Stichwörter: Pektorale
Bereits im frühen Christentum finden sich kleine vor der Brust (lateinisch pectus) getragene Kreuze, oft zugleich als Behältnis für Reliquien. Als Würdezeichen für Bischöfe und Äbte, kunstvoll aus Silber oder Gold gefertigt, wird das Pektorale ab dem 12. Jahrhundert üblich und erst im Barock ein offizieller Bestandteil der Bekleidung. Beim Gottesdienst wird das Pektorale unter dem liturgischen Obergewand verborgen.
Literatur: Lexikon für Theologie und Kirche. Begründet von Michael Buchberger. Dritte völlig neu bearbeitete Auflage, hrsg. von Walter Kaspar u.a., Freiburg u.a. 1994, Band 2, Sp. 736.
Aus: Klöster in Bayern (www.hdbg.de/kloester)
Brustkreuz kirchlicher Würdenträger. Es enthält meist Reliquienpartikel.
Aus: Reliquienkult und Goldschmiedekunst