Stichwörter: Zisterzienserinnen, Zisterzienserinnen (Ordo Cisterciensis)
Als erstes Zisterzienserinnenkloster wurde Tart nahe dem Stammkloster Citeaux in Burgund bereits 1125 gegründet. In der Folge entstanden in Frankreich und Deutschland zahlreiche weitere Niederlassungen, die vom Adel sehr gefördert wurden. Im Gegensatz zu den Männerklöstern befanden sich schon die frühen Nonnenklöster des Ordens in großen Ortschaften oder Städten (siehe: Zisterze).
Die rechtliche Stellung der Frauenklöster war anfangs schwankend. Seit dem 13. Jahrhundert zählen sie definitiv zum Orden. Es sollte jedoch bis zum Jahr 2000 dauern, bis die Oberinnen der weiblichen Konvente am Generalkapitel gleichberechtigt teilnahmen!
Literatur: Binding, Günther / Untermann, Matthias: Kleine Kunstgeschichte der mittelalterlichen Ordensbaukunst in Deutschland, Darmstadt 1985, 3. ergänzte Auflage 2001, S. 271-274;
Krausen, Edgar: Die Klöster des Zisterzienserordens in Bayern, München 1953;
Lexikon für Theologie und Kirche. Begründet von Michael Buchberger. Dritte völlig neu bearbeitete Auflage, hrsg. von Walter Kaspar u.a., Freiburg u.a. 2001, Band 10, Sp. 1470-1471;
Schneider, Ambrosius u.a. (Hrsg.): Die Zisterzienser. Geschichte Geist Kunst, Köln 1974, 3. Auflage 1986;
Wollenberg, Klaus: Die Zisterzienser in Altbayern, Franken und Schwaben (Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur Bd. 7), München 1988.
Aus: Klöster in Bayern (www.hdbg.de/kloester)