Stichwörter: Reichspräsidentenwahlen, Reichspräsidentenwahlen, 1919-1932 (unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Bayerns und der
Der Reichspräsident wurde in der Weimarer Republik für eine siebenjährige Amtszeit vom Volk direkt gewählt. Er war mit umfangreichen Machtbefugnissen ausgestattet (insbesondere außerordentliche Vollmachten nach Art. 48 der Verfassung) und bildete ein unmittelbares Gegengewicht zum Reichstag. Zwischen 1919 und 1933 fanden drei Reichspräsidentenwahlen statt: 1919, 1925 und 1932. 1925 trug die BVP maßgeblich dazu bei, dass sich der Kandidat der Rechtsparteien, Paul von Hindenburg (1847-1934), gegen den Zentrumspolitiker Wilhelm Marx (1863-1946) durchsetzte.
Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns