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Die 1960er Jahre – ein moderner Mythos und jetzt im neuen HDBG Magazin „Irgendwie und Sowieso? Die 1960er in Bayern“ Pressemeldung

Erscheinungsdatum: 06.12.2023
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Augsburg / Regensburg, 6.12.2023. Fernsehserien wie „Irgendwie und Sowieso“ haben wirkmächtige Bilder dieses Jahrzehnts geschaffen. Doch wie waren sie wirklich, die 1960er?

Das neue Magazin des Hauses der Bayerischen Geschichte begibt sich auf Spurensuche abseits der vielbegangenen Pfade. Wer war der erste DJ Ostbayerns? Was hat es mit der Ebracher Knastwoche auf sich? Und wie wurde Erna Horn zu einer der erfolgreichsten Kochbuchautorinnen? Der mittlerweile elfte Band der Reihe HDBG-Magazin entwirft ein buntes und vielseitiges Bild mit zahlreichen 60er Jahre-Miniaturen. Ein unterhaltsames Album mit bekannten und unbekannten Geschichten.

 

Wie die 1960er-Jahre wirklich waren

Das legendäre Ensemble von „Irgendwie und Sowieso“ – Charly, der Effendi, der Sepp, Marlene, Christl und natürlich Sir Quickly – ist wahrscheinlich so manchem bestens vertraut. Regisseur Franz Xaver Bogner beschrieb mit seiner Serie eine Welt, bei der sich das Neue langsam aber sicher über das Alte legte. Doch was steckt hinter solchen Geschichten über die 1960er-Jahre?

 

Historikerinnen und Historiker aus dem Haus der Bayerischen Geschichte, Journalisten, Kulturwissenschaftler, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen haben sich für das neue HDBG Magazin mit dieser Frage auseinandergesetzt. Entstanden ist ein historisches Album zu den 1960er Jahren in Bayern. Mit persönlichen Geschichten aus der Kindheit im nieder- und oberbayerischen Grenzland oder von den Schülerprotesten der Regensburger „Westentaschen-Dutschkes“; mit Alltagserzählungen vom Wandel Lebens auf dem Land und in der Stadt; mit Blicken auf „patente Vorzeigehausfrauen“ und Modetrends wie den Minirock. Erzählt wird auch die große Weltgeschichte im Kleinen: Wie ein vietnamesisches Waisenkind nach Bayern kam und Gastarbeiter zum Wirtschaftsaufschwung beitrugen. Nicht zuletzt, wie man die Freizeit verbrachte: im Urlaub, beim Sport oder dem heimischen Wohnzimmer. Vielleicht sieht es in Ihrem Fotoalbum zu Weihnachten genauso aus?

Und dann die Frage: „Was bleibt von den 1960er Jahren?“ Antworten darauf haben uns die Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, Prof. Dr. Ursula Münch, und Dieter Wieland, Fernsehjournalist, Dokumentarfilmer und Pionier für den Schutz der Kulturlandschaft, gegeben.

 

Das Magazin ist für 10 Euro im Museumsladen in Regensburg, im HdBG-Laden online unter www.hdbg.de/laden und beim Verlag Friedrich Pustet www.verlag-pustet.de erhältlich.

 

Unsere bisher erschienenen HDBG-Magazine

Das HDBG-Magazin - historisch fundiert und prägnant – beschäftigt sich mit Themen des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg sowie einzelner Ausstellungen:

 

Nummer 1: „Was vorher geschah – Quer durch die bayerische Geschichte mit Christoph Süß“ ist Zusammenfassung und Making-of des Rundumpanoramas im Museum und führt in fünf ausgewählten Episoden quer durch die bayerische Geschichte, von ihren Anfängen bis zum Werden des Königreichs Bayern im Jahr 1806.

 

Nummer 2: „Der Museumsführer –Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn besonders macht“ ist die ideale Handreichung für einen Rundgang durch die Dauerausstellung des Museums, übrigens auch in englischer Sprache erhältlich.

 

Nummer 3: „Wie alles begann – Kurze Geschichte des Museums“ erzählt die Entstehungsgeschichte des Hauses der Bayerischen Geschichte mit seinen Bayerischen Landesausstellungen und dem Museum in Regensburg.

 

Mit Nummer 4 und Nummer 5 widmen sich den Themen der Landes- und Bayernausstellung im Jahr 2020: Das Magazin Nummer 4 wirft einen Blick hinter die Kulissen der Bayerischen Landesausstellung „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“ in Aichach und Friedberg und liefert Hintergrundinformationen über das Wittelsbacher Land in Bayerisch-Schwaben. Im Heft Nummer 5 dreht sich alles um die 1920er-Jahre in Bayern mit der Vorstellung der Bayernausstellung „Tempo, Tempo – Bayern in den 1920ern“. Vier Essays und ein vertiefender Blick auf die Ausstellungsobjekte lassen in die 1920er eintauchen.

 

Nummer 6: „Krisen in Bayern“ gibt einen historischen Rückblick auf Seuchen, Kriege, Naturkatastrophen und ihre Folgen im Zeitraum vom

14. Jahrhundert bis heute. Im Zuge der Corona-Pandemie wurden schnell Vergleiche mit Seuchen und Krisen vergangener Zeiten angestellt, detaillierte und komprimierte Fakten dazu sind allerdings nicht leicht zu recherchieren. Aus diesem Anlass entstand das Krisen-Heft.

 

Nummer 7: Ois anders? Wandel ist in der bayerischen Geschichte allgegenwärtig - aber nie ging es so schnell! Dies hat das Haus der Bayerischen Geschichte zum Anlass genommen sich in Zusammenarbeit mit 15 Fachkolleginnen und -kollegen mit verschiedenen bayerischen Großprojekten auseinanderzusetzen: etwa mit dem Bau des Münchner Flughafens, der Entstehung des Nationalparks Bayerischer Wald oder auch dem Ausbau der Isentalautobahn. Der Band stellt dabei einzelne Großprojekte im Rückblick und in der Zusammenschau vor.

 

Nummer 8: Das Magazin zur Bayernausstellung „Wirtshaussterben? Wirtshausleben“ lädt die Leserinnen und Leser ein, die Geschichte der bayerischen Wirtshauskultur zu erkunden, die aktuelle Krise zu ermessen und originelle Lösungswege zu entdecken. Fünf Essays beleuchten die Architektur der Gemütlichkeit, das Unverwechselbare, den weltweiten Erfolg und die Zukunftsaussichten der bayerischen Wirtshauskultur. Natürlich darf auch die berühmte Schützenlisl nicht fehlen! Der zweite Teil des Magazins stellt die Leitobjekte der Ausstellung vor: Neben einzigartigen Denkmälern der Gastlichkeit geht es auch um Grabungsfunde und Werbefiguren, Kolossalgemälde und Musikinstrumente, Trinkhörner und Postkartenautomaten, Weltausstellungen, Vereinsmeier und Wirte in Uniform. Lassen Sie sich überraschen!

 

Nummer 9: Zur Sonderausstellung „Bavaria und Olympia 1896 – 2022“ erinnert dieses HDBG Magazin an große Momente bayerischer Athletinnen und Athleten aus über hundert Jahren Olympia-Geschichte. 20 von ihnen werden steckbriefartig wie in einem Sammel-Album vorgestellt. In einem ergänzenden Zeitstrahl von 1896 bis 2022 erscheinen alle Olympischen und Paralympischen Spiele. Vertiefende Einblicke gibt es zu den Spielen von 1936 in Garmisch-Partenkirchen und 1972 in München sowie die gescheiterten Bewerbungen für 2018 und 2022.

 

Nummer 10: Wie ging man in den letzten Jahrhunderten in Bayern mit der Gesundheit um? Was versprachen sich die Menschen von Wallfahrten? Welchen Beitrag leisteten Klostermedizin oder Homöopathie? Welche Bedeutung hatten Scharfrichter und Bader für die Versorgung der Kranken? Welchen Einfluss hatten Persönlichkeiten wie etwa Sebastian Kneipp? Wann wurde erstmalig flächendeckend geimpft? Wo in Bayern standen die ersten modernen Krankenhäuser?

Das Heft „Gsund samma. Wie man in Bayern mit der Gesundheit umging“ wirft Schlaglichter auf Methoden, Einrichtungen, Strömungen und Protagonisten der Heilkunst auf bayerischem Boden vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Das Heft bildet gewissermaßen die Essenz aus der Forschung und damit die Grundlage für eine ausstellungsgerechte Aufbereitung des Themas in der Zukunft.

 

Museumsladen & HdBG Online Laden

Das HDBG Magazin wird vom Haus der Bayerischen Geschichte und vom Verlag Friedrich Pustet Regensburg vertrieben. Sie haben die Möglichkeit, unsere Magazinreihe online zu bestellen unter www.hdbg.de/laden oder telefonisch beim Haus der Bayerischen Geschichte unter 0821 3295-0.

 

Oder Sie kommen in unseren Museumsladen in Regensburg. Neben Literatur zur bayerischen Geschichte gibt es dort zahlreiche, meist handgefertigte Produkte aus Bayern.

 

Weitere Informationen zum Haus der Bayerischen Geschichte finden Sie unter www.hdbg.de

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