Klostername: Dingolfing, Ortsname: Dingolfing Dingolfing, Klarissenkloster St. Klara – Klarissengeist und Medizin
Die Planung einer Straße durch ihr Grundstück ab 1965 veranlasste die Regensburger Klarissen, ihre Institution – die älteste des Ordens in Deutschland! – aufzulösen, das Klosterareal 1967 an die Stadt zu verkaufen und für den Konvent einen neuen Wohnort zu suchen. Der Großteil der Schwestern entschloss sich, in einen Neubau nach Maria Vesperbild (Gde. Ziemetshausen, Lkr. Günzburg) in der Diözese Augsburg zu übersiedeln. ... mehr
Klostername: Dinkelsbühl, Karmelitenkloster, Ortsname: Dinkelsbühl Die Karmeliten in Dinkelsbühl – Königshof und Dinkelbauer
Wo seit 1843 ein Rundtempel im byzantinischen Stil als evangelische Pfarrkirche dient, stand fast sechshundert Jahre lang St. Katherina, das Kloster der Karmeliten in Dinkelsbühl. An die geistliche Tradition erinnert noch der Straßenname Klostergasse.
Der Ort des späteren Klosters, mit mehreren Gebäuden und einer noch aus karolingischer Zeit stammenden Kapelle, war im 13. Jahrhundert ein Eigengut der mächtigen Staufer. Nach dem Tod des letzten ... mehr
Klostername: Dinkelsbühl, Kapuzinerkloster, Ortsname: Dinkelsbühl Die Kapuziner in Dinkelsbühl
Die einstige Reichsstadt Dinkelsbühl hat ihre Wurzeln in einem Königshof des frühen Mittelalters an einer Furt der Wörnitz. Im Dunkel der Geschichte bleibt strittig, ob der Stadtname von einem Gutsverwalter Thingolt oder vom Getreide, dem Dinkel, herrührt. Zur Zeit Kaiser Friedrichs I. Barbarossa wird Dinkelsbühl im Jahr 1188 als Besitz der Staufer erwähnt. Von der Blüte der Stadt im 13. Jahrhundert zeugen die um 1220 errichtete ... mehr
Klostername: Sulz, Ortsname: Dombühl Stift Sulz ? standesgemäße Versorgung für adlige Damen
Das Frauenstift Sulz in der Gemeinde Dombühl (Kreis Ansbach) wurde um 1200 gegründet und als Mitglied der Prämonstratenser-Zirkarie Ilgeld dem Abt von Zell bei Würzburg unterstellt. Über die ersten Jahrzehnte des Chorfrauenkonvents existieren keine Nachrichten, da das Archiv mitsamt der ganzen Anlage bei einem Brand im Jahr 1260 zerstört wurde.
Als Schutzvögte des Konvents fungierten die Burggrafen von Nürnberg, die späteren Markgrafen von ... mehr
Zum Heiligen Kreuz in DonauwörthIn den Partikeln des Heiligen Kreuzes Christi, die bis zum heutigen Tag, in der gleichnamigen Kirche ihre Verehrung finden, liegen zugleich die Ursprünge des Klosters. Der adlige Herr Mangold (Manegold) erwarb die Kreuzreliquie, als er im Auftrag Kaiser Konrads II. in diplomatischer Mission in Konstantinopel weilte. Das wertvolle Gut aus dem byzantinischen Reichsschatz wird bis heute in seinem mittelalterlichen Zierbehältnis, einer so genannten Staurothek, in der ... mehr
Klostername: Donauwörth, Kapuzinerkloster, Ortsname: Donauwörth
Donauwörth, Kapuzinerkloster St. Joseph – Beliebte Prediger und aufopfernde Krankenpfleger
Laut Überlieferung kam am 17. Februar 1630 eine Gruppe Kapuzinermönche unter der Leitung von Pater Simon von Brixen in Donauwörth an, um hier eine Niederlassung ihres Ordens zu begründen. Nach Augsburg (1602) und Günzburg (1618) handelte es sich dabei um das dritte Standbein der Gemeinschaft in Bayerisch Schwaben. Die Patres fanden freundliche Aufnahme im Benediktinerkloster Hl. Kreuz. Prälat Balthasar übertrug ihnen ... mehr
Klostername: Donauwörth Dominikanerinnen, Ortsname: Donauwörth Donauwörth, Dominikanerinnenkloster St. Ursula – Lehrerinnen und Hebammen
1839 kamen auf Antrag des Stadtrats und des Stadtkaplans Cölestin Muff drei Dominikanerinnen aus dem Augsburger Ursulakloster, um in der städtischen Mädchenvolksschule in Donauwörth den Unterricht zu halten. Sie bezogen das Kaisheimer Oberrichterhaus. Da die Filiale viele Neueintritte verzeichnen konnte, wurde sie 1866 zum selbstständigen Kloster St. Ursula erhoben. Zur ersten Priorin wurde Schwester Karolina Weber gewählt. 1892 erwarb der Konvent das Kloster ... mehr
Klostername: Tegernbach, Ortsname: Dorfen
Dorfen, Benediktinerkloster St. Michael – eine Stätte frühesten Mönchtums in Bayern
Auf dem strategisch günstig an einem Flussübergang und an einer alten Römerstraße gelegenen Gebiet der Stadt Dorfen im Isental befand sich in der ehemaligen Gemeinde Tegernbach schon im 8. Jahrhundert ein Benediktinerkloster. Es war dem hl. Michael geweiht. Als Wohltäter und Stifter kommt Graf Helmuni, ein Mitglied der einheimischen Adelsfamilie der Fagana, oder bereits einer seiner Vorfahren in Frage. Graf ... mehr
Klostername: Dürnau, Ortsname: Dürnau Dürnau - Missionare in Württemberg
Das Kapuzinerkloster Gmünd entsandte im Jahr 1689 Patres in die bayerische Exklave Dürnau in Württemberg. Dürnau war 1684 an Bayern gefallen. So gründeten die Kapuziner in Dürnau, das im überwiegend evangelischen Württemberg lag und so zum größten Teil von Nichtkatholiken bewohnt war, eine regelrechte Missionsstation.
Das Hospiz Dürnau war mit zwei Patres und einem Laienbruder besetzt. Als Wohnung bekamen sie das Pfarrhaus zugewiesen. Ihre Aufgaben bestanden in der umfassenden Seelsorge, Missionspredigten und ... mehr
Benediktinerkloster Ebersberg – die bedeutendste Sebastianswallfahrt in Süddeutschland
Burg Ebersberg wurde der Legende nach von Graf Sieghart von Sempt um 880 über der Höhle eines Ebers errichtet. Siegharts Nachkommen, die Brüder Eberhard I. und Adalbero I. von Sempt, begründeten im Zuge einer Erweiterung und Befestigung ihres Wohnsitzes 934 an der zur Burg gehörigen Marienkapelle ein Augustiner-Chorherrenstift. Dessen erster Propst Hunfried erhielt anlässlich seiner Romfahrt von Papst Stephan VIII. (939–942) eine bedeutende ... mehr