Stichwörter: Inful
Die herabhängenden Zierbänder (lateinisch infulae) der bischöflichen Mitra bzw. die Mitra selbst. Den Vorsteher eines Klosters mit dem vom Papst verliehenen Recht zum Tragen der Mitra bezeichnet man dementsprechend als infulierten Abt bzw. Propst.
Literatur: Lexikon für Theologie und Kirche. Begründet von Michael Buchberger. Dritte völlig neu bearbeitete Auflage, hrsg. von Walter Kaspar u.a., Freiburg u.a. 1996, Band 5, Sp. 494.
Aus: Klöster in Bayern (www.hdbg.de/kloester)
Ursprünglich Bezeichnung für die weißen Stirnbinden der antik-römischen Priester. Im Christentum gleichbedeutend mit der Mitra (Kopfbedeckung des Bischofs), gelegentlich auch nur für die von der Mitra auf den Rücken herabhängenden Bänder.
Aus: Reliquienkult und Goldschmiedekunst