Jüdisches Leben
in Bayern

Augsburg Gemeinde

In Augsburg ist jüdisches Leben bereits seit Anfang des 13. Jh. nachweisbar. Eine Würzburger Urkunde aus dem Jahr 1212 erwähnt den Juden „Joseph de Augusta“, der u.a. als Zeuge eines Kaufvertrages auftrat. Zwei Grabinschriften für Juden, datiert 1232 und 1242, verweisen auf einen jüdischen Friedhof in der Stadt. Aus einer Reichssteuermatrikel des Jahres 1241 geht hervor, dass es damals bereits eine jüdische Gemeinde in Augsburg gab. Weitere Quellen aus dem 13. Jh. belegen unter den Domherrenhäusern ein „Judenhaus“ und Einkünfte aus der Judensteuer, die zur Hälfte dem Schirmvogt des Bistums Augsburg – ab 1266 war dies Herzog Konradin von Hohenstaufen – zufielen. 1276 wurden im Augsburger Stadtrecht die Rechte der Christen und der Juden festgelegt. Demzufolge handelte es sich bei der jüdischen Gemeinde damals bereits um eine unabhängige religiöse und politische Gemeinschaft, die über eine interne Gerichtsbarkeit verfügte und in allen Angelegenheiten von einem Gemeindevorstand vertreten wurde. Bis zum Jahr 1308 führte sie sogar ein eigenes Stadtsiegel, auf dem ein zweiköpfiger Reichsadler und ein „Judenhut“ mit langen Bändern zu sehen war. Der Stadtrat genehmigte der Judenschaft 1290 den Bau einer Mikwe, deren Standort heute nicht mehr eindeutig zu ermitteln ist, und eines Tanzhauses für die Hochzeitsfeste, das neben der Synagoge errichtet wurde. 

Offensichtlich verlief damals das Zusammenleben der Christen und Juden in der Stadt weitgehend friedlich. Die Israeliten, die seit dem IV. Laterankonzil im Jahr 1215 vom zünftigen Handwerk ausgeschlossen waren, verdienten sich ihren Lebensunterhalt v.a. als Händler und Geldgeber. Während des schrecklichen Judenpogroms, das 1298 durch den fränkischen Ritter Rintfleisch ausgelöst wurde, waren die Israeliten in Augsburg vor Anschlägen sicher. Für ihren Schutz hatten sie regelmäßig Steuern und Abgaben zu leisten, z.B. zahlten sie im Jahr 1308 an den Rat der Stadt 500 Pfund Pfennige. Laut einer Urkunde aus dem Jahr 1298 befand sich der jüdische Friedhof im Nordwesten der Stadt an der Stadtmauer gegenüber der Richtstätte. Er hatte einen großen Einzugsbereich, der sich bis nach Aichach, Lauingen und Donauwörth erstreckte.

In Augsburg existierten im Mittelalter zwei jüdische Siedlungen. Die vermutlich ältere lag an der „Judengazzen“. Sie wurde erstmals 1361 erwähnt und befand sich in verkehrsgünstiger Lage auf dem Areal der heutigen Karlstraße. Hier stand auch die Synagoge, die erstmals im Stadtrecht von 1276 genannt ist, jedoch sicher schon früher vorhanden war. Ein vermutlich jüngerer jüdischer Wohnbezirk lag etwa 300 Meter weiter südöstlich hinter dem Rathaus in einem Stadtviertel, das von den Straßen „Judenberg“, „Weiße Gasse“, „Pfladergasse“, „Unterer Hunoldsgraben“ und „Elias-Holl-Platz“ umgrenzt ist. Er wurde 1367 erstmals genannt. In den beiden Wohnvierteln haben sich keine jüdischen Zeugnisse erhalten. Die Blütezeit der jüdischen Gemeinde Augsburgs im Mittelalter lag um das Jahr 1290. Damals soll ihre Mitgliederzahl etwa 400 Personen umfasst haben.

In der Folgezeit wurde es den jüdischen Gläubigern zum Verhängnis, dass der Rat, die Bürger, der Klerus und der Adel bei ihnen große Schulden hatten. Als 1348 die Pest ausbrach, hetzte der einflussreiche Ministeriale Heinrich Portner, der bei den Juden sehr in der Kreide stand, die Bevölkerung gegen die Judenschaft auf. Man behauptete, sie hätten die Brunnen vergiftet und so die Seuche in die Stadt gebracht. Daraufhin wurden am 22. November 1348 rund 130 Augsburger Israeliten ermordet. Dieses schreckliche Verbrechen fand vermutlich sogar mit Beihilfe des Stadtrats statt. Die wenigen Überlebenden mussten allen Besitz abgeben; leerstehende Gebäude hat man enteignet und verkauft. Der wahre Grund für diese Massaker war jedoch nicht die Angst vor dem „Schwarzen Tod“, der damals wohl gar nicht in Augsburg wütete, sondern die Ausmerzung der Schulden, die v.a. die Stadt, der Klerus und auch König Karl IV. bei den Juden hatten.


Nachdem der Stadtrat und der König jedoch erkannt hatten, dass man mit den Juden auch die beste Einnahmequelle verloren hatte, wendete sich das Blatt wieder. Mit Hilfe von Privilegien und Rückerstattungen von Eigentum lockte man die Israeliten erneut nach Augsburg. 1355 lebten wieder 18 jüdische Familien in der Stadt und bildeten eine eigene Gemeinde. Doch die Judensteuer wurde in den folgenden Jahren so drastisch erhöht, dass die Judenschaft völlig verarmte. Zusätzlich mussten sie Hass und Demütigungen durch die Christen erdulden. Besonders kränkend für die Israeliten war, dass sie für ihre Toten, die sie zur Bestattung in die Stadt brachten, wie für eine Handelsware Zoll zu zahlen hatten. 1434 erfolgte ein kaiserlicher Erlass, der ab sofort alle Juden verpflichtete, an ihrer Kleidung einen gelben Ring zu tragen, damit man sie sofort erkennen konnte.

Am 8. Juli 1448 beschloss die Ratsversammlung, dass alle Juden innerhalb der nächsten zwei Jahre die Reichsstadt verlassen müssen. Die Kultusgemeinde umfasste damals 150 Personen. Die Israeliten verkauften daraufhin ihren Besitz und wanderten in andere Städte aus. Ihre Gemeinschaftseinrichtungen – Synagoge, Tanzhaus, Mikwe und Friedhof – wurden beschlagnahmt. Den Sakralbau und das Tanzhaus baute man zu Wohnhäusern um. Die jüdischen Grabsteine hat man in der Folgezeit für öffentliche Bauten, z.B. für die Rathaustreppe, verwendet. Das Friedhofsgrundstück wurde Teil der Befestigungsanlagen und mit dem „Judenwall“ und der „Judenbastion“ bebaut. Nur wenige Bruchstücke jüdischer Grabsteine, u.a. zwei Teile aus dem Jahr 1332, die heute im „Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben“ aufbewahrt werden, erinnern noch an den mittelalterlichen jüdischen Friedhof.

Offiziell behielt das Niederlassungsverbot für Israeliten in Augsburg bis zu Beginn des 19. Jh. seine Gültigkeit. Nur tagsüber durften sich jüdische Händler in der Stadt aufhalten, mussten dafür jedoch hohe Gebühren an den Stadttoren entrichten. Während der Reichstage reisten außerdem Hofjuden und kaiserliche Hoffaktoren an, die von Zahlungen befreit waren. Nach Einführung der Reformation in Augsburg wurden hier zwischen 1533 und 1544 erstmals in Deutschland hebräische Bücher gedruckt. Mit Genehmigung der Behörden fertigte der jüdische Drucker Chajjim Schwarz aus Prag mit seinen Gehilfen in der Werkstatt des christlichen Buchdruckers Silvan Otmar elf aufwendig ausgestattete Kommentare und Gebetbücher in hebräischer und jiddischer Sprache an.

Auch in Krisenzeiten, wie z.B. während des Dreißigjährigen Krieges, gewährte die Stadt Augsburg vorübergehend Aufenthaltsgenehmigungen für Juden, die sie sich jedoch teuer bezahlen ließ. Vor allem die christlichen Kaufleute forderten vom Stadtrat jedoch immer wieder die Verbannung der jüdischen Konkurrenten. Nachdem die Israeliten in der ersten Hälfte der 1740er Jahre wieder in der Stadt Fuß gefasst hatten, befahl man im Mai 1745 erneut ihre Ausweisung. In der 2. Hälfte des 18. Jh. schlossen dann wohlhabende jüdische Händler aus den Nachbarorten Akkordverträge ab, die ihnen erlaubten, regelmäßig nach Augsburg zu pendeln, um dort ihren Geschäften nachzugehen.

Augsburg fiel 1806 an das Königreich Bayern. Das 1813 in Kraft getretene Judenedikt erlaubte die Ansiedlung von anfangs 13, ab 1818 von 14 wohlhabenden jüdischen Familien in der Stadt. Diese Beschränkung blieb bis zur Aufhebung dieses Gesetzes 1861 gültig. Die jüdische Gemeinde zählte deshalb in den Jahren 1814/15 nur rund 130 Mitglieder. Ihre Toten fanden auf dem Friedhof im heutigen Vorort Kriegshaber (Hooverstraße 15) ihre letzte Ruhestätte. Das zuständige Distriktsrabbinat befand sich ebenfalls in Kriegshaber (1861 nach Augsburg übertragen). Obwohl die jüdischen Mitbürger gut in das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben integriert waren, kam es immer wieder zu antisemitischen Ausschreitungen. Mit einem Antrag an die Königliche Regierung versuchte man 1856 die Zulassung mehrerer Juden als Großhändler in Augsburg zu verhindern.

Ab den 1840er Jahren erlebte die Stadt durch die Einrichtung der Bahnverbindungen nach München und Nürnberg einen großen wirtschaftlichen Aufschwung und entwickelte sich zu einem Zentrum der Metall- und Textilindustrie. Mit dem Wegfall der Zuzugssperre stieg daher die Zahl der jüdischen Kaufleute in der schwäbischen Metropole sprunghaft an. Die israelitische Kultusgemeinde wies 1861 die zu ihrer Gründung erforderliche Anzahl von 50 Familien auf. 1867 zählte sie bereits rund 450 Mitglieder; 1875 waren es schon rund 890 Personen. Das Bankwesen lag 1870 fast zur Hälfte in jüdischer Hand. Seit 1863 war Augsburg Bezirksrabbinat. Die Rabbinate Pfersee und Steppach wurden ihm 1873, die Rabbinate Altenstadt und Fellheim 1878 angegliedert. Die Bedeutung, die der wirtschaftlich starken und reformfreudigen Kultusgemeinde Augsburg damals zukam, zeigt die Tatsache, dass man 1871 die schwäbische Hauptstadt als Tagungsort für die II. Israelitische Synode auswählte. Das bevorzugte jüdische Wohngebiet, in dem sich auch das Gemeindezentrum befand, lag „Am Hunoldsberg“. Daneben entstanden nach dem Abriss der Festungen im Süden und Westen der Stadt neue Wohngebiete, in denen sich v.a. wohlhabende Familien, unter ihnen auch viele Israeliten, ansiedelten. Ein neuer jüdischer Friedhof mit Leichenhaus und Aussegnungshalle wurde 1867 im Stadtsüden (Haunstetter Straße 64) angelegt. 

Im Jahr 1910 gehörten der jüdischen Kultusgemeinde über 1200 Personen an. Dem großen Mitgliederzuwachs wurde mit einem repräsentativen, aus mehreren Bauteilen bestehenden und aufwendig ausgestalteten Gemeindezentrum (Halderstraße 6‒8) Rechnung getragen. Schon bald nach seiner Fertigstellung 1917 wurde das relativ friedliche Zusammenleben der Christen und Juden in Augsburg jedoch durch antisemitische Anschläge getrübt. Der wirtschaftliche Erfolg der Israeliten, ihr reges Vereinsleben und ihre enge Eingebundenheit in die städtische Gesellschaft riefen zunehmend Neid und Missgunst hervor. 1924 und 1930 wurde der jüdische Friedhof an der Haunstetter Straße teilweise verwüstet. 1931 forderte die „Neue National-Zeitung“sogar schon zum Boykott jüdischer Geschäfte auf, was durch das Augsburger Landgericht damals noch verurteilt wurde.

Bei der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 zählte die Augsburger Judenschaft 1020 Mitglieder. Auch sie erlitten zunehmend Hassattacken, Ausgrenzungen und Repressalien. Schon am 28. März 1933 rief die „Neue National-Zeitung“ in einer Schlagzeile zum „Kampf gegen Alljuda“ auf. Innerhalb von fünf Jahren wurden fast alle jüdischen Firmen geschlossen oder zu Spottpreisen erworben und „arisiert“. Jüdische Vereine mussten aufgelöst werden und die Israeliten wurden nach und nach aus dem gesamten öffentlichen Leben ausgeschlossen. Trotzdem bemühte sich die Kultusgemeinde weiterhin um Eigenständigkeit. 1935 hat man das „Beth Chaluz“ (Haus der Pioniere) gegründet, in dem Jugendliche eine Ausbildung zur Vorbereitung auf die Auswanderung nach Palästina erhielten. Seit 1936 wurde im Gemeindezentrum neben dem Religions- auch allgemeiner Schulunterricht erteilt. Ein privater Kindergarten wurde dort eingerichtet und man plante außerdem ein eigenes Altersheim, eine Gaststätte und eine Turnhalle.

Einen Höhepunkt erreichte die Unterdrückung der Juden während der Novemberpogrome 1938. Am frühen Morgen des 10. November zerstörten etwa 30 NSDAP-Mitglieder die Inneneinrichtung der Synagoge und legten Feuer. Danach wurden viele Israeliten verhaftet und verhört, ihre Häuser durchsucht, das Inventar zerstört oder gestohlen. Der letzte Augsburger Bezirksrabbiner Dr. Ernst Jacob (1899–1974) wurde zusammen mit 150 jüdischen Männern in das Konzentrationslager Dachau verschleppt und dort einen Monat lang interniert, wobei viele der Juden starben. 1939 hatte sich die Mitgliederzahl der jüdischen Gemeinde Augsburg um die Hälfte reduziert; u.a. emigrierte auch der ehemalige Rabbiner Jacob in die USA. Die Augsburger Judenschaft wurde daraufhin der Kultusgemeinde München angegliedert. Ab November 1941 bis Februar/März 1943 deportierten die Nazis Augsburger Jüdinnen und Juden in mehreren Deportationen in Konzentrationslager von Riga, Piaski, Theresienstadt und Ausschwitz und ermordeten sie dort. Mutige Christen konnten einige wenige vor diesem Schicksal bewahren. Insgesamt starben 613 jüdische Mitbürger aus Augsburg durch die Nationalsozialisten. Rund 560 Israeliten gelang die Flucht ins Ausland.

Nach dem Zweiten Weltkrieges gründeten die wenigen Augsburger Juden, die den Massenmord überlebt hatten, zusammen mit aus Konzentrationslagern befreiten und aus anderen Orten zugewanderten Israeliten 1946 die Israelitische Kultusgemeinde Augsburg-Schwaben. Ihr gehörten anfangs rund 340 Personen an. Sie feierten in der völlig verwahrlosten Hauptsynagoge die ersten Gottesdienste. Rund 300 sog. Displaced Persons (DPs), verschleppte Juden aus Osteuropa, die in Lagern lebten, bildeten eine eigene jüdische Gemeinde. Der Großteil von ihnen emigrierte schon bald nach Israel. Aufgrund unterschiedlicher Traditionen kam es in Augsburg zwischen den deutschen und den osteuropäischen Juden zu harten Konflikten, die sogar das Verwaltungsgericht beschäftigten. Erst 1950 hat man auch den ausländischen Juden die Mitgliedschaft in der Kultusgemeinde zugestanden.

Der aus Polen stammende Textilfabrikant Julius Spokojny (1923–1996) wurde 1952 Vorstandsmitglied und 1963 Vorsitzender. Er steuerte in diesen Funktionen sehr tatkräftig und erfolgreich den Wiederaufbau der Israelitischen Kultusgemeinde Augsburg-Schwaben. Die Werktagssynagoge und den Trausaal hat man 1963/64 nach Plänen des jüdischen Architekten Zvi Guttmann (1917‒1977) umgebaut und fortan für Gottesdienste genutzt. Der jüdische Friedhof (Haunstetter Straße 64) aus dem 19. Jh. umfasst heute rund 1000 Grabsteine. Sein 1944 durch Bomben zerstörte Taharahaus wurde nach einem Entwurf von Guttmann neu errichtet. Spokojny setzte sich sehr für die Aussöhnung zwischen Juden und Christen ein. Er war Gründungsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Augsburg. Sie ist heute Teil des weltweit agierenden Verbands, der sich für die Verständigung zwischen Christen und Juden, für den Kampf gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus sowie für ein friedliches Zusammenleben der Völker und Religionen engagiert.

Zum großen Teil ist es ebenfalls Spokojny zu  verdanken, dass die große Synagoge nach zehnjähriger Restaurierung 1985 neu eingeweiht werden konnte. Gleichzeitig öffnete im Westtrakt des Baukomplexes das Jüdische Kulturmuseum Augsburg, das erste jüdische Museum in Bayern nach dem 2. Weltkrieg, seine Pforten. Eine völlig neu konzipierte Dauerausstellung, die die Entwicklung der jüdischen Gemeinden in Augsburg und ganz Schwaben seit dem Mittelalter mit zahlreichen wertvollen Exponaten dokumentiert, konnte dort 2006 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die am Jüdischen Kulturmuseum gegründete Arbeitsgemeinschaft „Netzwerk historische Synagogenorte in Bayerisch-Schwaben“ betreut die ehemaligen jüdischen Orte und informiert über die reiche jüdische Geschichte der Region.

Seit 2005 hat die Israelitische Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg wieder einen eigenen Rabbiner. Die Gemeinschaft umfasste 2007 fast 1700 Mitglieder, die in ganz Schwaben ansässig sind. Fast alle von ihnen kamen als Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Ihre erfolgreiche Eingliederung in die Gesellschaft ist eine der Herausforderungen, denen sich die Kultusgemeinde in den nächsten Jahren stellen muss.

Bevölkerung 1910

Literatur

  • Berger-Dittscheid, Cornelia: Augsburg, in: Wolfgang Kraus, Berndt Hamm, Meier Schwarz (Hrsg.): Mehr als Steine... Synagogen-Gedenkband Bayern, Band 1: Oberfranken, Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern, Schwaben. Erarbeitet von Barbara Eberhardt und Angela Hager unter Mitarbeit von Cornelia Berger-Dittscheid, Hans-Christof Haas und Frank Purrmann. Lindenberg i. Allgäu 2007, S. 397-413
  • Harburger, Theodor: Die Inventarisation jüdischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Bayern, hg. von den Central Archives for the History of the Jewish People, Jerusalem, und dem Jüdischen Museum Franken – Fürth & Schnaittach., 3 Bde., Fürth 1998, Bd. 2, S. 36-41