Zu den wichtigsten Musikinstrumenten im Mittelalter gehörten Portativ, Glocken, Psalter, Fidel, Schalmei, Trommel, Das Portativ, also die Orgel, geht schon auf die Antike zurück; in den mittelalterlichen Klosterkirchen sorgten Kirchenorgeln für den festlichen Klang. Kleine gestimmte Glocken und Cymbeln wurden mit zwei Hämmern zum Klingen gebracht. Sie wurden auch im Gesangsunterricht eingesetzt: Man hat damit den Knaben – Mädchen hatten im Kirchengesang nichts zu suchen! – die Melodien „eingehämmert“. Der Psalter, auch Fidel oder Lyra genannt, ist einer Harfe oder einem Hackbrett vergleichbar. Damit begleiteten die Berufssänger ihre Minne- und Heldenlieder, wenn sie die Burgherren für ihre großen Festgelage engagierten. Um die Jahrtausendwende setzten sich bei den Fideln die schlanke, birnenförmige Rebec und die eingebuchtete Viola durch, gestrichen mit einem tierhaarbezogenen Bogen – ein neuer Klang, der Begeisteung hervorrief. Die Schalmei war eines der vielfältigsten Instrumente, wobei sich nur Oboe und Fagott in unsere Zeiten retten konnten. Und schließlich durfte das Schlagwerk nicht fehlen, die Trommel gab damals wie heute den Rhythmus.
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Gespielt Dauer: , bisher gespielt
