Kloster und Stift Schlehdorf Freisinger Enklave im Bistum Augsburg
Das im Gebiet des Bistums Augsburg gelegene, aber bis heute zum Erzbistum München und Freising gehörige Kloster Schlehdorf am Kochelsee reicht mit seiner Geschichte zurück bis in das 8. Jahrhundert. Angeblich wurde Schlehdorf bereits um 740 von Mönchen aus Benediktbeuern gegründet. Sicher ist der Umzug des Konvents aus dem vor 763 entstandenen Kloster St. Peter auf der unwirtlichen Passhöhe Scharnitz bei ... mehr
Klostername: Schliersee, Ortsname: Schliersee
Schliersee, Kollegiatstift St. Sixtus – Pioniere christlicher Kultur im Schlierachtal
Auf dem Kirchbichl in Westenhofen am Schliersee bestand bereits um 770 ein Benediktinerkloster, das in einer Urkunde vom 21. Januar 779 als „Zelle am Slyrse“ erstmals schriftlich erwähnt ist. In jenem Schriftstück wird die Niederlassung dem Freisinger Bischof Arbeo (764–784) übereignet. Arbeo weihte auch die kleine Abteikirche zu Ehren der Heiligen Marinus und Sixtus. Man vermutet, dass schon damals Reliquien des ... mehr
Klostername: Seeon, Ortsname: Seeon-Seebruck Seeon - Kulturinsel im Seenland
Das Chiemgauer Seenland wurde im 10. Jahrhundert von den Aribonen beherrscht. Diese bedeutende Adelsfamilie errichtete ein Eigenkloster in "Sewa". Man versah es mit Reliquien des hl. Bischofs Lambert von Maastricht. Die Tradition nennt hierfür das Jahr 994. Der Stifter Pfalzgraf Aribo I. ( 1001) war nach dem Herzog der zweitmächtigste Mann im damaligen Bayern. Aufgrund der Kontakte Aribos zum hl. Bischof Wolfgang von Regensburg zogen Mönche ... mehr
Klostername: Bad Adelholzen, Kloster der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul, Ortsname: Siegsdorf Bad Adelholzen, Kloster der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul
Adelholzen gilt als das älteste Heilbad Bayerns. Seine Grundbesitzer sind bis zurück in das Jahr 959 belegt. Der Überlieferung zufolge entdeckte vor über 1700 Jahren ein römischer Legionär namens Primus, der sich als Missionar im Chiemgau aufhielt und nach seinem Märtyrertod (9. Juni 286) heilig gesprochen wurde, die heilsame Quelle „im Holze des Andlo“. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert war ... mehr
Klostername: Siegsdorf, Maria Eck, Ortsname: Siegsdorf Siegsdorf, Maria Eck – Minoriten betreuen den beliebten bayerischen Wallfahrtsort
Das von Sümpfen umgebene Benediktinerkloster Seeon am Chiemsee erwarb ab 1618 unter der Leitung von Abt Sigismund Dullinger und seinem Nachfolger Honoratius Kolb die auf dem nördlichen Vorberg des Hochfelln gelegenen Almwirtschaften Vorder-, Mitter- und Hintereck. Ermöglicht wurde dies durch eine bedeutende Erbschaft, die Abt Sigismund zugefallen war. Zur Verwaltung der neuen Güter und zur seelsorgerischen Betreuung der dortigen Bauern ließ ... mehr
Klostername: St. Wolfgang, Ortsname: St. Wolfgang
St. Wolfgang, Kollegiatstift
St. Wolfgang entstand der Legende nach durch den heiligen Bischof Wolfgang von Regensburg, der sich um das Jahr 975 hier im Goldachtal an einer Quelle niedergelassen haben soll. Im 15. Jahrhundert blühte die Wallfahrt zum „Wolfgangsbrünnlein“ auf. 1430 wurde der Grundstein für eine Kapelle gelegt. Ritter Sigmund von Fraunberg, dessen Geschlecht seit Mitte des 13. Jahrhunderts über diese Region herrschte, die zu seiner Grafschaft Haag gehörte, erneuerte die ... mehr
Kloster Tegernsee - Benediktinisches Zentrum des alten Bayern Unübersehbar ist der gelb gestrichene Komplex für jeden, der nach Tegernsee kommt - ob nur auf der Durchfahrt in die Berge oder vielleicht zum Besuch des weitberühmten Bräustüberls. Es handelt sich dabei um das, was von den Bauten der ehemaligen Benediktinerabtei noch übrig ist, des einst vielleicht bedeutendsten Klosters im alten Bayern.Von der Gründung bis in das 10. JahrhundertUm die Mitte des 8. ... mehr
Klostername: Höglwörth, Ortsname: Teisendorf Das Augustinerstift Höglwörth ein Vorposten Salzburgs in AltbayernWolfgang Griesstätter (reg. 15221541), der auch Administrator in Baumburg war und ab 1541 als Fürstpropst von Berchtesgaden amtierte. Griesstätter gelang es nicht nur, den salzburgischen Bauernaufstand von Höglwörth fernzuhalten, es wird ihm auch ein maßgeblicher Anteil an der Erschließung des Eisenbergbaus zwischen Raschenberg und Neukirchen zugeschrieben.
Äußerer und innerer Verfall prägten jedoch die nachfolgenden Jahre im Stift Höglwörth. 1568 hielt sich nur noch ... mehr
Klostername: Tittmoning, Allerheiligen, Ortsname: Tittmoning Tittmoning, Allerheiligen ? vom Eremitenkloster zum Gefängnis
Für die deutschsprachigen Klöster der Augustinereremiten war 1299 die Zusammenfassung in vier Ordensprovinzen verwirklicht worden. Neben der niederrheinischen oder kölnischen gab es fortan die rheinisch-schwäbische, die sächsisch-thüringische und die bayerische Provinz. Teil der bayerischen Ordensprovinz waren Ober- und Niederbayern, die Oberpfalz, die fränkischen Klöster in Kulmbach, Nürnberg und Windsheim, alle Niederlassungen in Österreich, der Steiermark, Kärnten und Böhmen sowie in Mähren, Schlesien und Polen ... mehr
Klostername: Tittmoning, Kollegiatstift, Ortsname: Tittmoning Tittmoning, Kollegiatstift ? Hebung des geistlichen Lebenswandels
Intensivierung der Seelsorge und Hebung des geistlichen Lebenswandels waren Ziele, welche sich auf verschiedenen Wegen erreichen ließen. Abgesehen von der Errichtung von Bildungsstätten für Priesteramtskandidaten (Priesterseminar und Universität), war die Gründung weltpriesterlicher Kollegiatstifte ein beliebter und viel beschrittener Weg. kaum mehr weltpriesterliche Kollegiatstifte gegründet, sieht man von Ausnahmen, etwa im Erzstift Salzburg, ab. Mit der Ausnahme Salzburg muss man sich jedoch auseinandersetzen, wenn man ... mehr