Atlas zum Wiederaufbau

Kath. Ursulinenkloster mit Kirche Würzburg // Kirchen und Klöster

Zerstörung: 16.03.1945
Wiederaufbau: 1946-1974

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Baugeschichte

• 1725: Renovierung der einschiffigen Kirche des 15. Jh.
• in Chor und Langhaus Stuckierung und Deckenfresken, drei Stuckmarmoraltäre, Kanzel, Bestuhlung und Emporenbrüstung um 1725
• 1738 - 1740: Neubau der dreiflügeligen Klosteranlage durch das Büro Balthasar Neumanns

Schäden

• 16. März 1945: Kloster und Kirche ausgebrannt, einige Decken im Kreuzgang, Treppenhaus und Kinderrefektorium erhalten
• in der Kirche die Holzfigur des Hl. Antonius Abbas (1470 - 1480) verbrannt

Wiederaufbau

• 1946 - 1955: schrittweise Wieder- bzw. Neuaufbau der Klostertrakte unter Verwendung erhaltenen Mauerwerks und der Treppenläufe im Westteil, der Trakt zur Ursulinengasse wegen Straßenverbreiterung abgebrochen und neu erstellt
• 1962: Sicherung der Kirche nach langer Vernachlässigung
• 1972 - 1974: durch Eugen Altenhöfer Kirche verkürzt und purifiziert wiederhergestellt, dabei Beseitigung der gotischen Triumphbogenwand und der Seitenaltäre

Literatur

BESELER, Hartwig / GUTSCHOW, Niels: Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Verluste - Schäden - Wiederaufbau. Eine Dokumentation für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, Band II: Süd, Neumünster 1988, S. 1502.