Stichwörter: Habit
Das wichtigste Kleidungsstück von Mönchen und Nonnen. Der Habit, auch Kutte genannt, entwickelte sich aus der Tunika, der weltlichen Alltagstracht in der Spätantike und im Frühen Mittelalter. Ursprünglich war der Habit kurzärmlig und nur knielang, später ein bis zu den Knöcheln reichendes Oberkleid mit langen Ärmeln.
Zur Schonung des Habits dient ein ärmelloser Überwurf, das Skapulier. Über Habit und Skapulier wird bei besonderen Gelegenheiten, insbesondere dem Chorgebet, die Kukulle getragen.
Literatur: Angerer, Joachim: Stifte und Klöster in Bayern, Österreich und der Schweiz, Augsburg 1987, S. 23-27.
Aus: Klöster in Bayern (www.hdbg.de/kloester)
Ordenstracht
Aus: Menschenbilder