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Klostername: Schäftlarn, Ortsname: Schäftlarn
Schäftlarn - Im grünen Isartal Im Jahr 762 übergab der adlige Grundherr Waltrich sich selbst und eine Siedlung von "Speerschäftern" (sceftilari) im Isartal an die Domkirche zu Freising für ein neues Kloster zu Ehren des hl. Dionysius. Als Abt und zugleich Weihbischof der Diözese Freising leitete der Stifter Waltrich selbst die Geschicke seines Eigenklosters. Die unmittelbare Nachbarschaft zu einer damals noch intakten Römerstraße, eines Rüstungsbetriebs und des Herrschaftszentrums (wohl bereits mit ... mehr


Klostername: Schwarzenberg, Ortsname: Scheinfeld
Schwarzenberg ? eifrige Seelsorger und spendable Gläubige   Das Kloster Schwarzenberg über der Ortschaft Scheinfeld in Mittelfranken wurde im Jahr 1702 unter dem Provinzial Pater Delmund Baumann von der thüringischen Provinz des Franziskanerordens gegründet. Seinen Namen Maria-Hilf erhielt es von einem Muttergottesbild, das neben dem heutigen Kloster an einer Eiche aufgestellt war. Hier verrichtete eine Gräfin aus dem Hause Schwarzenberg mit ihren Bediensteten stets die Abendandacht. Jeder von ihren Dienern, der diese ... mehr

Klostername: Scheyern, Ortsname: Scheyern
Scheyern - Die Wiege der Wittelsbacher Wenige altbayerische Klöster weisen eine so bewegte Vergangenheit auf wie Scheyern. Drei andere Standorte gingen voraus, denn zunächst erfolgte die Gründung in Bayerischzell um 1077. Sie wurde nur wenige Jahre später (um 1087) nach Fischbachau verlegt und wanderte im Jahr 1104 auf den Petersberg bei Eisenhofen. Die Grafen von Scheyern als Nachfahren der Stifterin Haziga übergaben den Benediktinern vom Petersberg 1119 ihre alte Stammburg, ... mehr


Klostername: Schillingsfürst, Ortsname: Schillingsfürst
Schillingsfürst ? eine Hochburg der Gegenreformation   Zarte Bande sorgten im 17. Jahrhundert für ein Wiederaufleben des fast erloschenen katholischen Glaubens in Schillingsfürst (Kreis Ansbach). Der Ort befand sich seit dem Jahr 1337 im Besitz der Grafen von Hohenlohe. Bereits in den 1520er-Jahren war ein Großteil der Bevölkerung zum evangelischen Glauben übergetreten. Im Jahr 1540 führt+e Wolfgang von Hohenlohe dann in seiner Grafschaft offiziell die Reformation ein. Nachdem jedoch die beiden evangelischen ... mehr

Klostername: Schlehdorf, Ortsname: Schlehdorf
Kloster und Stift Schlehdorf – Freisinger Enklave im Bistum Augsburg   Das im Gebiet des Bistums Augsburg gelegene, aber bis heute zum Erzbistum München und Freising gehörige Kloster Schlehdorf  am Kochelsee reicht mit seiner Geschichte zurück bis in das 8. Jahrhundert. Angeblich wurde Schlehdorf bereits um 740 von Mönchen aus Benediktbeuern gegründet. Sicher ist der Umzug des Konvents aus dem vor 763 entstandenen Kloster St. Peter auf der unwirtlichen Passhöhe Scharnitz bei ... mehr


Klostername: Schliersee, Ortsname: Schliersee
  Schliersee, Kollegiatstift St. Sixtus – Pioniere christlicher Kultur im Schlierachtal       Auf dem Kirchbichl in Westenhofen am Schliersee bestand bereits um 770 ein Benediktinerkloster, das in einer Urkunde vom 21. Januar 779 als „Zelle am Slyrse“ erstmals schriftlich erwähnt ist. In jenem Schriftstück wird die Niederlassung dem Freisinger Bischof Arbeo (764–784) übereignet. Arbeo weihte auch die kleine Abteikirche zu Ehren der Heiligen Marinus und Sixtus. Man vermutet, dass schon damals Reliquien des ... mehr

Klostername: Schönthal, Ortsname: Schönthal
Wilhelmiten und Augustiner-Eremiten im "Schönen Tal" Um 1250 entstand zunächst im Tal der Schwarzach, auf dem so genannten Steinbühl ("collis lapidum") in einiger Entfernung vom Schönthal ("vallis speciosa"), eine Niederlassung der Wilhelmiten. Die eremitische Kommunität lebte in der Nachfolge des hl. Wilhelm von Malavalle (gest. 1157). Für das Jahr 1255 ist ein Gütertausch belegt, der auf die Verlegung des Klosters nach Schönthal hindeutet.  Als Papst Alexander IV. im Jahr 1256 ... mehr

Klostername: Grünau, Ortsname: Schollbrunn
Grünau ? Frankens älteste Kartause   Im Spessart entstand bei Hasloch die erste Niederlassung des Kartäuserordens in Franken und zugleich im heutigen Bayern. Ihr Ursprung liegt in einer 1216 geweihten Kapelle im Kropfbachtal. Zu dieser Kapelle mit den Patrozinien Maria, Nikolaus und Laurentius pilgerten bereits im frühen 14. Jahrhundert Wallfahrer. Im Jahr 1328 stiftete Gräfin Elisabeth von Hohenlohe, gebürtige Gräfin von Wertheim dort eine Kartause. Fünf Jahre später besiedelten Kartäuser aus Mainz ... mehr

Klostername: Schongau, Ortsname: Schongau
Schongau  ? ein Karmel am Lech   Im heutigen Alten- und Pflegeheim der Heilig-Geist-Stiftung in Schongau wohnten vor 250 Jahren Mönche. 1719 ließen sich die Unbeschuhten Karmeliten in Schongau nieder, ein Jahr später wurde mit der Errichtung von Kirche und Kloster begonnen. Erste Vorarbeiten sind bereits 1716 in den Spitalsrechnungen nachweisbar, die Niederlassung der Karmeliten war somit schon länger geplant. Die Pläne für Kirche und Kloster der Karmeliten stammten vom Ordensarchitekten Dominikus ... mehr

Klostername: Schrobenhausen, Ortsname: Schrobenhausen
  Schrobenhausen, Franziskanerkloster – Seelsorge und Beistand in allen Lebenslagen       Der Rat der Stadt Schrobenhausen begann 1625 an dem neuen Friedhof vor dem Unteren Stadttor mit dem Bau einer Allerheiligenkapelle. Viele Bürger stifteten dafür Geld und Baumaterial. Durch den Einfall der Schweden 1632 wurden die Bauarbeiten für längere Zeit unterbrochen. 1642 wandte sich die Bürgerschaft an das Franziskanerkloster Ingolstadt mit der Bitte, eine Niederlassung des Ordens beim neuen Friedhof in Schrobenhausen einzurichten. ... mehr
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