Lebenszeit: (gest. 1448/1452) Biografie: Der aus Padua stammende Orido wurde von Töpsl als „unus ex primis Frigdionariae nunc Lateranensis Congregationis duodecim reformatoribus“ gezählt. Er war zunächst Prior im Marienkloster in Casoreto und wurde 1422 in eine leitende Funktion des Ordens gewählt. Er erließ die Anweisung, dass die Chorherren die Almutia (Ordenskleid mit Kapuze als Kopfbedeckung) tragen müssen. Unter Papst Eugen IV. war R. in Rom und bekleidete das Amt eines Pönitentiars im Lateran. Zwischen ... mehr
Lebenszeit: (Pontifikat 14.8.1099 – 21.1.1118) Biografie: Nach den Angaben bei Töpsl war der spätere Papst zunächst im Laterankloster, dann in Cluny, bevor er unter Gregor VII. zum Abt von S. Lorenzo fuori le Mura in Rom. Das in der Bildunterschrift genannte Schisma bezieht sich auf die Einsetzung des Gegenpapstes Wibert von Ravenna durch König Heinrich IV. in der Auseinandersetzung des Investiturstreites. Töpsl gibt auch einen Hinweis aus eine Abbildung: “Imaginem autem Paschalis pictam, quae in ... mehr
Lebenszeit: (19.6.1646 – 24.12.1715) Biografie: Töpsl bezeichnet Pasolini im Lexikonartikel als „praestantissimus exactissimusque Patriae suae Historicus“. Er spielte damit auf zwei Werke über die Geschichte Ravennas an, “Lustri Ravennati”, erschienen 1678 und “Huomini illustri di Ravenna antica”, erschienen 1703. Pasolini sei auch “abbas ex privilegio perpetuus” gewesen. Im Werkverzeichnis wird als erster Titel das undatierte Werk „Democritus redivivus et Aristoteles moriens“ angeführt. ... mehr
Lebenszeit: (1652 – 30.1.1721) Biografie: Pauernfeind trat 1671 in Neustift ein. Nach seiner Priesterweihe 1676 wurde er zum Professor für Theologie und Philosophie an der Lehranstalt des Stiftes bestellt. Nach seiner Wahl 1707 entwickelte er eine rege Bautätigkeit. Sein politisches Wirken beschränkte sich auf seine Tätigkeit im Landtag in Innsbruck. Der auf dem Gemälde Dargestellte ist aufgrund des Kreuzes eindeutig als Propst anzusprechen. Für eine Identifizierung mit Pauernfeind spricht dessen adelige Herkunft, die Töpsl auch ... mehr
Lebenszeit: (gest. 1584) Biografie: Pellati war als Abt des Kloster S. Maria della Passione in Mailand auf dem Konzil von Trient anwesend. 1570 wurde er zum Visitator der Kongregation gewählt und 1574 zu einem der Generaloberen. Die Identifizierung ergibt sich aus dem Lexikonartikel. „In abbatia S. Mariae Passionis Mediolani exstat eius effigies cuius delineationem ad me transmisit quondam abbas Antonius Suardus cum hac epigraphe: Paulus Pellatius Laudensis divinarum literarum interpres clarissimus ecclesiastes et theologus ... mehr