Die Glossare des HdBG

Kreuzherren (Ordo Sanctae Crucis OSC) Detailansicht

Stichwörter: Kreuzherren, Kreuzherren (Ordo Sanctae Crucis OSC)


Die Wurzeln reichen zurück auf ein Hospital um 1195 in Montpellier. Der Gründer Guido de Guillems erfuhr Förderung durch Papst Innozenz III. So entstand ab 1204 mit dem Bau des Spitals Santo Spirito bei St. Peter in Rom ein Orden zur Krankenpflege mit der Augustinusregel. Der Orden bestand aus Priestern, Brüdern, Schwestern und Oblaten. Nach dem großen weißen Doppelkreuz auf der Ordenstracht wurde in Deutschland der Name „Kreuzherren“ üblich. Nach dem zweiten Symbol des Ordens, der Taube des Heiligen Geistes, findet man auch die Bezeichnung „Taubenbrüder“.
Literatur: Backmund, Norbert: Die Chorherren vom Heiligen Geist, in: ders.: Die Chorherrenorden und ihre Stifte in Bayern, Passau 1966, S. 215-219.

Aus: Klöster in Bayern (www.hdbg.de/kloester)