Stichwörter: Ministeriale
Unfreie Personen, die zu qualifizierten Diensten am Hof und im Militär herangezogen wurden. Sie hießen auch Dienstleute und erhielten Dienstlehen. Im 11. Jahrhundert entwickelte sich daraus ein eigener Stand, der in seiner Lebensweise Anschluss an den
Aus: Glossar Bayern und Österreich im Mittelalter
Dienstname; Unfreie, aber auch Freie; durch besonderen Dienst in Hofämtern oder im Krieg sozialer Aufstieg in adelsähnliche Stellung.
Quelle: Aus: Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 9/89
Aus: Politische Geschichte Bayerns
Dienstmann unfreien Standes, der seit dem späten 11. Jahrhundert von deutschen Königen, Fürsten, Bischöfen und Klöstern mit militärischen, politischen und Verwaltungsaufgaben betraut wurde. Die Ministerialen lösten sich allmählich aus der persönlichen Unf
Quelle: Aus: Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 13/91
Aus: Politische Geschichte von Sachsen und Thüringen
ritterlicher Dienstmann; im Mittelalter Unfreier oder auch Freier in einem engen Dienstverhältnis zum König (Reichsministeriale) oder zu einem geistlichen (Bischof, Abt) bzw. weltlichen Würdenträger (Herzog, Graf).
Aus: Flurnamen