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Bühne Götterdämmerung Pressebild

Erscheinungsdatum: 08.11.2022
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Bühne Götterdämmerung

© Haus der Bayerischen Geschichte | Foto: www.altrofoto.de


„Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen...“. Im Rheingold und im Ring des Nibelungen erzählt Richard Wagner 1853 vom Untergang der alten Ordnung. Viele sehen darin einen Bezug zur Gegenwart. Die Monarchie beginnt aus der Zeit zu fallen. Die ausufernde Bürokratie kann ein König kaum mehr im Griff behalten. Die Macht übernehmen die Ministerialbeamten. In den Städten sind es die Bürger, die den König als Bauherrn verdrängen. Was bleibt, ist das Hofzeremoniell, das Repräsentieren alter Ritter- und Adelswelten. Für die Massen immer noch faszinierend genug. Im Tod wird der menschenscheue König Ludwig II. im grandiosen Leichenzug noch einmal öffentlich sichtbar. Die Monarchie zieht langsam aus dem Bild.

 

Verwendung nur im Rahmen der Berichterstattung zum Museum der Bayerischen Geschichte.

 

Abdruck mit Bildnachweis honorarfrei, Beleg erbeten (Haus der Bayerischen Geschichte, Zeuggasse 7, 86150 Augsburg, pressestelle@hdbg.bayern.de, www.hdbg.de und https://www.hdbg.de/museum)