Klostername: Kitzingen, Ursulinenkloster, Ortsname: Kitzingen Die Ursulinen in Kitzingen ? Frühbarock am Main
Im Jahr 1660 berief der Würzburger Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn (reg. 1642?1673) vier Ursulinen aus Metz nach Kitzingen. Der bedeutende Lehrorden war 1535 zu Brescia von der hl. Angela Merici gegründet worden. Wie bereits bei den 1630 nach Kitzingen geholten Kapuzinermönchen handelte es sich um eine weitere Maßnahme im Bemühen um die Rekatholisierung Kitzingens nach der Einlösung der Ansbacher Pfandschaft im ... mehr
Klostername: Kitzingen, Kapuzinerkloster, Ortsname: Kitzingen Kapuziner in Kitzingen ? Gegenreformation am Main
Das ehemalige Kapuzinerkloster in Kitzingen, unmittelbar jenseits der älteren Wehrmauer südöstlich vor der Stadt gelegen, ist ein Geschöpf der Gegenreformation. 1629 hatte der Würzburger Fürstbischof Philipp Adolf von Ehrenberg (reg. 1623?1631) nach 185 Jahren der Verpfändung an die protestantischen Markgrafen von Kulmbach-Ansbach (Bayreuth) völlig unerwartet die Herrschaft über Kitzingen wieder zurückgekauft. Ein Jahr später (1630) berief der Fürstbischof den Orden der Kapuziner in die ... mehr
Klostername: Kitzingen, Kloster der Benedikinerinnen , Ortsname: Kitzingen Kitzingen, Kloster der Benedikinerinnen – Wirkungsstätte fränkischer Adelsdamen
Die Frauenabtei Kitzingen gehört zu den wenigen Klöstern rechts des Rheins, die schon in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts gegründet wurden. Die Klostergründung erfolgte der Legende nach durch die hl. Hadeloga/Adelheid (*um 710). Sie stammte vermutlich von den Karolingern ab und war wohl eine Tochter von Karl Martell (686–741), dem Großvater von Kaiser Karl d. Gr.. Als geistliche Beraterin der noch jugendlichen ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: Evangelisches Damenstift Kitzingen , Ortsname: Kitzingen Evangelisches Damenstift Kitzingen – Reformation und GegenreformationDie bereits seit dem 8. Jahrhundert bestehende Benediktinerinnenabtei in Kitzingen, deren Nonnen überwiegend aus fränkischen Adelsgeschlechtern kamen, wurde 1484 durch Brand zerstört. Nachdem die Anlage neu errichtet worden war, fiel sie knapp 40 Jahre später dem Bauernkrieg zum Opfer. Daraufhin wurde das Kloster durch die Markgrafen von Ansbach, die Mitte des 15. Jahrhunderts durch Verpfändung des Würzburger Bischofsguts in den Besitz von Burg, Stadt ... mehr