Klostername: Gößweinstein, Ortsname: Gößweinstein Gößweinstein ? barocke Wallfahrtsfrömmigkeit
Der Kapuzinerorden fand in Bayern schon bald nach seiner Gründung weite Verbreitung. Neben den Jesuiten und Franziskanern waren sie die stärksten Stützen der Gegenreformation in Franken. Im Jahr 1711 wurde die fränkische Provinz der Kapuziner auf Grund ihrer Größe von der bayerischen Provinz abgetrennt. Mit Gößweinstein (1723) und Mariabuchen (1727) übernahm der Orden dann auch die Verantwortung für zwei bedeutende fränkische Wallfahrtsorte.
Der Konvent zu Gößweinstein ? ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: Evangelische Schwesternschaft „Lumen Christi“ , Ortsname: Gößweinstein Gößweinstein, Evangelische Schwesternschaft „Lumen Christi“ - Einsatz für den Glauben und die ÖkumeneDie Nürnbergerin Else Wolf, Mitglied der Diakonissenanstalt Neuendettelsau, gründete 1976 in Ludwigshafen eine evangelische Schwesternschaft, die zur geistlichen Erneuerung von Kirche und Gesellschaft beitragen sollte. Ihr Name „Lumen Christi“ („Licht Christi“) entstammt der Liturgie der Osternacht und bezeichnet das Auferstehungslicht, das während des Gottesdienstes in die dunkle nächtliche Kirche getragen wird. Die Mitglieder verpflichteten sich zum Zusammenleben in ... mehr
Klostername: Gotteszell, Ortsname: Gotteszell Gotteszell ? Zisterze im Regental
Als die letzte Niederlassung der Zisterzienser in Altbayern entstand 1285 Gotteszell, eine Stiftung des Ritters Heinrich von Pfölling (Pfelling). Die Besiedlung der Zelle erfolgte durch zwei Mönche aus Aldersbach. Während ihrer ersten Jahre stand die ?Cella Dei? in völliger Abhängigkeit vom Mutterkloster. 1297 ermöglichte eine Schenkung des Bischofs Heinrich III. von Regensburg den Ausbau von Gotteszell zu einem Konvent für dreizehn Ordensbrüder. 1320 wurde das Priorat ... mehr
Klostername: St. Salvator, Ortsname: Griesbach im Rottal St. Salvator Von der Einsiedelei zum Prämonstratenserstift
Die adligen Brüder Wernhart und Friedrich aus dem Geschlecht der Pöringer wollten Gott als Einsiedler dienen. Sie erwarben 1289 vom Kloster Osterhofen ein Gut am Steinhartwald nahe Ortenburg. Dort ließen sie sich nieder und errichteten eine Kapelle. Bald schlossen sich Gleichgesinnte an. Es entstand ein kleines Doppelkloster für Männer und Frauen, dem Bischof Wernher von Passau die Regel des hl. Augustinus gab. 1309 ... mehr
Altenhohenau - Dominikarinnen am Inn
Das Dominikanerinnenkloster Altenhohenau liegt am rechten Ufer des Inns in einer Senke bei Wasserburg, nahe den vormaligen Benediktinerklöstern Rott am Inn und Attel. Am 3. Februar 1235 unterzeichnete Graf Konrad von Wasserburg die Stiftungsurkunde, in der das Kloster in "veteri Hohenawe", also "Alten Hohenau", erstmals erscheint. Schon am 8. Juni 1235 nahm Kaiser Friedrich II. das Kloster unter seinen Schutz. 1239 wurde die Peterskirche durch ... mehr
Klostername: Grönenbach, Ortsname: Grönenbach Grönenbach ? Lobgesang für den Herrn und die Stifterfamilie
Der Ritter Ludwig von Rothenstein und seine Gemahlin, eine geborene von Hürnheim, finanzierten im Jahr 1479 in ihrer Herrschaft Grönenbach ein Kollegiatstift für zwölf Kanoniker und einen Dekan. Mit dieser guten Tat sicherten sie sich neben dem Seelenheil auch eine Familiengrablege und ein beständiges, festliches Totengedenken für sich und verstorbene Angehörige.
Der Stiftsdekan hatte die Einhaltung der vom Augsburger Bischof festgelegten Statuten ... mehr
Klostername: Günzburg, Herz Jesu, Ortsname: Günzburg Das Institut Herz Jesu der Englischen Fräulein in Günzburg ? Schultradition seit 1758
In Günzburg hatte ein Stadtbrand im Jahr 1735 das schulische Leben weitgehend zum Erliegen gebracht. Die Bürger sahen sich nicht in der Lage, für qualifizierte Lehrkräfte Geld aufzubringen. Eine Verbesserung für die Knabenschule brachte die Berufung des Ordens der Piaristen im Jahr 1751 durch den kaiserlichen Landvogt Christoph von Ramschwag. Für die Mädchenbildung wurde zunächst bei den ... mehr
Klostername: Günzburg, Franziskanerinnenkloster, Ortsname: Günzburg
Günzburg, Franziskanerinnenkloster – Eine weibliche Solidargemeinschaft
1433 entschlossen sich die beiden Günzburger Bürgerstöchter Margarethe Böck und Margarethe Bader, das von ihnen gegründete Seelhaus, eine Stiftung für alleinstehende Frauen, das in unmittelbarer Nähe der Frauenkirche lag, unter den Schutz des Stadtrats zu stellen. Sie erlangten dadurch die Befreiung von allen Steuern. 16 Jahre später erfolgte die kirchliche Anerkennung des Klosters, das sich an der Drittordensregel des hl. Franziskus orientierte, durch Kardinal Peter ... mehr
Klostername: Günzburg, SS. Trinitatis, Ortsname: Günzburg Die Piaristen in Günzburg ? Schule und Schulden
Nach dem Stadtbrand von 1735 waren das Schulwesen und der allgemeine Bildungsstand in Günzburg auf einem Tiefpunkt angekommen. Der kaiserliche Landvogt Franz Christoph von Ramschwag setzte sich für eine Verbesserung der Situation ein. Für die Bildung der Mädchen berief man 1758 die Englischen Fräulein. Für die Knaben kam 1750 der Orden der Piaristen, seit 1701 in Wien mit gutem Erfolg tätig, nach ... mehr
Klostername: Günzburg, Kapuzinerkloster, Ortsname: Günzburg Günzburg ? Kapuzinergruft für einen Habsburger
Am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges berief Markgraf Karl von Burgau die Kapuziner nach Günzburg. Der Habsburger kannte den Orden aus Innsbruck. Dort hatte sein Vater, Erzherzog Ferdinand II., in den Jahren 1593/94 das erste Kloster der Kapuziner in den deutschen Landen begründet. Nach dem Tod des Vaters hielt Markgraf Karl engen Kontakt zu den Kapuzinern. Auch sein Beichtvater, Pater Damian von Venedig, war Angehöriger ... mehr