Zerstörung: 16.03.1945
Wiederaufbau: 1956 - 1957
Baugeschichte
• bis 1895: nach Entwurf von Hermann Steindorf als neugotischer Sandsteinbau mit mächtigem Turm und dreischiffigem Langhaus errichtet
• 1895: als evangelische Pfarr- und Garnisonkirche eingeweiht
• 1895: als evangelische Pfarr- und Garnisonkirche eingeweiht
Schäden
• 16. März 1945: nach dem Luftangriff völlig ausgebrannt
• Ruine des Turms erhalten
• Ruine des Turms erhalten
Wiederaufbau
• ab 1952: Bemühungen zur Wiedererrichtung durch Pfarrer Friedrich Brendel
• Ausschreibung eines Wettbewerbs:
- Maßgaben: "Integration der Turmruine" und "Beibehaltung des ursprünglichen Grundrisses"
- 1. Preis an Werner Eichberg
• 1954: dennoch Beauftragung Reinhard Riemerschmids durch den Kirchenvorstand
• 1956/1957: Errichtung der Kirche:
- neue Zweiturmfassade mit jeweils achteckigen Pyramidenspitzen (Höhe: 60m)
- Türme aus Stahlkonstruktion mit hellgrauer Faserzementplattenverkleidung
- einschiffiger Saalbau des Kircheninnenraums mit eingezogenem und erhöhtem Chorraum
- Sichtmauerwerk aus Ziegel- und Sandsteinlagen unter Wiederverwendung der Trümmer des Vorgängerbaus
- vor dem Mauerwerk im Innern sieben sich von oben nach unten verjüngende Stahlbetonträger, auf denen das Satteldach mit freier Umsicht aufliegt
- über dem Altarraum überlebensgroße Lindenholzskulptur "Christus als Weltenrichter" an zwei Seilen befestigt von Helmut Ammann
• Bedeutung: Zweiturmfassade bis heute eines der eindrucksvollsten architektonischen Mahnmale an die Kriegszerstörung in Bayern
• Ausschreibung eines Wettbewerbs:
- Maßgaben: "Integration der Turmruine" und "Beibehaltung des ursprünglichen Grundrisses"
- 1. Preis an Werner Eichberg
• 1954: dennoch Beauftragung Reinhard Riemerschmids durch den Kirchenvorstand
• 1956/1957: Errichtung der Kirche:
- neue Zweiturmfassade mit jeweils achteckigen Pyramidenspitzen (Höhe: 60m)
- Türme aus Stahlkonstruktion mit hellgrauer Faserzementplattenverkleidung
- einschiffiger Saalbau des Kircheninnenraums mit eingezogenem und erhöhtem Chorraum
- Sichtmauerwerk aus Ziegel- und Sandsteinlagen unter Wiederverwendung der Trümmer des Vorgängerbaus
- vor dem Mauerwerk im Innern sieben sich von oben nach unten verjüngende Stahlbetonträger, auf denen das Satteldach mit freier Umsicht aufliegt
- über dem Altarraum überlebensgroße Lindenholzskulptur "Christus als Weltenrichter" an zwei Seilen befestigt von Helmut Ammann
• Bedeutung: Zweiturmfassade bis heute eines der eindrucksvollsten architektonischen Mahnmale an die Kriegszerstörung in Bayern
Literatur
ALTMANN, Lothar: Würzburg – St. Johannis. Schnell Kunstführer Nr. 1074, Regensburg 1976.
NERDINGER, Winfried (Hg.): Architektur der Wunderkinder. Aufbruch und Verdrängung in Bayern 1945-1960, Salzburg / München 2005, S. 286.
INTERNET:
http://deu.archinform.net/projekte/18951.htm (14.02.2009)
NERDINGER, Winfried (Hg.): Architektur der Wunderkinder. Aufbruch und Verdrängung in Bayern 1945-1960, Salzburg / München 2005, S. 286.
INTERNET:
http://deu.archinform.net/projekte/18951.htm (14.02.2009)