Klostername: Furth, Maristenbrüder, Ortsname: Furth Furth, Hauptsitz der Maristenbrüder – Erziehungs- und Bildungsarbeit in ganz Bayern
Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, mussten die deutschen Mitglieder des Maristenklosters im belgischen Arlon das Land verlassen. Sie gründeten im Ruhrgebiet (Recklinghausen) und in Bayern – in Furth bei Landshut – die ersten deutschen Niederlassungen des Ordens. Die Schlossherrin und Gutsbesitzerin Baronin Philomena von Hornstein (1858-1943) überließ den Brüdern ihre neu erbaute Villa mit großem Grundstück. Die Kommunität bezog ... mehr
Klostername: Landshut, Solanusschwestern, Ortsname: Landshut Landshut; Mutterhaus der Solanusschwestern – seit 100 Jahren ein Zentrum der Kinderkrankenpflege
1913 verlegte P. Jakob Schauermann (1880–1957) die Zentrale des von ihm zwei Jahre zuvor in München gegründeten bayerischen Franziskaner-Missionsvereins nach Landshut. Zu diesem Zweck ließ er die aus dem Jahr 1846 stammende Bernlochner-Brauerei zum Missionshaus umbauen, das er nach dem hl. Franziskus Solanus, dem Patron der Franziskanermissionare, benannte. Mit ihm zogen die Josefsschwestern nach Landshut. Sie hatten sich bereit ... mehr
Klostername: Vilsbiburg, Kapuzinerkloster an der Wallfahrtskirche Maria Hilf , Ortsname: Vilsbiburg Vilsbiburg, Kapuzinerkloster an der Wallfahrtskirche Maria Hilf – Seelsorge an der „Perle des Vilstals“
Die Wallfahrt Maria Hilf in Vilsbiburg wurde von dem Kaminkehrer Donatus Barnabas Orelli aus Locarno begründet, der seit 1679 im Ort seinem Handwerk nachging. Er ließ auf dem Hügel eine Kreuzigungsgruppe aufstellen und erbaute daneben eine Rundkapelle. Darin stellte er eine Nachbildung des bekannten Maria-Hilf-Bildes von Lucas Cranach auf. Da Papst Innozenz XI. und Papst Alexander VIII. ... mehr
Klostername: Vilsbiburg, Karmel St. Joseph, Ortsname: Vilsbiburg Vilsbiburg, Karmel St. Josef – In inniger Beziehung zu Jesus Christus
Im Jahr 1906 reisten acht Karmelitinnen aus dem Würzburger Kloster Himmelspforten nach Niederbayern, um in den ehemaligen Gebäuden des Vilsbiburger Kapuzinerklosters eine neue Niederlassung ihres Ordens zu errichten. Gemäß den Richtlinien des Theresianischen Karmel begründeten die Schwestern eine Gemeinschaft, abgeschieden vom öffentlichen Leben in der Klausur. Anfangs lebten die Nonnen in äußerster Armut. Die Anlage konnte erst allmählich den Bedürfnissen ... mehr
Klostername: Vilsbiburg, Kloster der Magdalenerinnen, Ortsname: Vilsbiburg, Seyboldsdorf Vilsbiburg / Seyboldsdorf, Kloster der Magdalenerinnen – Kontemplation der „Weißfrauen“
Ludwig Reichsgraf von Freyen-Seyboldsdorf war ohne männliche Nachkommen geblieben und verkaufte deshalb 1951 sein Hofmarkschloss mit 37 Hektar Grund an die Schwestern des niederschlesischen Magdalenerinnen-Klosters Luba/Lauban, die 1945 aus ihrer Heimat vertrieben worden waren. Der Orden hatte nach seiner Flucht vorübergehend Unterschlupf in Obernzell bei Passau im Kloster der „Töchter des Allerheiligsten Heilandes“ gefunden, einer Kongregation, zu der schon vor dem ... mehr