Stichwörter: Parkstein-Weiden, Parkstein-Weiden, Gemeinschaftsamt
Ein von 1421 bis 1714 bestehendes Kondominat unter zwei häufig wechselnden Landesherrschaften in der nördlichen Oberpfalz. Die Entstehung geht auf eine Fehde zurück, in deren Folge der Kurfürst von Brandenburg und der Pfalzgraf von Neumarkt Besitz auf dem Nordgau erwarben. In der Aufteilungsabrede von 1427 schrieben sie die Grundlagen für die gemeinsame Verwaltung fest. Durch Gebietsabtretungen verringerte sich der Umfang des ursprünglich größeren Amtes bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts auf Parkstein und Weiden. Nach mehreren Besitzerwechseln vereinigte das Fürstentum Pfalz-Sulzbach 1714 beide Hälften. Damit endete das Kondominium.
Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns