Transkription

Wir ritter und knecht und stet, als wir hernach benennt sein, von erst Vlreich Nustorffer, Wolfhart von der Alben, Chünrat Wispekch, Jacob Turnär, Fridreich Zünngel, Vlreich von Weispriach, Nikla, Purkchhart, Asm von Weispriach, Hanns Laiminger, Vlreich der jung Velbär, Michel Hawnsperger, Charel Trawner, Albrecht Scheller, Hanns Trugsätzz, Wolfhart Überäkcher, Rüdolf Trawner, Chünrat Newnchirchär, Christan Nustorffer, Mertt von der Alben, Stephan Lampotinger, Fridreich Lampotinger, Mertt Hawnsperger, Fridreich Panichnär, Wilhalm von Wenns, Seybot Strüdel, Vlreich Strazzer, Harttel Aschacher, Jacob Strazzer, Gebhart Aschachär, Hainreich Strazzer, Pawl Gerspewnter, Hanns Schefherr, Engelprecht Gersteter, Chünrat Schefherr, Hanns Hunt, Winaber Jöchlinger, Ortolf Jöchlinger, Chünrat Graf von Schernperg, Chünrat Gräfenperger, Hanns Mosär, Rüpprecht Intzinger, Peter Golsär, Eberhart Jöchlinger, Hanns Tanhawsär, Ortolf Pawmburger, Seybot Noppinger, Hanns Hünnkerl, Härttel Zellär, Stephan Sittleinstorffer, Christan Täwsenperger, Jacob Gchürr, Wernhart Wärleich, Hanns Landesausstellung 2012: Bayern und Österreich im Mittelalterdär, Wolfhart Aufhaimer, Jacob Pettinger, und wir der richter, di purgermaister, die purger, reich und arm, der stat ze Lauffen, wir di purger, reich und arm, der stat ze Titmaning, wir di purger, reich und arm, der stat ze dem Hällein, wir di purger, reich und arm, der stat ze Rastat, bekennen für uns und für all unser eriben und tün chunt offenleich mit dem brief allen, den er fürkümpt, daz wir bedacht haben den grossen gewalt und unrecht, deu uns bischof Pilgreim und bischof Gregori sälig getan habent an lant und läuten, di seu beswärt habent mit gwalt wider recht, und hinfür von irn nachkömen geschehen möcht, von ersten, daz seu über grozz güt geben habent gein Rom dem pabst an unsern willen und wissen, damit seu sich in daz bistumb gesetzt habent, von dem daz bistumb in grozz geltschuld kömen ist, und darumb seu lant und läut und all stet swärleich wider recht und alteu gewonhait gesteurt habent; darzü habent seu nicht wellen leihen lehen den rechten eriben und habent dieselben lehen selber behalten oder zü frömden handen pracht; auch habent seu manigen man umb chlain sach oder an alleu schuld oft swärleich gevangen und beschätzt und habent auch etleich witiben und waysen beswärt mit gewalt an schuld und habent auch di verheyratt an irn und irer freunt willen; darzü habent seu uns nicht aus wellen richten lehen, gült und geltschuld und andrer vordrung, darumb man güt brief und weysung gehabt hat, an all ander grozz beswärung, di wir gehabt haben, di ze lank zeschreiben wärn. Und darumb, daz söleich grozz gewalt und verderben nicht mer geschech, daz daz gotzhaus, lant und läut, und wir pey wirden, rechten, ern und nützen peleiben, haben wir uns obgenant ritter und knecht und stet ainträchtichleich veraint, pey einander zepeleiben treuleich an alles gevär, an all auszüg, in der beschaiden: welicher chünftiger herr rechtleich eingeetzt wirt zü einem bischof, und den wir auch mit recht und mit ern aufgenemen mügen und süllen, denselben herren süllen wir pitten mit ganzem vleizz, daz er daz gotzhaus, lant und läut, ritter und knecht und stet, reich und arm, pey rechten, eren und nützen und pey alter, güter gewonhait halte und peleiben lazz. Und darumb begern wir von desselben herren gnaden, daz er uns dez versicher mit briefen für sich und sein nachkömen under seinem und dez capitels insigeln. Wär aber, daz derselb herr in denselben briefen ein verziehen hiet und uns der nicht geben wolt, so süllen und wellen wir all veraintleich mit einander im dhainerlay huldigung nicht tün, als verr wir mügen, üntz er uns di brief mit pünten, artikeln und sigeln richtichleichen antwurtt, als vor verschriben ist, und wann daz geschiecht, so sollen wir demselben herren huldigen, peystendig und gehorsam sein treuleich an allez gevär, als wir von recht und pilleichen tün süllen. Wolt aber derselb herr oder sein nachkömen jemant unpilleichen beswärn, so süllen wir all vorgenant ritter und knecht und stet denselben herren erpitten, monen und erweysen als lang, üntz er uns pey gnaden und rechten peleiben lazz. Wolt er sich aber nicht erweysen und erpitten lazzen, so begern wir, daz derselb herr darumb nidersetz sein ritter und knecht von dem land und purger von seinen steten und im darumb ein recht erkennen und ervinden lazz, wez man im umb den handel schuldig sey, und waz im daselben erfunden wirt, daz schol er dannoch nach gnaden nehmen; wolt er aber daz recht nicht erkennen lassen, so mügen wir denselben handel wol dahin pringen, da er von recht hin gehöret. Wir süllen uns auch in dez capitels wal jetzund und auch hinfür auf dhainen tail nicht legen mit räten noch mit hilf, durch dhainerlay gütz und versprechung willen, denn als vil, daz wir von dez gotzhauzz notturft wegen rechtleichen tün süllen. Daz di obverschriben ainung mit allen pünten und artikeln stät und unzerbrochen peleib, dez allez geben wir vorgenant ritter und knecht und stet disen brief zü einer zeuknüzz, versigelten mit unsern aigen anhangenden insigeln, darunder wir uns verpinden mit unsern treun und aiden, allez daz stät zehalten, daz der Brief lautt. So verpinden wir uns, Purkchhart, Nikla und Asm, di Weispriachär, mit unsern treun und aiden under unsers obgenanten lieben vettern, herr Vlreichs von Weispriach, insigel, allez daz stät und war zehalten, daz an dem rief begriffen ist, wann wir di zeit begrabner insigel nicht heten. Und welicher under uns allen rittern, knechten und steten und purgern, als wir oben benennt sein, desselben ausgieng, der hiet di pünt und artikel nicht gehalten, als vor verschriben und versprochen ist, dem möchten dann di andern wol darumb zusprechen und sind im hinfür dhainerlay dienst und fürdrung nicht mehr schuldig von dez puntz wegen. Auch ist zemerken: ob ains oder menigere insigel an den brief nicht chämen von den, die daran verschriben sind, dannoch sol der gegenwürtig brief pey seinen ganzen chreften peleiben. Der brief ist geben an sunntag vor unsers Herren aufferttag nach Christi gepürt vierzehenhundert jar darnach in dem dritten jare.

(Transkription und Übertragung in modernes Deutsch: Prof. Dr. Heinz Dopsch, Salzburg)


Übertragung in modernes Deutsch

Wir, die Ritter, Edelknechte und Städte, die im folgenden genannt sind, zunächst Ulrich Nußdorfer, Wolfhart von der Alm, Konrad Wispeck, Jakob Thurner, Friedrich Züngel, Ulrich von Weißpriach, Niklas, Burkhart und Erasmus von Weißpriach, Hans Laiminger, Ulrich der junge Felber, Michael Haunsperger, Karl Trauner, Albrecht Scheller, Hans Truchseß, Wolfhart Überacker, Rudolf Trauner, Konrad Neunkircher, Christian Nußdorfer, Martin von der Alm, Stephan Lampodinger, Friedrich Lampodinger, Martin Haunsperger, Friedrich Panichner, Wilhelm von Wenns, Seibot Strudel, Ulrich Strasser, Hartel Aschacher, Jakob Strasser, Gebhart Aschacher, Heinrich Strasser, Paul Gerspeunter, Hans Schefherr, Ebgelbrecht Gerstetter, Konrad Schefherr, Hans Hunt, Winaber Jöchlinger, Ortolf Jöchlinger, Konrad Graf von Schernberg, Konrad Gräfenperger, Hans Moser, Ruprecht Inzinger, Peter Golser, Eberhart Jöchlinger, Hans Tannhauser, Ortolf Baumburger, Seibot Nopppinger, Hanns Hünkerl, Hartel Zeller, Stephan Sittleinsdorfer, Christian Täusenperger, Jakob Gschürr, Wernhart Wärleich, Hans Landesausstellung 2012: Bayern und Österreich im Mittelalterder, Wolfhart Aufheimer, Jakob Pettinger und wir, der [Stadt]Richter, die Bürgermeister, alle [die reichen und die armen] Bürger der Stadt Salzburg gemeinsam, alle Bürger der Stadt Laufen, alle Bürger der Stadt Tittmoning, alle Bürger der Stadt Hallein, alle Bürger der Stadt Radstadt, bekennen für uns und unsere Nachkommen und geben mit dieser Urkunde öffentlich bekannt, dass wir nachgedacht haben über die Gewalttätigkeit und das Unrecht, das uns die verstorbenen Bischöfe Pilgrim (II.) und Gregor (Schenk von Osterwitz) angetan haben, indem sie Land und Leute gewaltsam und gegen alles Recht bedrückten, und dass dies auch ihre Nachfolger tun könnten. Zum ersten stellen wir fest, dass sie ohne unser Einverständnis und Wissen überhöhte Zahlungen nach Rom an den Papst geleistet haben, um sich in den Besitz des Bistums zu setzen. Dadurch geriet das Bistum in große Geldschulden, und deshalb haben sie Land und Leute sowie alle Städte entgegen dem Recht und der alten Gewohnheit hoch besteuert. Außerdem wollten sie die Lehen nicht den rechtmäßigen Erben verleihen, sondern haben diese selbst behalten und an Fremde vergeben. Weiters haben sie viele Menschen aus geringer Ursache oder völlig unschuldig in harte Haft genommen und Zahlungen erpresst; zahlreiche unschuldige Witwen und Waisen haben sie grundlos gewaltsam bedrückt und zu Heiraten ohne ihrer und ihrer Verwandten Einverständnis gezwungen. Außerdem haben sie unserer berechtigten Forderung nach Verleihung von Lehen und Gülten und der Begleichung von Geldschulden und anderen Forderungen, worüber man das urkundliche Einverständnis und die entsprechende Anweisung besaß, nicht entsprochen. Schließlich würde es zu viel Platz benötigen, auch die weiteren schweren Bedrückungen, die wir erlitten haben, hier anzuführen. Damit künftig eine derart starke gewaltsame Unterdrückung nicht mehr stattfinde, damit das Gotteshaus, Land und Leute und wir selbst im Besitz von Würden, Rechten, Ehren und Nutzen bleiben, haben wir, die obgenannten Ritter, Edelknechte und Städte uns einträchtig dazu verbündet, treu zueinander zu stehen, aufrichtig und ohne jede Hinterlist, ausnahmslos mit folgender Bestimmung: Welcher Herr künftig rechtmäßig als Bischof eingesetzt wird, den wir auch rechtmäßig und ehrenvoll anerkennen können und sollen, den sollen wir inständig darum bitten, dass er das Gotteshaus, Land und Leute, Ritter, Edelknechte und Städte, alle [die reichen und die armen] Menschen in ihren Rechten, Ehren und Nutzen und der alten guten Gewohnheit entsprechend anerkennen und belassen möge. Deshalb begehren wir von diesem gnädigen Herrn, dass er uns das urkundlich für seine Person und seine Nachfolger zusichere, mit seinem eigenen Siegel und jenem des Kapitels. Sollte jedoch dieser Herr die Ausstellung der Urkunde hinauszögern oder sie uns gar nicht ausstellen wollen, so werden wir ihm gemeinsam keine Huldigung Leisten solange wir das vermögen, bis er uns die Urkunde mit Abmachungen, Artikeln und Siegeln rechtmäßig übergibt, wie vorher dargelegt wurde. So bald das geschieht, werden wir dem Herrn huldigen, Beistand leisten und gehorsam sein, treu und ohne jede Hinterlist, wie wir das von rechts wegen tun sollen. Falls aber derselbe Herr oder seine Nachfolger jemanden unrechtmäßig bedrücken sollten, werden wir, die genannten Ritter, Edelknechte und Städte, diesen Herrn so lange bitten, ermahnen und darauf hinweisen, bis er uns unsere Vergünstigungen und Rechte weiterhin zusichert. Falls er sich dazu aber nicht durch Überzeugung und Bitten bewegen lässt, verlangen wir, dass derselbe Herr die Ritter und Edelknechte des Landes und die Bürger seiner Städte versammle um von ihnen einen Rechtspruch darüber zu erhalten, was man ihm in dieser Angelegenheit schulde. Das Urteil, das dort gefällt wird, soll er gnädig annehmen. Falls er aber keine Rechtsweisung vornehmen lassen will, werden wir diesen Rechtstreit dort vortragen, wo er rechtmäßig hingehört. Wir werden uns jetzt und auch künftig nicht in die Wahl des Domkapitels einmischen mit Rat oder Hilfe um materiellen Guts oder Versprechung willen, sondern nur so viel, wie wir rechtmäßig zur Erfordernis des Gotteshauses machen sollen. Damit das oben beschriebene Bündnis mit allen Vereinbarungen und Artikeln dauerhaft bestehen bleibe stellen wir die genannten Ritter, Edelknechte und Städte diese Urkunde zum Zeugnis aus, versiegelt mit unseren daran angehängten Siegeln. Damit verbinden wir uns mit unserem Versprechen und unseren Schwüren, alles das dauerhaft einzuhalten, was der Brief beinhaltet. Ebenso verbinden wir, Burkhard, Nikolaus und Erasmus die Weißpriacher, uns mit Versprechen und Schwüren unter dem Siegel unseres oben genannten lieben Vetters, des Herrn Ulrich von Weißpriach, das alles beständig und wahrhaft einzuhalten, was in dem Brief steht, da wir derzeit keine gravierten Siegel (Typare) besitzen. Wer aber von uns allen, den Rittern, Edelknechten, Städten und Bürgern, die wir oben genannt sind, dieses Bündnis verlässt, der hätte die Vereinbarungen und Artikel nicht eingehalten, wie vorher vereinbart und versprochen wurde, den könnten dann die anderen deshalb mit Recht anklagen und ihm künftig von Seiten des Bündnisses keine Hilfe und Unterstützung mehr schuldig sein. Schließlich ist festzuhalten: Falls eines oder mehrere Siegel von solchen Personen, die darin genannt werden, nicht an die Urkunde gehängt werden, soll diese Urkunde dennoch volle Gültigkeit behalten. Die Urkunde ist ausgestellt am Sonntag vor Christi Himmelfahrt [20. Mai] im Jahre 1403.


(Transkription und Übertragung in modernes Deutsch: Prof. Dr. Heinz Dopsch, Salzburg)

Der Aufbau einer mittelalterlichen Urkunde

Urkunden dienten und dienen der Rechtssicherheit; feste Formeln sichern ihre Rechtswirksamkeit. Sie sind die wichtigsten Quellen für die Erforschung des Mittelalters. Geschrieben wurde sie in der königlichen Kanzlei. Die mittelalterlichen Urkunden haben einen dreiteiligen Aufbau: das eröffnende Protokoll, die Beschreibung des eigentlichen Rechtsakts im Kontext und das abschließende Eschatokoll.

Das Protokoll umfasst Chrismon und Invocatio.



Das Chrismon ist ein verschlungenes c-förmiges zeichen. Mit der Invocatio "In nomine sanctae et individuae trinitatis" wird gemäß dem mittelalterlichen herrschaftsverständnis Gott angerufen und zum Ausdruck gebracht, dass der König "im Namen der heiligen und unteilbaren Dreifaltigkeit" handelt.



In der anschließenden Intulatio nennt sich der König oder Kaiser, hier Heinrich II. als "Heinricus divina favente clementia rex", "Heinrich, König durch Gottes wohlwollende Güte". Das ist die jahrhundertelang geltende Titulatur.

Im Kontext, dem eigentliche Kern der Urkunde, wird mit der Publicatio darauf hingewiesen, dass der Rechtsakt "allen unseren Getreuen jetzt und in Zukiunft bekanntgegben wird: "Notum sit omnibus fidelibus nostris praesentibus scilicet et futuris".
In der Arenga oder Narratio wird die Rechtsgrundlage dargelegt. Der eigentliche Inhalt der Urkunde, zum Beispiel ein Grundstücksgeschäft, ist in der Dispositio niedergelegt. nimmt ausgeführt, gefolgt von der Pertinenzformel, in der die einzelnen in Frage stehenden Rechte formelhaft aufgezählt werden.
Mit der Corroboratio endet der urkundentext. Diese lautet formelhaft so: "Et ut haec nostrae auctoritatis pagina stabilis permaneat, eam manu propria roborantes sigilli nostri impressione iussimus insigniri" – "Um der Autorität … feste und unerschütterliche Dauer zu verleihen, haben Wir befohlen, diese durch Unsere eigenen Hand durch das Eindrücken Unseres Siegels zu unterzeichnen".


Im Eschatoll steht nun die Signumzeile. In dem aus den Buchstaben seines Namens zusammengezogenen Namenszeichen setzte der Herrscher von eigener Hand den sogenannten Vollziehungsstrich ein – eine kunstvolle Unterschrift, die beeindruckt.
Damit aber noch nicht genug. Die Rekognitionszeile stellt den Kanzleivermerk dar. Sie gibt Auskunft, welcher Kanzler und Erzkapellan als Notar an der Urkunde beteiligt war.
Nun wurde das Siegel angebracht – ein Abdruck der königlichen Petschaft auf Wachs oder Metall, das an einer Schnur angehängt oder durch einen Schlitz im Pergament gedrückt wurde. Im Siegelbild bleibt der Herrscher seinen Getreuen sozusagen als Person präsent. Ab dem 11. Jahrhundert zeigt es den Herrscher meist auf dem Thron sitzend.


Abgeschlossen wird das Eschatokoll mit Datum und Actum, also Ausstellungsdatum und Ausstellungsort, wobei die Datierung höchst kompliziert war. Angegeben werden die christliche Zeitrechnung, die antik-kaiserliche Steuereinteilung, genannt "Indiktion" sowie die eigenen Herrscherjahre. Das hier gezeigte Beisiel ist datiert auf: "Data kal. iul. anno dominicae incarnationis MII, indictione XV, anno vero domni Heinrici regis I; actum Suntheime", also "Gegeben an den Kalenden des Juli im Jahr 1002 der Fleischwerdung des Herrn (=1.7.1002), in der 15. Indiktion, im ersten Jahr des Herrn Königs Heinrich, geschehen zu Sontheim".


(Haus der Bayerischen Geschichte, www.hdbg.de.)




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