Elfriede Bode berichtet von der in den 1950er-Jahren gesellschaftlich verbreiteten Kritik an der Erwerbstätigkeit von Frauen, den damaligen Forderungen der DGB-Frauenkonferenzen und den traditionellen Rollenbildern innerhalb der Gewerkschaften.
Im hier gezeigten Ausschnitt versucht Mina Dinkel zu erklären, warum sich in der Gegenwart immer weniger junge Frauen als Diakonisse ausbilden lassen.
PhD Gudrun Freeman Psychologin, Emigrantin
Gudrun Freeman schildert, welche Rollenbilder ihr in der Kindheit in Bayern vorgelebt wurden und welche Bedeutung für sie der Kontakt mit der Frauenbewegung in den USA hatte.
Christa Gebel Gewerkschaftsfunktionärin
Christa Gebel beleuchtet die Probleme, die sich mit dem aus der Frauenemanzipation abgeleiteten neuen Rollenverständnis für den Mann ergaben.
Christa Gebel Gewerkschaftsfunktionärin
Christa Gebel beschreibt die Herausforderung, als Hauptverdienerin der Familie nicht dem verbreiteten Rollenverständnis der Nachkriegszeit entsprochen zu haben.
Wilhelm Gegenfurtner äußert sich zum Wandel der Rollenbilder von Mann und Frau seit den 1960er-Jahren und zur Rückständigkeit der Kirche bezüglich der Einbindung von Frauen.
Rosi Hasenstab Bankkauffrau; Volksmusikantin und Heimatdichterin
Rosi Hasenstab thematisiert den Wandel in der Rollenverteilung in Ehe und Partnerschaft.
Theresia Haydn Regierungsinspektorin a.D.
Theresia Haydn erläutert, welches Verhalten nötig war, um in einer Männerdomäne wie der Forstverwaltung zu bestehen.
Helmine Held 1945-1982 Generaloberin der Rotkreuzschwesternschaft in München
Helmine Held schildert im hier gezeigten Ausschnitt, wie sie in der Nachkriegszeit als noch sehr junge Frau von den politischen Funktionären in ihrer Position als Generaloberin des BRK behandelt wurde.
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Kathi Hutter ihre persönliche Motivation, Diakonisse zu werden. Dabei erzählt sie auch, warum sie es nicht bereute, dadurch auf die Gründung einer eigenen Familie verzichten zu müssen.
Marianne Pesold Landwirtschaftslehrerin; Sachgebietsleiterin bei der Regierung der Oberpfalz
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Marianne Pesold über das Marketingkonzept „Urlaub auf dem Bauernhof“ sowie darüber, wie sich die Rolle und das Selbstbewusstsein der Bäuerin in den letzten Jahrzehnten verändert haben.
Elisabeth Schreml Einzelhandelskauffrau; Schwesternhelferin; Gästeführerin
Im hier gezeigten Ausschnitt beschreibt Elisabeth Schreml, wie US-Soldaten traumatisiert aus dem Vietnamkrieg nach Grafenwöhr zurückkehrten. Außerdem schildert sie den toleranten Umgang mit alleinerziehenden Müttern, die uneheliche Kinder von US-Soldaten hatten.
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Käte Strobel, wie ihr männliche Kollegen als Politikerin begegneten. (Nur Ton; Foto: AdsD/FES, 6/FOTA116815)
Ursel Wolfring Gewerkschaftsfunktionärin
Ursel Wolfring berichtet im hier gezeigten Ausschnitt über die Rolle der Frauen, als sie während und nach dem Zweiten Weltkrieg auf sich allein gestellt zu großer Selbstständigkeit gezwungen worden waren und schildert, wie sie nach 1945 nicht zuletzt durch die Rückkehr der Männer aus dem Krieg aus diesen Positionen wieder zurückgedrängt wurden.
Traudl Zeitler Schneiderin; Hausfrau
Traudl Zeitler spricht über die Finanzierung des Hausbaus in Teublitz in den 1960er-Jahren und die Rollenverteilung innerhalb ihrer Familie.