Zeitzeugen berichten

Dr. Elisabeth Zettner Rechtsanwältin; Politikerin (CSU)

Signatur
zz-2177.03
Copyright
Haus der Bayerischen Geschichte (Dr. Michael Bauer)
Referenzjahr
2025

Elisabeth Zettner erläutert die demografischen und stadtplanerischen Herausforderungen der Stadt Zwiesel. Besonders im Auge hat sie dabei den Kampf gegen den Leerstand und die Neuentwicklung des Stadtplatzes. 

Dieser Clip ist Teil des folgenden Interviews:

Journalistisches Zeitzeugeninterview mit Dr. Elisabeth Zettner, geführt am 04.05.2025 in Zwiesel, über die Entwicklung der Glasproduktion in Zwiesel, die Herausforderungen in der Stadtentwicklung, die Gesundheits- und Energieversorgung in Zwiesel, den Umgang mit Geflüchteten, die deutsch-tschechischen Beziehungen in der Grenzregion, den Nationalpark Bayerischer Wald als Tourismusfaktor, die Wirtshaus- und Bierkultur in Zwiesel sowie über die Auswirkungen der Landesausstellung „Bayern und Böhmen“ 2007 für die Stadt. 

Biogramm

Dr. Elisabeth Zettner, geb. Hinterdobler, wurde 1965 in Bad Griesbach im Rottal geboren. Im Alter von drei Jahren kam sie mit ihren Eltern und ihren zwei Brüdern nach Waldkirchen im Bayerischen Wald. Mit sechs Jahren zog ihre Familie nach Freyung um. Nach dem Abitur am Gymnasium Freyung studierte Zettner in München und Rom. Nach dem Abschluss des juristischen Staatsexamens und der Promotion zum Dr. jur. wählte sie den Beruf der Rechtsanwältin. Zettner zog zurück in den Bayerischen Wald und machte sich mit einer eigenen Kanzlei in Zwiesel und Freyung selbstständig. Sie lebt in Zwiesel, wo sie geheiratet und eine Familie gegründet hat. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sich Elisabeth Zettner für die CSU ehrenamtlich als Stadträtin in Zwiesel und als Mitglied des Kreistags des Landkreises Regen. Außerdem ist sie als Landesschriftführerin Vorstandsmitglied der Frauen-Union.

Inhalte

Geboren 1965 – Leben im Bayerischen Wald – Aufbau des Förderzentrums in Freyung durch ihren Vater – Großeltern kamen als Heimatvertriebene nach Bayern – Kommunalpolitisches Engagement – Zwiesels Beziehung zur Glasindustrie – Älteste urkundliche Erwähnung einer Glashütte in Zwiesel 1421 – Glashüttengründungen in Zwiesel durch Ludwig I. – Glastradition in der Glashütte Theresienthal – Gründung der Vereinigten Zwieseler und Pirnaer Farbenglaswerke 1899 – Schottwerk in Zwiesel – Aktuelle Glasproduktion in Zwiesel – Glasfachschule und Wandel der Glasproduktion in Zwiesel – Förderung des Glaskunsthandwerks – Holzindustrie in Zwiesel – Demografische Entwicklung Zwiesels – Umgang mit Leerstand von Gebäuden in der Innenstadt – Notwendigkeit eines Stadtentwicklungskonzepts für Zwiesel – Plädoyer für einen attraktiven Stadtplatz – Überparteiliche kommunalpolitische Zusammenarbeit – Gesundheitsversorgung in Zwiesel – Erhalt der Krankenhäuser in Zwiesel und Viechtach – Schwierigkeiten bei der Fachkräfteanwerbung – Diskussion um eine Flüchtlingsunterkunft in einem Fünf-Sterne-Hotel bei Zwiesel – Einstellung zur Aufnahme Geflüchteter in Zwiesel – Erhalt von Hallenbad und Sauna in Zwiesel – Energieversorgung in Zwiesel – Bürokratische Hürden beim Ausbau regenerativer Energien – Ausbau des Glasfasernetzes in Zwiesel und Umgebung – Namensursprung der Stadt Zwiesel – Einfluss der Grenzlage auf Zwiesel vor und nach 1989 – Auswirkungen der Gebietsreform auf Zwiesel – Status als Luftkurort 1972 und Bau einer Umgehungsstraße in Zwiesel – Diskussion um die Gründung des Nationalparks Bayerischer Wald – Nationalpark als Tourismusfaktor – Umgang mit dem Borkenkäfer im Nationalpark – Wirtshauslandschaft in Zwiesel – Lokale Brauereien und Bierkultur in Zwiesel – Pläne für die touristische Entwicklung Zwiesels – Touristischer Umgang mit Wohnraum – Zuzug von Rentnern aus Großstädten nach Zwiesel – Vorteile durch die Landesausstellung „Bayern und Böhmen“ 2007 für Zwiesel – Aufbrechen von Vorurteilen zu den tschechischen Nachbarn – Wandel in der Wahrnehmung von Kirche in Zwiesel – Aktives Vereinsleben in Zwiesel – Ausblick auf die Landesausstellung „Musik in Bayern“ 2026 in Freyung-Grafenau.

Daten

Art:
Journalistisches Zeitzeugeninterview
Dauer:
1:00 h
Aufnahmedatum:
04.05.2025
Sprache:
deutsch
Aufnahmeteam:

Interview: Dr. Michael Bauer

Kamera: Thomas Rothneiger