Ev. Ordensgemeinschaft: Franziskaner-Tertiaren, Ortsname: München München, Franziskaner-TertiarenDer französische Pastor und Kirchenhistoriker Paul Sabatier (1858-1928) brachte 1893 eine Biografie des hl. Franziskus heraus, die große Verbreitung fand und eine neue franziskanische Bewegung auslöste. Dies führte auch zur Gründung einer nach der franziskanischen Idee und Tradition angelegten Laiengemeinschaft innerhalb der Hugenottenkirche Frankreichs. Davon angeregt, schlug der in München und Marburg tätige Theologieprofessor und Ökumene Friedrich Heiler (1892-1967) vor, einen gleichartigen Orden innerhalb der Evangelischen Landeskirchen in Deutschland ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: St.-Johannes-Bruderschaft - Evangelische Katholizität, Ortsname: München München, St.-Johannes-Bruderschaft - Evangelische KatholizitätDie Bruderschaft ging aus der seit 1918 tätigen Gemeinschaft der „Hochkirchlichen Vereinigung Augsburgischen Bekenntnisses“ hervor und wurde 1929 von deren Vorsitzendem, dem Religionswissenschaftler Prof. Dr. Friedrich Heiler (1892-1967), unter dem Namen „Evangelisch-Katholische Eucharistische Gemeinschaft“ (EKEG) gegründet. Ihr Ziel war es, die bestehenden engen Grenzen der Landeskirchen und der Konfessionen zu überwinden, sich auf die Inhalte des Evangeliums und den Glauben der gesamten Christenheit zu beziehen und ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: Mutterhaus für kirchliche Diakonie, Ortsname: München-Ottobrunn München-Ottobrunn, Mutterhaus für kirchliche DiakonieEine Gruppe von Protestantinnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus den ehemaligen deutschen Gebieten in Polen nach Bayern geflohen war, wollte in der Region München ein Diakonissenhaus moderner Prägung gründen, um der Not nach den Kriegswirren zu begegnen. Es sollte die Jugend ansprechen und für den kirchlichen Dienst begeistern. Im Gegensatz zu den traditionellen Diakonissenhäusern sollten die drei „evangelischen Räte“ - Gehorsam, Armut, Keuschheit - in ... mehr
Klostername: Münchsmünster, Ortsname: Münchsmünster
Münchsmünster, Benediktinerkloster St. Petrus – Benediktinische Reform
Herzog Tassilo III. (um 741–796), der letzte Herzog aus dem Geschlecht der Agilolfinger, gilt als Begründer des Urklosters in Münchsmünster an der Ilm. Die zentrale Aufgabe der ersten Mönche in dieser Gegend war zu jener Zeit neben der Missionierung der Bevölkerung auch die Urbarmachung des Landes. Es wird berichtet, dass ein Abt aus dem Kloster bereits an einer Synode in Dingolfing im Jahr 769 ... mehr
Klostername: Münchsteinach, Ortsname: Münchsteinach Münchsteinach ? ein Adelskloster ringt um Unabhängigkeit
Das Benediktinerkloster Steinach im Steigerwald wurde von den Edlen Adalbero von Steinach und seiner Schwester Adelheid aus dem Geschlecht der Grafen von Rothenburg gegründet. Sie hatten den Entschluss gefasst, der Welt zu entsagen und aus ihrem Erbbesitz eine Zelle zu Ehren Gottes und des heiligen Nikolaus zu machen. 1133 übertrugen sie ihre Besitztümer Steinach, Burleswagen, Simmringen und Burg Gröningen Bischof Embriko von Würzburg. Damit ... mehr
Klostername: Bildhausen, Ortsname: Münnerstadt Bildhausen ? reiches Zeugnis der zisterziensischen Vergangenheit
Die Geschichte des Zisterzienserklosters Maria Bildhausen reicht zurück bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts. Graf Hermann von Höchstadt, auch genannt von Stahleck, stiftete kurz vor seinem Tod am 2. Oktober 1156 gemeinsam mit seiner Gemahlin Gertrud, der Schwester König Konrads III., eines seiner Stammgüter mit Namen Bilheldeshuse, im Tal der Dippach gelegen, zur Gründung eines Klosters. Die nach der hl. Bilhild benannte, gemäß ... mehr
Klostername: Münnerstadt, Ortsname: Münnerstadt Im Spiel der Mächte ? die Augustinereremiten in Münnerstadt
Das am Rand des Grabfeldgaus in einer Talniederung der zur Fränkischen Saale fließenden Lauer gelegene Münnerstadt wird im Jahr 770 erstmals urkundlich erwähnt. Nicht zuletzt begünstigt durch die Handelstraße zwischen Nürnberg und Erfurt, entwickelte sich Münnerstadt im Mittelalter zu einem regionalen Zentrum. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bekam der angesehene Deutsche Orden die Pfarrei übertragen. Zwischen 1251 und 1336 ... mehr
Klostername: Bergen, Ortsname: Neuburg a.d. Donau Bergen ? vornehme Benediktinerinnen und gewandte Jesuiten
Biletrud (Wiltrudis), Witwe des Herzogs Berthold von Bayern aus dem Geschlecht der Luitpoldinger, stiftete um das Jahr 976 in Bergen (bei Neuburg a. d. Donau) ein Benediktinerinnenkloster. Die Herzogswitwe trat jedoch nicht nur als Stifterin auf, sondern diente ihrem Kloster auch als erste Äbtissin. Papst Johannes XV. bestätigte 988 die Neugründung und nahm Bergen 995 unter päpstlichen Schutz. Eine erste in der Gründungszeit errichtete ... mehr
Klostername: Neuburg a.d. Donau, Karmelitinnenkloster, Ortsname: Neuburg a.d. Donau
Neuburg an der Donau, Karmelitinnenkloster St. Josef – strenge Klausur für fromme Bürgerstöchter
Im Jahr 1661 stiftete Herzog Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg, der eine streng katholische Ausbildung absolviert hatte und 1685 die Kurfürstenwürde errang, ein Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen in seiner Residenzstadt Neuburg. Der Herzog begründete das Franziskanerkloster und das Kollegiatstift St. Peter in Neuburg. Für die Niederlassung der Nonnen waren Häuser aus dem Besitz der Hofmark Gnadeneck in der oberen ... mehr
Klostername: Neuburg a.d. Donau, St.Maria, Ortsname: Neuburg a.d. Donau Neuburg an der Donau ? Mutterkloster der Ursulinen in Süddeutschland
Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz (reg. 1690-1716) residierte in Düsseldorf, das seit dem Teilungsvertrag von Kleve zum Herrschaftsbereich der Pfalz-Neuburger zählte. Dort lernte der Wittelsbacher im Jahr 1696 den Orden der Ursulinen kennen. Der Kurfürst befahl die Gründung eines Instituts der Ursulinen auch in Neuburg an der Donau. Ein Stiftungsbrief wurde bereits zum 22. März 1698 ausgestellt. Sehr zum Missfallen ... mehr