Atlas zum Wiederaufbau

Obermünster Regensburg // Kirchen und Klöster

Zerstörung: 13.03.1945
Wiederaufbau: 1972

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Baugeschichte

• 1010: Weihe der dreischiffigen Pfeilerbasilika mit Ostchor

• 1020 - 1024: nach Brand Wiederaufbau

• 12. Jh.: Turm

• um 1200: seitliche Anbauten

• 14. Jh.: Nordportal sowie Mercherdachkapelle und Josephskapelle

• Mitte 16. Jh.: Seitenschiffgewölbe

• um 1626: Kassettendecke, Kanzel und Hauptaltar

• um 1704: Umbau mit Westchor

Schäden

• 13.03.1945: durch Sprengbomben bis auf die westliche Chornische, romanische Arkaden der westlichen und östlichen Chorwand, das Nordportal, den Turm und die Mercherdachkapelle zerstört

Wiederaufbau

• Kirchenreste als Ruine erhalten

• 1972: Mercherdachkapelle instand gesetzt

• Bis heute empfangen Regensburger Pfadfinder alljährlich das Friedenslicht von Bethlehem in der Kirchenruine

Literatur

BESELER, Hartwig / GUTSCHOW, Niels: Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Verluste - Schäden - Wiederaufbau. Eine Dokumentation für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, Band II: Süd, Neumünster 1988, S. 1466.

EICHLER, Katrin: Zur Baugeschichte der drei Regensburger Damenstifte, Regensburg 2009.

REICHSSTIFT OBERMÜNSTER IN REGENSBURG. Einst und Heute (= Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg, Band 42), Regensburg 2008, S.7, 104 f.

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