München, Paulanerinnenkloster – Handarbeit und strenges Fasten
1704 verließen zwei Paulaner-Tertiarinnen das Kloster Lilienberg und bauten in der Münchner Vorstadt Au ein neues kleines Kloster mit fünf Zellen und einer Hauskapelle auf. Hier stellten sie ein Bild der „Maria Immakulata“ zur Verehrung auf, das in einem Stall gefunden worden war. Bei ihrer Gründung erhielten die Nonnen Unterstützung durch die Kaufmannsgattin Zeugand. 1737/38 erfolgte die offizielle Aufnahme der Frauengemeinschaft in den Paulanerorden. ... mehr
Klostername: München, Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern, Ortsname: München
München, Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern – Pionierinnen des Krankenwesens
Mit Unterstützung durch König Ludwig I. kamen am 10. März 1832 die ersten beiden voll ausgebildeten Barmherzigen Schwestern nach München. Am 22. Oktober desselben Jahres wurden sie in einer Audienz vom Monarchen persönlich empfangen. Es handelte sich um Schwester Ignatia Jorth aus dem Mutterhaus in Straßburg, die bis zu ihrem Tod 1845 als Generaloberin in Bayern wirkte, und Schwester Appolonia Schmitt aus ... mehr
Klostername: München, Benediktinerabtei St. Bonifaz, Ortsname: München
München, Benediktinerabtei St. Bonifaz – Geistliches Zentrum der Maxvorstadt
Bereits 20 Jahre nach der Säkularisation erfolgte 1825 mit dem Regierungsantritt König Ludwigs I. die planmäßige Wiedererrichtung kirchlicher Institutionen. Dabei kam den Benediktinern große Bedeutung zu, denn für Ludwig I. verkörperte dieser Orden die ideale Vereinigung von Religion, Wissenschaft und Kunst. Neben der Neugründung von St. Bonifaz in München wurden auch andere bayerische Benediktinerklöster wie Metten (1830), Scheyern (1837) und Weltenburg (1842; ... mehr
Klostername: München, Angerkloster der Armen Schulschwestern, Ortsname: München München, Angerkloster der Armen Schulschwestern – Pionierinnen des bayerischen Mädchen-Bildungswesens
Maria Theresia von Jesu Gerhardinger (1797-1879) war nach der Gründung der ersten Niederlassung der Armen Schulschwestern in Neunburg vorm Wald 1833 auf der Suche nach einem geeigneten Mutterhaus ihres Ordens in zentraler Lage. In König Ludwig I., dem die Bildung der Jugend ein Anliegen war, fand sie einen mächtigen Förderer. Er stellte der Kongregation die Gebäude des ehemaligen Klarissenklosters am Anger ... mehr
Klostername: München, Barmherzige Brüder, Ortsname: München München, Barmherzige Brüder – Medizinische Versorgung auf höchstem Niveau
Die Barmherzigen Brüder führten bereits von 1750 bis 1809 in München vor dem Sendlinger Tor das Hospital St. Max, das dann vom Staat konfisziert wurde. 1916, inmitten des Ersten Weltkriegs, gelang es dem Orden in München wieder Fuß zu fassen. Die Brüder erwarben von Georg Gruber die ehemalige Gaststätte „Controlor“ am Nymphenburger Schlossrondell. Nach Umbau entstanden hier ein Männerkrankenhaus mit 30 Betten ... mehr
Klostername: München, Kapuzinerkloster St. Anton, Ortsname: München München, Kapuzinerkloster St. Anton an der Schmerzhaften Kapelle – Volksnahe Seelsorge
Nachdem das alte Kapuzinerkloster am Lenbachplatz 1802 im Zuge der Säkularisation aufgelöst worden war (München, Kapuziner), erfolgte 1845 unter König Ludwig I. die Wiederansiedlung des Ordens in der Landeshauptstadt. Urban Zaches, ein ehemaliger Kapuziner und Benefiziat von St. Peter, bewerkstelligte die Übertragung der Wallfahrt zur Schmerzhaften Kapelle an den Orden. Die Brüder erhielten ein Grundstück gegenüber dem Alten Südfriedhof ... mehr
Klostername: München, Benediktinerinnenabtei Venio, Ortsname: München München-Nymphenburg, Benediktinerinnenabtei Venio – Klosterleben im Einklang mit der modernen Berufswelt
Marianne Johannes (1900-1993) besuchte 1920 zusammen mit einer Gruppe junger Leute aus dem Katholischen Frauenbund München Exerzitien in Kloster Ettal und erlebte dort den monastischen Tagesablauf, das Choralamt und die gesungenen Stundengebete. Sie war davon so begeistert, dass sie sich dem Orden anschließen wollte. Da ihr vorerst der Eintritt in das Benediktinerinnenkloster Frauenwörth versagt blieb, tat sie sich in München ... mehr
Klostername: München, Provinzialat der Redemptoristen , Ortsname: München München, Provinzialat der Redemptoristen – Verkündigung und Seelsorge
Der 1732 von dem Neapolitaner Alfons von Liguori gegründete Orden konnte erst dauerhaft in Deutschland Fuß fassen, als König Ludwig I. die österreichischen Redemptoristen 1841 als Seelsorger an die Marienwallfahrt nach Altötting (Kapuzinerkloster St. Magdalena) berief.
1852 gab es bereits sieben Klöster in Bayern und im Rheinland mit über 100 Mitgliedern. Zwei Jahre später kam es dann zur Gründung einer von Österreich unabhängigen deutschen ... mehr
Klostername: München, Kloster St. Gabriel, Ortsname: München München, Kloster St. Gabriel, Schwestern vom Guten Hirten – Hilfe für Frauen in allen Lebenslagen
Papst Gregor XVI. bestätigte 1835 die von Sr. Maria Eufrasia Pelletier (1796-1868; 1933 selig- und 1940 heiliggesprochen) nach den Statuten des hl. Jean Eudes in Angers (Diözese Metz) gegründete Kongregation „Unserer Frau von der Liebe des Guten Hirten in Angers“. Bis zum Tod der Gründerin hatte sich der Orden bereits mit 110 Niederlassungen weltweit ausgebreitet. Die ... mehr
Ev. Ordensgemeinschaft: Communität Christusbruderschaft Selbitz, Ortsname: München München, Communität Christusbruderschaft Selbitz - vielfältige GemeindediensteDie Communität Christusbruderschaft in Selbitz gründete Ende der 1960er-Jahre weitere Standorte in bayerischen Städten. Der Münchener Stadtkonvent, der an die Tradition der hier seit dem Zweiten Weltkrieg bestehenden Hauskreise der evangelischen Kirche anknüpfte, hatte zuerst seinen Standort im Rietzlerweg in Untermenzing. Schon seit 1967 arbeiteten Schwestern des Ordens in Münchner Gemeinden (bis 1998) und Krankenhäusern (bis 2005). 2004 erfolgte der Umzug in die Arndtstraße ... mehr