berthold (gest. 1195) am Berge Karmel ? einem Gebirgszug im Norden Israels ? entstanden. 1226 hatte Papst Honorius III. den Orden formal bestätigt. Das Hauptanliegen der geistlichen Gemeinschaft bestand in der Pflege ... mehr
Klostername: Würzburg, Karmelitenkloster (OCarm), Ortsname: Würzburg Die Beschuhten Karmeliten Nachbarn des Würzburger Rathauses
Um die Mitte des 13. Jahrhunderts, vermutlich zur Zeit des Bischofs Iring von Reinstein-Homburg (reg. 1254-1265), ließ sich der Bettelorden der Karmeliten in Würzburg nieder. Die Mönche, später zur Unterscheidung vom unbeschuhten Reformzweig ihres Ordens, die Beschuhten Karmeliten genannt, errichteten ihr Kloster bei der Kirche St. Barbara, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus.
Bettelorden prägten, nach italienischem Vorbild, vom Hochmittelalter an die Frömmigkeit in ... mehr