Leider ist kein Ausschnitt verfügbar.
Dieser Clip ist Teil des folgenden Interviews:
Thematisches Interview der Journalistin und Historikerin Dr. Heike Bretschneider mit Schwester Gertrudis (Martha Reimann), geführt 1986, über die Entwicklung der Pax Christi Bewegung (nur Ton).
Biogramm
Inhalte
tobre 030:
1926 fuhr Martha Reimann mit der katholischen Jugendbewegung aus Quickborn zum Internationalen Demokratischen Friedenskongress nach Frankreich, zu dem Marc Sagnier auf sein Gut Bierville eingeladen hatte (sehr eindrucksvolle Schilderung dieser Tage). Aus Deutschland kamen ungefähr 2000 Jugendliche. Reimann schildert den Anfang von Pax Christi: im Staatsgefängnis von Compiègne im Juli 1944. Bischof Pierre Marie Théas sprach zu französischen Widerstandskämpfern über das Gebot der Feindesliebe. Im März 1945 unterschrieben 40 französische Bischöfe den Gebetskreuzzug für den Frieden der Welt, daraus entstand die Pax Christi Bewegung. Reimann selbst nahm am 1. Internationalen Pax Christi Kongress im Juli 1948 in Lourdes teil.
tobre 031:
Am Pax Christi Kongress in Lourdes beteiligten sich Gruppen von ungefähr 30 Nationen, 18 Deutsche hatten eine Reisegenehmigung erhalten. Im Auftrag von Pater Manfred Hörhammer war Martha Reimann im Frühjahr nach Mainz in das französische Hauptquartier gefahren, um die Erlaubnis für die deutsche Gruppe zu erhalten. Sie schildert die nächtliche Eucharistiefeier in Lourdes, die Bischof Théas zelebrierte.
Daten
Dr. Heike Bretschneider (Interview und Technik)