Klostername: Schönthal, Ortsname: Schönthal Wilhelmiten und Augustiner-Eremiten im "Schönen Tal" Um 1250 entstand zunächst im Tal der Schwarzach, auf dem so genannten Steinbühl ("collis lapidum") in einiger Entfernung vom Schönthal ("vallis speciosa"), eine Niederlassung der Wilhelmiten. Die eremitische Kommunität lebte in der Nachfolge des hl. Wilhelm von Malavalle (gest. 1157). Für das Jahr 1255 ist ein Gütertausch belegt, der auf die Verlegung des Klosters nach Schönthal hindeutet. Als Papst Alexander IV. im Jahr 1256 ... mehr Handschriften zu diesem Kloster abrufen
Seeon - Kulturinsel im Seenland
Das Chiemgauer Seenland wurde im 10. Jahrhundert von den Aribonen beherrscht. Diese bedeutende Adelsfamilie errichtete ein Eigenkloster in "Sewa". Man versah es mit Reliquien des hl. Bischofs Lambert von Maastricht. Die Tradition nennt hierfür das Jahr 994. Der Stifter Pfalzgraf Aribo I. ( 1001) war nach dem Herzog der zweitmächtigste Mann im damaligen Bayern. Aufgrund der Kontakte Aribos zum hl. Bischof Wolfgang von Regensburg zogen Mönche ... mehr Handschriften zu diesem Kloster abrufen
Kloster Tegernsee - Benediktinisches Zentrum des alten Bayern Unübersehbar ist der gelb gestrichene Komplex für jeden, der nach Tegernsee kommt - ob nur auf der Durchfahrt in die Berge oder vielleicht zum Besuch des weitberühmten Bräustüberls. Es handelt sich dabei um das, was von den Bauten der ehemaligen Benediktinerabtei noch übrig ist, des einst vielleicht bedeutendsten Klosters im alten Bayern.Von der Gründung bis in das 10. JahrhundertUm die Mitte des 8. ... mehr Handschriften zu diesem Kloster abrufen
Weihenstephan - Nähr- und Lehrberg Bereits vor der Ankunft des hl. Korbinian in Freising um das Jahr 720 befand sich auf der Kuppe des heute durch die Staatsbrauerei und zahlreiche Forschungsinstitute bekannten "Nähr- und Lehrberges" eine Stephanuskirche. Bei ihr errichtete der Wanderbischof eine Mönchszelle. Noch heute erinnert daran die Hangquelle des Korbinianbrunnen. Die erste monastische Niederlassung in Weihenstephan erlosch wohl noch im Lauf des 8. Jahrhunderts. Um 830 baute Bischof Hitto ... mehr Handschriften zu diesem Kloster abrufen
Wessobrunn - das Dorf der Stuckatoren Das Kloster am "Brunnen des Wezzo" zählt zu den ältesten in Bayern. Als Stifter im Jahr 753 gilt Tassilo III., der letzte Herzog aus dem Geschlecht der Agilolfinger. Der Legende nach träumte der Fürst unter der "Tassilolinde" von einer Himmelsleiter an einer kreuzförmigen Quelle. Der Jäger Wezzo führte ihn an diese Quelle, die als barockes Brunnenhaus erhalten ist. Tassilo erkannte darin einen göttlichen Auftrag ... mehr Handschriften zu diesem Kloster abrufen
Windberg, Prämonstratenserkloster – Kunstfertigkeit und Seelsorge
Der Ort ist nach dem Einsiedler Winith benannt, der hier der Legende zufolge im 10. Jahrhundert lebte. Auf dem Berg befand sich die Burg von Graf Albert von Windberg-Bogen. Er überließ um 1140 einer bereits hier lebenden Klerikergemeinschaft das Areal und die Gebäude, in denen diese sich ein Kloster errichtete. Albert siedelte mit seiner Familie nach Bogen und nannte sich in der Folgezeit nach diesem ... mehr Handschriften zu diesem Kloster abrufen