Nachdem der Jude Sanbel Hainrich Stupf am 4. August 1380 sein Haus auf der Nordseite der Judengasse für 200 Gulden verpfändet hatte, übertrug er das Gebäude seiner Gemeinde. Diese richtete dort die erste nachw1
Nachdem Juden ab Mitte des 18. Jahrhunderts mit besonderem Privilegium wieder in größerer Zahl in München ansässig waren, feierten sie ab 1763 ihre Gottesdienste in der Wohnstätte der Familie Wertheimer. Es la1
Nach ihrer Neugründung hatte die jüdische Gemeinde bereits 1815 den Bau einer Synagoge beschlossen. Eine Gruppe um Eduard Marx wollte das Gotteshaus unbedingt in der Ledererstraße errichten, also im Herzen der1
Nachdem 1861 der die Ansiedlung von Jüdinnen und Juden beschränkende Matrikelparagraph aufgehoben worden war, wuchs die Münchner jüdische Gemeinde vor allem durch den Zuzug aus fränkischen und schwäbischen Gem1
Bereits seit der Gründung der Münchner Kultusgemeinde kam es trotz Ausgleichsbemühungen des von 1826 bis 1871 in München tätigen Rabbiners Hirsch Aub zu Konflikten zwischen liberalen, konservativen und orthodo1
Im Jahr 1884 zog der jüdische Unternehmer Gustav Lippschütz (zuvor Direktor der Bayerischen Aktien-Bierbrauerei) von Aschaffenburg nach München, wo er die Gärtnerbrauerei übernahm. Doch bereits ein Jahr später1
Ursprünglich stand auf dem Anwesen Neuberghauser Straße 11 die 1860 errichtete Gastwirtschaft "Neuberghausen" mit Kegelbahn und Biergarten (auf der Südseite ist noch der originale Baumbestand erhalten). Die La1
Die wiederaufgebaute Synagoge in der Reichenbachstraße blieb von 1947 bis zur Fertigstellung des neuen Kultur- und Gemeindezentrums Ohel Jakob im Jahr 2006 die offizielle Hauptsynagoge der IKG München. Daneben1
Neben der IKG München gibt es in der Landeshauptstadt die als Verein eingetragene Liberale Jüdische Gemeinde "Beth Schalom", die der "World Union for Progressive Judaism" angehört. nach dem Wegzug führender Mi1
Von 1684 bis 1734 versammelte sich die jüdische Gemeinde in einem ein Betraum, der in einem Wohnhaus aus dem 16. Jahrhundert eingerichtet wurde (Anwesen Nr. 79, heute Albstraße 20). Ein zweites Gebäude enthiel1
Vor dem Bau einer freistehenden Synagoge wurden Gottesdienste in Privaträumen abgehalten, zuletzt im Haus des wohlhabenden Lazarus Simon. Der Standort lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Jedoch wurde der Bet1
Der Standort der hochmittelalterlichen Synagoge der jüdischen Gemeinde in Münnerstadt wird im Bereich "Finstere Gasse 6" vermutet. 1352 übertrug Gräfin Jutta von Henneberg in Ausübung des gräflichen Judenregal1
Eine jüdische Gemeinde bestand in Monheim seit dem 17. Jahrhundert bis zur Vertreibung 1741.Eine Synagoge wird im Hintergebäude der früheren Gastwirtschaft "Zum Ochsen" vermutet (Marktplatz 21). Ein Versammlun1
Die jüdische DP-Gemeinde, die von 1946 bis 1951 eine Heimat auf Zeit in Laufen fand, versammelte sich in einem Betsaal bzw. -zimmer zum Gottesdienst. Er war im Haus Herrnstraße 7 untergebracht, weitere Details1
Lange Zeit gab es in Altenmuhr keine Synagoge, ihre Gottesdienste feierte die Gemeinde in einem nicht näher beschriebenen Privathaus am „Judenhof“, das aber 1801 abgerissen wurde. Am 6. Oktober 1802 wurden die1