Stichwörter: Trockenlegung des Erdinger Mooses
Das rund 24-25 qkm große Niedermoorgebiet im Nordosten von München blieb von großflächigen Trockenlegungsmaßnahmen lange Zeit verschont und wurde als Weidefläche und Jagdgebiet genutzt. Erst seit 1825/30 erzielte die Kultivierung mit der Anlage erster Siedlungen (Hallbergmoos) und durch Torfstich nennenswerte Erfolge. Die weitgehend von Genossenschaften getragene Entwässerung in den Jahren von 1850 bis 1930 fand ihren Abschluss mit der Anlage des Mittleren Isar Kanals (1920-1929). Einige der damals entstandenen Mooskolonien wurden ab 1969 für den Neubau des Flughafens München wieder abgesiedelt.
Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns