Stichwörter: Wirtschaft, Wirtschaft (Weimarer Republik)
Die Entwicklung der bayerischen Wirtschaft während der Weimarer Republik war wie im übrigen Reich von drei Phasen geprägt: Auf die Krisenzeit von den Nachkriegswirren bis zur Überwindung der Hyperinflation 1923/24 folgte die Scheinblüte der "Goldenen Zwanziger Jahre", an die sich ab 1929 die Weltwirtschaftskrise anschloss. Spezifisch für Bayern war die fortbestehende Prägung durch die Land- und Forstwirtschaft und die nur punktuelle Industrialisierung. Bayern zählt daher zu den wirtschaftlich schwächeren Regionen des deutschen Reichs, obwohl es überdurchschnittlich viele Erwerbstätige aufwies. Langfristige Wirkung entfalteten die Gründung der Bayernwerk AG und der Rhein-Main-Donau AG; München entwickelte sich zu einem wichtigen Versicherungsplatz.
Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns