Im hier gezeigten Ausschnitt spricht Wilhelm Ebert über notwendige Bildungsziele für deutsche Schulen nach der Wiedervereinigung.
Dieser Clip ist Teil des folgenden Interviews:
Lebensgeschichtliches Zeitzeugeninterview mit Dr. Wilhelm Ebert, aufgezeichnet am 13. und 25.07.1990 in München, über seine Karriere im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Bildungspolitik sowie die Verbands- und Lobbyarbeit.
Biogramm
1923 in Fleißen im Egerland geboren, ab 1947 Lehrer in Bayern, 1955-1962 und 1967-1984 Präsident des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands, 1958-1970 Direktor des neu errichteten Büros des Weltverbands der Lehrerorganisationen (WCOTP, „World Confederation of the Teaching Professions“) in Paris und WCOTP-Vertreter bei der UNESCO, 1972-1980 als Mitglied im Vorstand der WCOTP , 1974 Vizepräsident und 1975-1978 Präsident des WCOTP, 1979-1993 Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung, 2017 gestorben.
Inhalte
1923 in Fleissen/Egerland geboren, Selbstverständnis als "Lobbyist", Kindheit im Egerland und der Tschechoslowakei, Zweiter Weltkrieg, Luftwaffe, Leutnant der Infanterie, Französische Kriegsgefangenschaft 1945, Lageruniversitäten, 1947 Lehrer in Bayern, Ideen zur Schulreform, Junglehrer in Dachau, Schulalltag, Verbandspolitik, Entstehung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ), Verhältnis ABJ - Bayerischer Lehrerverein (BLV), Personen im BLV, Schulklima um 1950, Körperliche Züchtigung (Prügelstrafe), Verhältnis Wissenschaft und Erziehung zum Kultusministerium unter Kultusminister Alois Hundhammer (CSU), Gemeinschaft der Bayerischen Lehrer, Philologenverband, Akademisierung der Lehrerausbildung, Stiftung Kempfenhausen, SPD-Landesvorsitzender Waldemar von Knoeringen (SPD), Disziplinarmaßnahmen gegen Ebert, Viererkoalition, Wahlkampf 1954, Wahlkampfthema Konfessionsschule, Rolle BLV im Wahlkampf 1954, Ministerpräsident Wilhelm Hoegner (SPD), Kultusminister August Rucker, gescheiterte Reform der Lehrerbildung - Montagskreis, Reform der Lehrerbildung unter Ministerpräsident Hanns Seidel (CSU), Kultusminister Theodor Maunz, Verbandspolitik, BLV-Präsident 1955, UNESCO in Paris, Führung des BLV, Rücktritt als Präsident des BLV, erneuter Vorsitz 1967, Schulpolitik in den 1960ern, Lehrermangel, Kultusminister Dr. Ludwig Huber, Schulreform, Landschulreform, Gemeinschaftsschule, Volksbegehren für die christliche Gemeinschaftsschule, Verhältnis zu Franz Josef Strauß (CSU), Studentenunruhen 1968, Verhältnis zur Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Deutscher Lehrerverband, Internationale Bildungspolitik, Präsident des Lehrer-Weltverbandes, Südafrika, Israel, arabische Länder, Ost-West-Konflikt, Bildung in der "Dritten Welt", Bildungspolitik in den 1970er Jahren, Lehrerbildungsgesetz, Konkordatsänderung, Abschaffung des Stufenlehrers, Gesamtschuldebatte, VBE, Rücktritt als BLLV-Vorsitzender 1984, Aktuelle bildungspolitische Probleme (Europa, Deutschland), Medienpolitik, Rundfunkrat beim Bayerischen Rundfunk, Schulfernsehen, Rundfunkpolitik in Bayern, Fernsehen, Parteien, Lobby, Demokratie, Einfluss der Parteien, Politisches Handeln und Interessenvertretung, Durchsetzung von Lobby-Interessen, Verbandspolitik und Verbandsführung, Schule und Erziehung, Grenzen des Lobbyismus.