Jüdisches Leben
in Bayern

Synagogen

Obbach Synagoge

Laut der um 1850 erfolgten Kataster-Uraufnahme lag die erste, 1764 erbaute Obbacher Synagoge in der Nähe des Schlossguts. Dort wirkte Mendel Simon mehrere Jahrzehnte als Vorsänger und konnte 1829 auf 57 Dienstj

Oberlangenstadt Synagoge

Der Bau einer Synagoge für die jüdische Gemeinde Oberlangenstadt ist für 1758 bezeugt. Die Existenz von Vorgängerbauten ist möglich, aber nicht nachweisbar.

Obernbreit Synagoge

Laut eines Berichts des schwarzenbergischen Amts Marktbreit an die Kanzlei des Fürstentums aus dem Jahr 1742 hatten die schwarzenbergischen Schutzjuden zuerst eine unter brandenburgisch-ansbachischem Schutz ste

Obernzenn Synagoge

Nachweislich verfügte die Kehillah von Obernzenn über eine Synagoge, eine Schule und eine Mikwe. Auch wenn es keinerlei weitere Angaben zur baulichen Situation vor Ort gibt, lassen sich Rückschlüsse ziehen. Am

Oberstreu Synagoge

Die Synagoge von Oberstreu stammte aus dem 18. Jahrhundert und lag im "Judenhof", einem Ensemble für die Schutzjuden im Ort. Er beinhaltete fünf Wohnhäuser, einen eigenen Brunnen und das Gotteshaus mit Mikwe (h

Ochsenfurt Synagoge

Das Gemeindezentrum lag links hinter dem Rathaus in der heutigen Kolpingstraße 10. Nachweislich befand sich hier schon vor 1300 ein „Judenhof“. Der Gebäudekomplex umfasste das Synagogengebäude selbst und ein be

Oettingen Synagoge

Quellen aus der Mitte des 17. Jh. übermitteln erstmals Adressen privater Wohnhäuser, in denen sich die Israeliten zum Gottesdienst trafen. Demnach versammelte sich die jüdische Gemeinde der katholischen Herrsch

Ottensoos Synagoge

Das erste israelitische Gotteshaus in Ottensoos wurde 1686 erbaut. Über die Fassadengestaltung ist nichts bekannt; es handelte sich um ein rechteckiges Bauwerk, das fast die ganze Breite des Grundstücks einnahm