Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Marion Gräfin Dönhoff an den Tag der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten und an einen Aufmarsch der SA in Frankfurt am Main.
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Marion Gräfin Dönhoff, dass sie sich vor der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Umfeld der Kommunisten als einzig wahre Opposition engagierte. Sie erinnert sich, wie sie einen Tag nach der "Machtergreifung" versuchte, die Hakenkreuzfahne von der Universität in Frankfurt am Main zu holen.
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Marion Gräfin Dönhoff die aus ihrer Sicht wichtigsten Gründe für die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 und ihre spätere Durchsetzungsfähigkeit in der deutschen Bevölkerung.
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Josef Felder an die letzten Fraktionssitzungen der SPD-Reichstagsfraktion vor der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Josef Felder das Entsetzen und die Verunsicherung in der SPD-Reichstagsfraktion, als am 30.01.1933 die Nachricht eintraf, dass Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde. Er schildert, wie SPD und Gewerkschaften den entscheidenden Fehler begingen und abwarteten, wie sich Hitler verhalten werde. Sie wollten nur dann aktiven Widerstand leisten, wenn die Nationalsozialisten gegen die Verfassung verstießen. Im März hätte sich die Gewerkschaftsführung dann für eine Annäherung an Hitler entschieden, während die SPD die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes vorbereitete. (nur Ton)
Josef Felder Politiker (SPD); Redakteur; Verleger
Im hier gezeigten Ausschnitt schildert Josef Felder den Austausch inner- und außerhalb der SPD-Reichstagsfraktion nach Bekanntwerden der Regierungsübernahme durch Hitler und die Nationalsozialisten. Als entscheidender Fehler wurde die ausgebliebene Antwort auf den "Preußenschlag" 1932 erkannt. Damals war die nur noch geschäftsführend amtierende SPD-geführte preußische Regierung durch Reichspräsident Hindenburg abgesetzt und durch ein Kabinett unter Reichskommissar Franz von Papen ersetzt worden. (nur Ton)
Karl Frank 1954-1989 Gymnasiallehrer in Regensburg
Karl Frank erinnert sich an die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler 1933, die Trauerfeiern nach dem Tod des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg 1934, die Volksabstimmung über das Oberhaupt des Deutschen Reiches sowie über den von der NSDAP ausgeübten Druck auf die Abstimmenden.
Fritz Heine 1933-1945 Widerstandsaktivist im Exil, 1946-1958 Mitglied des SPD-Pateivorstands
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Fritz Heine über seine beruflichen Anfänge bei der SPD ab 1925. Außerdem schildert er die blutigen Auseinandersetzungen zwischen SA, SS und den Arbeiterparteien sowie die Massenarbeitslosigkeit 1931/32. Die Sozialdemokraten rechneten mit einem Putschversuch der Nationalsozialisten, der aber schnell niedergeschlagen werden könnte. Die SPD beschaffte Waffen, um ihre Zentrale im Putschfalle verteidigen zu können. Da Hitler und die NSDAP 1933 dann aber auf (schein)legalem Weg an die Macht kamen, sei die Situation völlig anders als erwartet und ein Waffeneinsatz ihrerseits praktisch ausgeschlossen gewesen.
Kreszenz (Centa) Herker-Beimler Widerstandsaktivistin, Witwe des KPD-Abgeordneten Hans Beimler
Im hier gezeigten Ausschnitt erinnert sich Centa Herker-Beimler, wie rasch die Kommunisten nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten untertauchen mussten. Obwohl ihr Mann Hans Beimler bei der Reichstagswahl am 05.03.1933 als KPD-Kandidat 60.000 Stimmen erhielt, durfte er sein Mandat nicht antreten. (nur Ton)
Rosemarie Kraemer berichtet im hier gezeigten Ausschnitt von der Weltwirtschaftskrise, die 1929 begann. Sie schildert den Höhepunkt der Inflation 1923 und die fatale Unterschätzung Adolf Hitlers, als dieser 1933 Reichskanzler wurde.
Anna Pröll Widerstandskämpferin, KZ-Überlebende
Im hier gezeigten Ausschnitt berichtet Anna Pröll von der Verhaftung ihres Vaters und von der Verfolgung ihrer Familie durch die Poltische Polizei gegen Ende der Weimarer Republik. Außerdem schildert sie, wie sie die "Machtergreifung" der Nationalsozialisten erlebte, in deren Folge auch ihre Mutter verhaftet wurde. Danach schloss sich Anna Pröll mit anderen Jugendlichen zusammen, um Widerstand zu leisten.