Stichwörter: Regularkleriker
Vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit wurden als clerici regulares alle Kleriker bezeichnet, die im Unterschied zu den Weltgeistlichen (clerici saeculares) gemäß einer Regel lebten, also auch die Chorherren zählten dazu.
Heute fasst man unter Regularkanoniker eine Sammelbezeichnung für eine Reihe von Orden zusammen, die im 16. und 17. Jahrhundert als Klerikergemeinschaften entstanden. Dazu zählen die Theatiner, die Barnabiten (Congregatio Clericorum Regularium Sancti Pauli Barnabitarium B), die Jesuiten, die Somasker (Ordo Clericorum Regularium a Somascha CRS), die Kamillianer (Ordo Clericorum Regularium Ministrantum Infirmis MI), die auch Caracciolini genannten Minderen Regularkleriker (Ordo Clericorum Regularium Minorum CCRRMM), die Regularkleriker der Mutter Gottes (Orodo Clericorum Regularium Matris Dei OMD) und die Piaristen (Ordo Clericorum Regularium Pauperum Matris Dei Scholarum Piarum SP).
Literatur: Lexikon für Theologie und Kirche. Begründet von Michael Buchberger. Dritte völlig neu bearbeitete Auflage, hrsg. von Walter Kaspar u.a., Freiburg u.a. 1999, Band 8, Sp. 979.
Aus: Klöster in Bayern (www.hdbg.de/kloester)