Jean Louis Schlim Sammler und Experte zur Geschichte des Hauses Bayern und Ludwig II.
Jean Louis Schlim beschreibt seine Sammelleidenschaft und schwärmt von Münchner Antiquitätsläden der 1980er-Jahre.
Jean Louis Schlim Sammler und Experte zur Geschichte des Hauses Bayern und Ludwig II.
Jean Louis Schlim erinnert sich an seinen ersten Aufenthalt in Schloss Neuschwanstein. Zudem erklärt er die Entstehungsgeschichte der Ausstellung "Ludwig und die Technik".
Jean Louis Schlim Sammler und Experte zur Geschichte des Hauses Bayern und Ludwig II.
Der Sammler Jean Louis Schlim beschreibt den Aufbau, die Zusammensetzung und den (kunst-)historischen Nutzen seiner Grafiksammlung zur Geschichte des Bayerischen Königshauses. Zudem erklärt er, wie sein Interesse für übermalte Farbdrucke und Postkarten entstand.
Jean Louis Schlim Sammler und Experte zur Geschichte des Hauses Bayern und Ludwig II.
Im Folgenden beschreibt Jean Louis Schlim die Herausforderung für Ludwig II., dessen Religiosität, Homosexualität und die als König in ihn gesetzten Erwartungen in Einklang zu bringen. Schlim erklärt die schwierige Beziehung Ludwig II. zu dessen Familie, die Bedeutung seines Onkels Prinz Adalbert für ihn und die Überforderung Ludwigs bei seinem frühen Amtsantritt.
Jean Louis Schlim Sammler und Experte zur Geschichte des Hauses Bayern und Ludwig II.
In diesem Ausschnitt geht Jean Louis Schlim auf den Entstehungsprozess des innovativen Wintergartens in der Münchner Residenz ein, den Ludwig II. entscheidend prägte. Er beschreibt mehrere Bauprojekte Ludwigs – Säulenhalle, Pfauenwagen, Seilbahn und Venusgrotte – die verdeutlichen sollen, welch große Kenntnisse der König über moderne Bautechniken hatte. Außerdem charakterisiert Schlim Ludwig II. als Realpolitiker, der dem absolutistischen Ideal absagte und stattdessen in einer Traumwelt leben wollte.
Jean Louis Schlim Sammler und Experte zur Geschichte des Hauses Bayern und Ludwig II.
Der Sammler und Ludwig II.-Experte Jean Louis Schlim stellt seine eigene Theorie zum Tod Ludwig II. vor: Carl Theodor Herzog in Bayern initiierte die Befreiung Ludwig II. aus Schloss Berg. Prof. Bernhard von Gudden – Ludwigs Psychiater – sei eingeweiht gewesen in diese Pläne. Von Gudden beteiligte sich demnach, um im Gegenzug einen Straferlass für seine potenzielle Fehldiagnose des Königs zu erhalten. Die gemeinsame Flucht von Ludwig und von Gudden scheiterte, da ein Polizist auf sie aufmerksam geworden sei und unbeabsichtigt Ludwig mit zwei Warnschüssen getötet habe. Der herzkranke Gudden sei später durch den Schock über Ludwigs Tod an einem Schlaganfall verstorben.