Stichwörter: Neue Sachlichkeit
In der Malerei Bezeichnung für eine Kunstrichtung der frühen 1920er Jahre, charakterisiert durch eine objektive, präzise, oft überscharfe Realitätswiedergabe. Der Kunsthistoriker Gustav Friedrich Hartlaub (1884-1963) prägte 1923 den Begriff, während sich der von seinem Münchner Kollegen Franz Roh 1925 eingeführte Terminus "Magischer Realismus" davon abgrenzte. Die Münchner Gruppe der Neuen Sachlichkeit sammelte sich um Alexander Kanoldt (1881-1939), Georg Schrimpf (1889-1938), Carlo Mense (1886-1965) und Heinrich Maria Davringhausen (1894-1970) und grenzte sich von der Münchner Neuen Sezession und vom Expressionismus ab.
Quelle: www.historisches-lexikon-bayerns.de
Aus: Historisches Lexikon Bayerns