Atlas zum Wiederaufbau

Evang. Kirche St. Jakob Nürnberg // Kirchen und Klöster

Zerstörung: 02.01.1945
Wiederaufbau: bis 1951; 1953-1962

Zur Detailseite von Nürnberg

Baugeschichte

• um 1283 - 1290: ehemalige einschiffige Deutschordenskirche
• erste Hälfte des 14. Jh.: Chor
• 1409 und 1500: verlängert und zu einer flachgedeckten, dreischiffigen Halle umgebaut
• 1824: grundlegende neugotische Renovierung

Schäden

• schwere Schäden:
 - 2. Januar 1945: durch Spreng- und Brandbomben große Teile des Langhausmauerwerks zerstört, Gewölbe in Chor und Langhaus und ein Teil der Pfeiler eingestürzt
 - Kapellen der Dilherr und Egloffstein vernichtet, Reste später abgebrochen
 - Fresko an der Chorsüdwand (zweite Hälfte des 14. Jh.) zerstört

Wiederaufbau

• bis 1951: durch Wolfgang Gsaenger Instandsetzung des Chorbaus
• 1953 - 1962: Wiederaufbau der Außenmauern, zum Teil in veränderter Weise
• 1958: Wiederherstellung des Chorgewölbes
• bis 1962: vereinfachter Innenausbau als Saal mit Holzdecke unter Abtrennung des westlichen Langhausdrittels für einen Gemeinderaum und Entfernung der noch stehenden Pfeiler
• Wiederaufstellung der geborgenen Ausstattung

Literatur

BESELER, Hartwig / GUTSCHOW, Niels: Kriegsschicksale Deutscher Architektur. Verluste - Schäden - Wiederaufbau. Eine Dokumentation für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, Band II: Süd, Neumünster 1988, S. 1434 - 1437.
HEMMETER, Karlheinz: Bayerische Baudenkmäler im Zweiten Weltkrieg. Verluste - Schäden - Wiederaufbau, München 1995, S. 179.

Weitere Bilder