Baugeschichte
• 1135 - 1146: als Bogen-Pfeiler-Konstruktion (16 Rundbögen auf 15 Pfeilern) aus Donaukalkstein und Grünsandstein errichtet
• Länge: 336m
• 1499 - 1502, 1553 und 1877: Verbindungsbrücke zum oberen Wöhrd
Schäden
• 23. April 1945:
- zweiter und elfter Pfeiler mit den beidseitig angrenzenden Jochen durch deutsche Truppen gesprengt
- Verbindungsbrücke dabei teilweise zerstört, romanischer Brückenlöwe am zwölften Pfeiler in die Donau gestürzt
Wiederaufbau
• bis 1951: Behelfsbrücke
• nach 1951: schrittweiser Wiederaufbau nach Planung des städtischen Tiefbauamts durch die Firmen Klug und Strabag
• bis 1962: Pfeiler durch Unterwasserbeton saniert, teilweise mit Holzbohlen verkleidet und Granitbrüstungsplatten (von 1877-1878) durch Betonplatten ersetzt
• bis 1967: Neuaufbau der zerstörten Pfeiler und Joche aus Grünsandsteinblöcken
Literatur
BESELER, Hartwig / GUTSCHOW, Niels: Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Verluste - Schäden - Wiederaufbau. Eine Dokumentation für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, Band II: Süd, Neumünster 1988, S. 1466.
PAULUS, Helmut-Eberhard: Die steinerne Brücke zu Regensburg, in: Schönere Heimat 1985, 3, S. 129 - 140.